Polizeiboot W3

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    • Polizeiboot W3

      Hallo und schön guten Abend,
      Habe eine frage, da ich ein Problehm mit meinem Polizeiboot W3 habe.
      Was kann ich machen das, das Boot in den Kurvenfahrten nicht in die falsche Seite kippt.
      Da der Bootsaufbau doch sehr schwer ist. Normal ist ja das, das Boot sich in die kurve hinein legt. Schon mal recht herzlichen dank für Ratschläge.
      geht nicht gibt´s nicht
    • Hallo Wilfried,

      bei der W3 ist es normal, das sich der Rumpf während der Kurvenfahrt nach außen neigt. Die ist durch den Rumpf so vorgegeben.
      Wenn sich der Rumpf nach innen legen soll, müsste der Rumpf komplett überarbeitet werden und das lohnt sich nicht, da Du sehr viel wegschneiden und neu aufbauen müsstest.
      Gruß

      Matthias
    • RE: Polizeiboot W3

      Hallo Wilfried,
      das ist das allgemein bekannte Problem der Rundspant-Rümpfe. Daran machst du nix. Eigner der PEGASUS III von Graupner oder der PRIME TIME von Dumas kennen das Problem.:motz:
      Da hilft nur eins: Gas weg vor den Kurven.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von yachty ()

    • Hallo,

      ich habe bei meiner W3 festgestellt, das sie nicht so kränkt, wenn man die Motoren mit getrennten Reglern über ein V-Mix steuert. So wird die Drehzahl des kurveninneren Motors etwas gesenkt, was auf der einen höheren Auftrieb am kurvenäusseren Antrieb bedeutet. Zusätzlich lasse ich die Motoren bei Vorwärtsfahrt nach aussen drehen. So verändert sich die gesamte Drehmomentlage im Modell.

      Eine weitere Verbesserung könntest Du dadurch erreichen, das Du Trimmklappen am Heck anbringst, die syncron über ein zusätzliches Ruderservo verstellt werden. Ist ne ziemliche Fummelarbeit und ob der Aufwand sich lohnt :wait-:

      Es gibt auch die Variante mit zusätzlichen Flügeln, angebracht in der Mitte des Rumpfes, ähnlich wie eine Schlingerleiste, die dann im Anstellwinkel verstellt werden können. Bei der schmalen grünen Yacht von Graupner, die es mal gab, (name fällt mir gerade nicht ein, scheiss alzheimer) z.B. sind diese Fläügel als feststehende Varianten vorgesehen, habe ich hier aber auch schon als funktionstüchtige Variante erlebt. Der Ausschlag ist zwar nur minimal, aber der Rumpf soll ja auch nicht gegen die eigentliche Physik sich auf die andere Seite werfen. :pfeiff:

      Wenn Du aber keine externen Umbauten mehr vornehmen willst, dann kannst Du im Rumpf ein Pendelgewicht an einem kräftigen Servo montieren, welches über einen Lagesensor gesteuert wird und der entstehenden Kränkung entgegen wirkt. :ok:

      Nimm einfach in der Kurve etwas Gas raus, dann gehts eigentlich ganz gut und kostet nichts extra :D
      Gruß Christoph Flotte: Elke (1:30) Corsair 25 (1:10) Riviera (1:10) Johann Vidi (1:15) Werft: ANN LETITIA RUSSEL (1:12) Hermann Marwede (1:25)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Christoph Czerny ()

    • Das nach Außen neigen der W3 kann man auch so positiv verbessern ....



      ... das Ruderservo unterbricht die Spannungszufuhr des kurveninneren Motors je nach Ruder-Lage (verbaut in einer Bismarck eines Bekannten), der Wenderadius wird zusätzlich verkleinert
      Gruß

      Matthias
    • Balsafreak, du kannst auch zusätzlich zu den guten Tipps einen schwereren Akku reingeben (und diesen ganz tief legen), wenn es möglich ist. Und hast du vielleicht einen zu schweren Kran oder ein schweres Beiboot oder Lautsprecher oder sowas an Deck?
    • Danke für die guten Tipps, werde versuchen den Schwerpunkt zu verändern.
      Vermute es wird durch den Kran vom Aufbau sein, da er beweglich ist und das Beiboot ablassen kann. Werde den Rumpf etwas mit Blei füllen.
      Wenn es klappt werde ich es euch mit teilen. Danke noch einmal allen.
      geht nicht gibt´s nicht
    • Ich habe meine W3 einfach mit nem 12V-Blei-Gel-Akku ausgestattet. Damit legt sie sich auch in die Kurve rein. Man muss halt nur ausprobieren wo die ideale Lage des Akkus liegt. Denn wenn man den Akku einfach nur gerade reinlegt, läuft man Gefahr, eine Eskimorolle hinzulegen. Ist mir mal fast passiert. Konnte ich aber verhindern weil ich rechtzeitig vom Gas ging.

      Also Achtung bei 12V.
    • Hallo

      Also das mit dem Gewicht halte ich nicht für so gut, ja sogar gefährlich für die Stabilität des Bootes in bestimmten Situationen:

      Szenario: Kurvenfahrt mit AK über Backbord (nach links)

      - Der Aufbau neigt sich nach Steuerbord (rechts)
      - Das Gegengewicht wandert nach Backbord um auszugleichen
      - Jetzt kommt von Steuerbord eine Windböe...
      - Das Boot legt sich nach Backbord
      - Da aber das Gegengewicht schon dort liegt legt sich das Boot u.U. komplett auf die Seite und kentert wohlmöglich sogar, ehe das Gegengewicht auf die Steuerbordseite wechseln kann...

      Ich denke auch, je schneller ich fahre, desto grösser die Kurvenradien.
      Mach ich mit dem Auto auch so
      ;)

      Edit: Ähnliches kann passieren bei grösseren Querwellen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bastelritter ()

    • Für die Lösung mit dem Gewicht brauchst Du einen Lagesensor, der ein seeehr schnelles Servo ansteuert. So kann das System auf die Lageänderung durch Windeinflüsse schnell genug reagieren. Der Schwenkbereich liegt dann auch max. bei ~20Grad um ein Aufschaukeln und somit ein Kentern zu verhindern. Ich habe ein solches System einmal in einem Artikel über ein Segelboot gesehen. Also schon praxiserprobt. Ich müßte jetzt zwei Jahrgänge durchsehen, um das zu finden. Wenn jemand wirklich Interesse hat, würde ich mir die Mühe sogar machen. :pfeiff:
      Gruß Christoph Flotte: Elke (1:30) Corsair 25 (1:10) Riviera (1:10) Johann Vidi (1:15) Werft: ANN LETITIA RUSSEL (1:12) Hermann Marwede (1:25)