Motoryacht NAJADE von Robbe, Baubericht

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Und das ist der letzte Teil für heute:

      Nachdem soweit alles getrocknet war, habe ich angefangen,
      die Radarbrücke zu komplettieren.

      Auch hierbei ist die Anleitung mehr als dürftig.
      Die beiden Stabantennen wurden zusammen gelötet.
      Die lange Antenne soll später ein Teil der Empfansantenne werden.



      Die beiden Lampen hinter dem Radar sollten beleuchtet werden.
      Dazu wurde das Kabel der beiden Glühlampen durch den
      Radarreflektor nach unten verlegt.



      Ich muss es einfach schreiben, aber das Teil aus Gummi ist ein Witz!
      Warum Robbe hier nicht, wie alles andere, den Reflektor aus Kunststoff hergestellt hat, ist mir ein Rätsel!

      So, das war es mal wieder.



      Aber die Jungs arbeiten intensiv daran, dass der Bau der Najade zügig weiter geht. :wait-:
      VlG Norbert
    • Original von ebb
      Hi Norbert,

      fütterst Du die seitlichen Träger eigentlich noch auf, oder lässt Du die einfach als Tiefziehteil stehen?


      Hallo Ernst,

      die seitlichen Träger habe ich aufgefüllt und gespachtelt.
      Das Gleiche gilt für den unteren Bereich bis zum Radarträger.
      Mist, das hab ich in meiner Baubeschreibung vergessen
      und natürlich auch kein Foto gemacht. :(

      Ich glaube, auf dem letzten Bild kann man etwas davon erkennen.

      @Zengi
      Ja, das große weiße Ding ist gemeint.
      Danke Christian für die Aufklärung wie das Teil nun wirklich heißt. :ok:
      VlG Norbert
    • Die kleine "Halbkugel" dürfte wohl eine SatCom Antenne darstellen (Satellite Communication) damit die Besatzung telefonieren und ins Internet kann .
      Schiff-, Flug-, Auto-, Motorrad- und LKW-Modellbau
      ...Alles ausser Verbrenner und U-Booten...
      Homepage: rc-scalers.de
      Mitglied im VzBbA = Verein zur Bekämpfung blödsinniger Abkürzungen
      -Px
    • Original von Bastelritter
      Hallo Norbert

      Ich kann auf deinen Bildern keinen Radarreflektor erkennen! :grueb:


      Dieses Teil ist überwiegend für Segler und Motorboote mit geringer Bordwandhöhe bzw. kleinen Aufbauten ... dadurch wird man eher sichtbar auf dem Radarbild der anderen. Die Reflektionsfläche wird vergrössert und in einen optimaleren Winkel gebracht.

      Gruß Christoph
    • Original von Zengi
      Die kleine "Halbkugel" dürfte wohl eine SatCom Antenne darstellen (Satellite Communication) damit die Besatzung telefonieren und ins Internet kann .


      Hey sowas fehlt mir noch auf meiner Valada.

      Danke :ok:

      Original von yachty
      ...
      Scheint mir ja endlich mal ne richtige SUNSEEKER 48´ Manhattan zu werden :ok:
      ...


      hm, müsste dafür der Aufgang zur Flybridge nicht auf der rechten Seite sein?
      :grueb:
    • Und weiter geht es mit meinem Baubericht.

      Als nächtes erfolgte der Einbau von Suchscheinwerfer und der Deckenbeleuchtung.
      Hier wurden jeweils LEDs verwendet.



      Die Deckenbeleuchtung sollte eine Messingeinfassung bekommen.
      Dazu wurden die beiden LEDs in ein kurzes Stück Messingrohr und
      dann in die Decke eingeklebt.



      Der am Anfang schon eingebaute Durchgang erhielt jetzt auch eine kleine Tür,
      über die man dann von der Plattform ins Boot gelangt.
      Als Türscharnier diente ein Tragflächenscharnier, das ich noch in meinem Teilevorrat fand.



      Natürlich sollte die Besatzung auch die Möglichkeit haben,
      abends vom Landausflug sicher an Bord zu kommen.
      Dazu habe ich zwei LEDs als Plattformbeleuchtung installiert.



      Und damit keiner die Leuchten versehentlich eintreten kann,
      bekamen sie noch Schutzgitter verpasst, die aus Abdeckungen
      für Oberlichter aus irgendeinem Baukasten bestanden.



      Anschließend wurden sämtliche Kabel verlegt und die Leitungen an den
      entsprechenden Schaltern angeschlossen.
      Ich entschied mich, die Beleuchtung in vier Stromkreise aufzuteilen.
      Um die vier Stromkreise zu schalten, benutze ich zwei Duo Switch (Memo).
      Die gesamte Beleuchtung wird über einen separaten Akku
      (ich hatte noch einen LiPo 11,1V/1200mAh) mit Strom versorgt.



      Geschaltet werden folgende Kreise:
      • Deck- und Plattformbeleuchtung
      • Bug- und Innenleuchten
      • Signallichter einschl. Hecklicht
      • Suchscheinwerfer
      VlG Norbert
    • Hier ist der nächste Teil:

      Um zwischenzeitlich mal etwas anderes zu machen,
      habe ich mich mit den Instrumenten für den Fahrstand beschäftigt.
      Über die Bildersuche im großen WWW bin ich fündig geworden.
      Sprechfunkgerät, Radar usw. wurden verkleinert,
      auf Fotopapier ausgedruckt und aufgeklebt.



      Die nächsten Arbeiten waren sämtliche Handläufe löten und lackieren.
      In dem Zusammenhang habe ich die Reling noch einmal neu lackiert,
      weil ich im Baumarkt einen abriebfesten Chromlack gefunden hatte.
      Das Ergebnis ist zwar mit echtem Verchromen nicht zu vergleichen,
      sieht aber besser aus, als mit silbernem Felgenlack.



      So, das war es mal wieder. Aber es geht weiter!
      VlG Norbert
    • So langsam tritt die Fertigstellung in die Endphase.
      Statt der Kunststoff-Aufkleber wurden die Böden aus Teakholz-Furnier ( 0,6mm ) hergestellt.
      Auch die Treppe erhielt Tritte aus Teakholz.
      Zusätzlich habe ich einen Tisch gebaut.
      Man muss ja schließlich sein Getränk abstellen oder die Seekarte studieren können,
      wenn man auf der Sitzbank sitzt.



      Die Fender habe ich zuerst mit Porenfüller eingestrichen,
      danach geschliffen und zuletzt lackiert.
      Der Jet-Ski wurde mit Spannbändern auf der Halterung befestigt.
      Natürlich musste auch noch eine abnehmbare Badeleiter an die Plattform angebaut werden.



      Und während die Jungs noch die restlichen Arbeiten erledigen,
      wird schon mal die Sonnenplattform getestet.
      Um leichter an die obere Befestigungsschraube zu gelangen,
      habe ich hier die Tischplatte drehbar gemacht.



      Statt eines Splints, wie in der Bauanleitung vorgesehen,
      verwendete ich einen Schäkel, um den Anker an der Ankerkette zu befestigen.
      Ich finde, es sieht einfach besser aus.



      Dann konnte ich Ankerspill und Ankerhalterung zusammenbauen und
      mit dem Kettenfallrohr am Bug entsprechend der Vorgaben montieren.



      Damit sich der Zugang zur Plattform nicht von alleine während der Fahrt öffnet,
      habe ich eine Verriegelung eingebaut.

      VlG Norbert