Hintergrund

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Mein erster Tipp zur Modellfotografie:

      Hintergrund

      Mal muss speziel beim Fotografieren von Details auf den Hintergrund achten! Zu unruhige Hintergründe lenken vom Objekt ab oder lassen es "verschwinden". Ich nutze seit geraumer Zeit einen Karton, der innen komplett weiss ist, es kann aber selbstverständlich auch jede andere Farbe sein. Das Fotografieren "in der Schachtel" hat den Vorteil, dass der Blitz auch reflektiert wird und eine recht gute Ausleuchtung zu erreichen ist.

      Das erste Bild zeigt eine Aufnahme mit "falschem" Hintergrund (gerade noch akzeptabel), das zweite eine bessere Variante, das dritte eine "geht gar nicht Variante":


      Bilder
      • P4030025 (Small).jpg

        75,22 kB, 640×480, 555 mal angesehen
      Schiff-, Flug-, Auto-, Motorrad- und LKW-Modellbau
      ...Alles ausser Verbrenner und U-Booten...
      Homepage: rc-scalers.de
      Mitglied im VzBbA = Verein zur Bekämpfung blödsinniger Abkürzungen
      -Px
    • Hallo Christian,


      ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass man mit einem weiteren Karton in neongrün ebenfalls sehr gut arbeiten kann. Es handelt sich um sogenanntes "fotogrün", eine Farbe, welcher in der Natur nicht vorkommt.
      Wenn Du z.B. ein Modellboot vor diesem Hintergrund ablichtest, kann am PC mittels "Adobe Photoshop" jeder beliebige Hintergrund hinein kopiert werden.

      Die Modellyacht könnte man so z.B. in den Hafen von St.Tropez hinein kopieren. Mit ein bißchen Übung lasen sich interessante Bilder gestalten.


      Henrik
    • Original von Michael K.
      moin moin...

      Des Weiteren kann man auch Bilder mit und ohne Blitz machen. Öfters ist es besser beide Varianten zu testen um das beste Bild zu bekommen.

      Das Problem mit/ohne Blitz habe ich manchmal bei Detailaufnahmen, je nach Lichtverhältnis.

      Beste Aufnahmen kann man bei Tageslicht machen.

      Gruß Michael


      Hallo Michael,

      es kommt auf das Tageslicht an.
      Leicht diffuses Licht ist ideal.
      Scheint die Sonne, können auftretende Schatten mit Blitz aufgehellt werden.

      Um sog. Schlagschatten zu vermeiden, ist weiches Blitzen vorteilhaft.
      Bei Kompakt-Kameras mit eingebautem Blitz kann das durch Pergamentpapier oder einem Papiertaschentuch vor dem Blitz erreicht werden.
      Bei einem externen Blitzgerät bietet sich indirektes Blitzen oder ein Diffusor, wie z.B. dem hier, an.
      VlG Norbert
    • Moin die Runde

      mein lieblings Hintergrund ist ein schwarzer Stoff oder Pappe speziell für Metalle aller Art. Wichtig dabei das Objekt nicht zu dicht vor den Hintergrund zu platzieren! Wenn dann noch mit hoher Brennweite gearbeitet werden kann ist die Sache perfekt. Bei den Lichtquellen greife ich gerne auf zwei alte Schreibtisch Lampen zurück. Aber aller wichtigstes Kriterium ist die Schärfe der Bilder für mich. Einen unruhigen Hintergrund könnte man noch tolerieren ein unscharfes Bild hingegen nicht!

      Für meine Aufnahmen nutze ich z.Zt. eine einfache Digi-Knipse von HP. Ein Einbein-Stativ drunter, vernünftige Beleuchtung und ein passender Bildausschnitt machen dann schon ein ganz brauchbares Ergebnis (auch mit einfachen Mitteln) :ok: .

    • Sind ja schon sehr gute Tipps dabei, draußen im freien Gelände wie burnie hat man nicht immer die Möglichkeiten sondern muss das beste aus der Situation machen.
      Beide Bilder finde ich nicht so besonders - beim ersten ist das Modell eben viel zu dunkel, beim zweiten verschwimmt mir der Schnee zu sehr mit dem Himmel. Da müsste man dann wieder mit PhotoShop oder ähnlichem ran...

      Neben der Wahl des Hintergrundes und der Beleuchtung finde ich es aber auch noch wichtig, dass das zu fotografierende Objekt nicht zu sehr zu beschneiden.

      Leider habe ich derzeit kein passendes Modellfoto da, deshalb mal an einem 1:1er ;)

      so wie ich es mag - Motiv zentral mit etwas Umgebung drumherum (selbst, wenn diese etwas nervös ist)


      so wie ich es garnicht mag - nur das Motiv, Details (Spiegel) fast abgeschnitten.



      Ich kam darauf, weil ich finde, dass das Bild vom Wellenbrecher doch auch ruhig etwas mehr Schwar außenherum vertrage würde...


      Jeder hat zwar seinen eigenen Geschmack, aber das wollte ich als Kommentar dazu gerade einmal loswerden.

      Wenn ich Bilder von kleinen Modellen mache, nutze ich auch einfach Leuchten und ein 3-Bein-Stativ um Belichtungsreihen oder Fotos mit verschiedenen Einstellungen aus der gleichen Perspektive zu machen (das Bild vom Tannenbaum habe ich auch einige dutzend Mal gemacht, bis ich zufrieden war).


      Gruß Felix
    • RE: Hintergrund

      burnie + Felix: Ich sprach ja auch vom

      Fotografieren von Details
      ... in freier Wildbahn gelten natürlich andere Gesetze :pfeiff:
      Schiff-, Flug-, Auto-, Motorrad- und LKW-Modellbau
      ...Alles ausser Verbrenner und U-Booten...
      Homepage: rc-scalers.de
      Mitglied im VzBbA = Verein zur Bekämpfung blödsinniger Abkürzungen
      -Px
    • Wobei mir der Bildausschnitt schon zu eng ist (siehe Beispiel abgeschnittene Spiegel am Bus)...

      Hier Eins mit mehr "Futter" zum Bearbeiten:
      Bilder
      • What...if...small.jpg

        71,48 kB, 476×251, 417 mal angesehen
      MfG, Ernst



      Im Bau: Sunseeker Predator 56' im Massstab 1:15
    • Da gehen wir hier ja schon richtig in die Details.

      Noch ein Tip bzgl. dem Eingangsthema:
      Bei Aussenaufnahmen kann ein unruhiger Hintergrund, der unter Umständen nicht immer zu vermeiden ist, durch gezielte Unschärfe "beruhigt" werden.

      D.h., dass mit möglichst offener Blende (kleinste Blendenzahl) fotografiert wird.

      Dadurch wird eine geringere Schärfentiefe (Bereich, im dem das Objekt scharf abgebildet wird) erzeugt.
      Das Gleiche gilt bei der Verwendung von Teleobjektiven oder der Tele-Einstellung bei Kompakt-Kameras.
      VlG Norbert