Wellenanlagen im Eigenbau

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    • Wellenanlagen im Eigenbau

      Meine Wellenanlage: "Smit Japan"

      zu 1, Wellenanlage komplett montiert. (mit Messingkupplung)
      Der kleine Punkt auf dem Alurohr, schräg rechts unter der 1 ist
      durch den Körner entstanden und verbindet beide Alurohre.
      Zur Demontage der Wellenanlage einfach aufbohren.

      zu 2, Stahlwelle
      4 mm mit Gewinde M4 und zweiteiligem Propeller.
      Kontermutter wird nicht gebraucht.

      zu 3, Alurohr
      a. 12 mm, i. 10 mm (Baumarkt)

      zu 4, Messingscheibe
      a. 10 mm, i. 4mm, b. 3mm
      von einem freundlichen Zerspanunngstechniker :fg: hergestellt

      zu 5, Teflonscheibe
      a. 6 mm, i. 4 mm, b. 2 mm (1 mm)
      bei einigen Shop´s zubekommen (dient als Drucklager
      und überträgt den Schraubendruck auf die Innenringe
      der hinteren Kugellager)

      zu 6, Kugellager
      a. 10 mm, i. 4mm, b. 4 mm (vom großen "C")

      zu 7, Unterlegscheibe
      a. 6mm, i. 4mm (Baumarkt)

      zu 8, Stellring
      i. 4 mm

      zu 9, Alurohr
      a. 10 mm, i. 8 mm (Baumarkt)


      Ich glaube das alles mehr oder weniger selbsterklärend ist.


      mfG BeBo
      Bilder
      • Wellenanlage1.jpg

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    • Montage:

      Das innere Alurohr wird soweit gekürzt,
      das die Lager und Scheiben und das innere Alurohr
      in das äußere Rohr passend eingestzt werden können.
      Beide Alurohre werden ineinander geschoben und die Welle montiert.
      Danach mit einem Körner oder einem kleinen Kreuzachraubendreher
      beide Rohre fixieren.



      Schmierung:

      Die Wellenrohre lassen sich mit einer 2mm Bohrung versehen
      und mit einer Einwegspritze mit ein wenig Fett versehen.
      Bitte nicht übertreiben, ein wenig Fett reicht.
      Ich benutze das weiße Teflonfett von Ro??e. :fg:
      Danach mit einem Klebestreifen das Loch verschließen.
      Die Lager mit WD40 oder ähnlichen einsprühen,
      da diese Schmiermittel wasserabweisend sind
      dürfte die Wellenanlage auch wasserdicht sein.
      Hatte bisher keine Undichtigkeit.

      Das selbe Prinzip (allerdings Edelstahlrohre) verwenden wir auch in Mono-
      und Hydrorennbooten



      mfG BeBo
    • Diese Art der Stevenrohre lassen sich aus verschiedenen Alu- und Messingrohren bauen.

      Entscheidend sind Kugellager Durchmesser,
      sowie Alu- oder Messingrohre mit passendem Innen- bzw. Aussendurchmesser.


      Kleine Wellenanlage würde so aussehen:

      2mm Welle

      Kugellager 2 mm innen, 4 mm aussen

      Messingrohr ca. 3 mm innen und 4 mm aussen (als Innenrohr)

      Messingrohr 4 mm innen
      (als Aussenrohr, oder als Endhülsen ca. 10 - 20 mm lang, zur Kugellager aufnahme)

      noch Fragen? :fg:


      mfG BeBo
    • Hallo Oliver, :wink:

      Ich benutze seit Jahren 2 Lager auf der Propellerseite,

      damit der Druck des Propellers nicht auf der Motorachse ankommt!
      dies ist in keinem Fall gut für den Motor.
      2 Lager fangen den Druck besser auf.
      Drucklager mit Bund reiben meißt die Wellen auf.
      Drucklager ohne Bund erfüllen den gleichen Zweck.
      Sind teurer und bringen auch nicht mehr als ein 2. Lager.

      Zumal bei den Lagerpreisen beim großen "C"

      mfG BeBo
    • Und noch mal eine:
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    • Haben die Lager eine Passung im Stevenrohr oder sind die da nur locker "eingesteckt"?

      Irgendwie verstehe ich dein Prinzip noch nicht so ganz, für mich sieht es momentan so aus, dass entweder die Körnung der beiden Rohre oder eben doch die Motorwelle den Propellerschub aufnimmt... ?(
      Hamburg, meine Perle....
    • Hallo Bebo,
      ich möchte mir event. auch eine Wellenanlage nach Deiner Beschreibung bauen. :ok:
      Jetzt eine Frage, macht es Sinn, bei einer Stevenrohrlänge größer 40 cm das innere Rohr in der Mitte zu trennen und ein zusätzliches Kugellager mittig einzubauen. Das soll ein event. "schlagen" der Welle verhindern.
      Eine freilaufende Welle, wie auf Deinem Foto zu sehen, möchte ich vermeiden.

      Hintergrund meiner Frage ist, ich habe eine alte Schaffer Wellenanlage, bei der genau dieses "schlagen" auftritt. Kann sein, daß der Antriebsstrang nicht 100% ausgerichtet ist, aber genau da müsste doch so ein mittiges Lager helfen?
      Was meinst Du aus Deiner Erfahrung heraus dazu?
      Gruß, Rolf :wink:
    • Hallo Rolf, :wink:

      ich wollte diese Art der Wellen einfach halten,
      bei Schiffen von sagen wir mal 1 m länge
      kommt es auf die paar Gramm nicht an.

      Sicher kann man statt des Innenrohres zwei kurze Stücke einsetzen.
      Wichtig ist das die Lager nicht "wandern" können.

      Man kann auch das Innenrohr als ganzes nehmen
      und die Lageraufnahmen als kurze Stücke überschieben.

      In diesen Fällen würde ich UHU Endfest 300 oder ähnlichen Kleber nehmen.

      Diese Kleber lassen sich bei entsprechender Erwärmung erweichen.


      Gruß BeBo


      PS: das Wellenrohr hat bei mir meist ca. halbe Wellenlänge.
      Dadurch habe ich eine 3 fache Lagerung der Welle.
      Ende des Stevens, Anfang des Stevens und Motorlager.
    • Hallo BeBo, :wink:

      ich bin jetzt gerade auf "Materialsichtung" um mir die Wellen nachzubauen.

      Dazu noch zwei kurze Fragen:

      Die von Dir verwendeten Kugellager vom großen C sind ja nicht Rostfrei und auch nicht wasserdicht, nur mit WD40 eingesprüht.
      Fangen die Lager nicht mit der Zeit trotzdem zu rosten an?

      Und, die Wellenanlage ist ja nur mit WD40 wasserseitig abgedichtet.
      Dann müsste ja eigentlich das Wasser bis zu Wasserlinie im Stevenrohr stehen, da der Hohlraum zur Welle ja nicht, wie Du schreibst, komplett mit Fett aufgefüllt ist.

      Muß man die Wellenanlage dann von Zeit zu Zeit zerlegen um event. rostige Lager auszutauschen?

      Wie ist Deine Erfahrung ?
      Gruß, Rolf :wink: