Panzer II im Maßstab 1/6

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    • Panzer II im Maßstab 1/6

      Hallo Zusammen,

      mal was richtig Großes! :D Vor ein paar Jahren hat Dragon einen Panzer II Ausf. A im Maßstab 1/6 als Bausatz herausgebracht. Damals konnte ich nicht widerstehen, Hab das Riesenteil aber erst mal ein paar Jahre eingelagert. Zunächst gab es da die Idee, ob der Größe, das Raummonster, fahrfähig zu gestalten. Die "Spielzeugausführung" hätte aber für Wanne und Fahrwerk einen kompletten Neubau erfordert, so dass ich schließlich kapituliert habe. :no:
      Nun habe ich vor ein paar Monaten den Panzer wiederentdeckt..
      Damit er nicht zum reinen Platzvernichter ausartet, soll er nun eine komplette Inneneinrichtung bekommen, damit man zumindest die Technik eines frühen Panzers damit zeigen kann... dazu habe ich mir, neben weiterer Literatur, einen 1/35er Dragon- Bausatz des Panzer II mit Inneneinrichtung in 1/35 zugelegt. Er dient zum Hochrechnen von Innenteilen. :grueb:
      Zunächst wurde die Wanne zusammengeklebt. Hier dienen Verschraubungen der zusätzlichen Stabilität.dabei stellte sich heraus, dass die Bausatzheckplatte im Laufe der Lagerjahre abhanden gekommen war ?( . Also scratch nachgebaut.
      Nach dem Zusamenkleben der 2cm KwK habe ich die angegossene Fahrerluke in ein zu öffnendes Exemplar umgebaut. Nebenbau wurde der Mündungstrichter der Kanone aufgebohrt. :)
      Zuguterletzt kam das Einkleben von Front und Heck dran.



















    • Danach wurde der Turm mal probeweis zusammengesteckt.





      Die Stützrollenachsen kamen an die Wanne und eine Rolle wurde ebenfalls probeweise aufgesteckt. Alle Rollen und Räder hat Dragon bei diesem Großmodell nur zum "Stecken" konstruiert :(




      Der riesige Aufbau besteht auch nur aus wenigen Teilen... und natürlich muss danach zur Motivation mal geguckt werden, wie' s denn aussieht..



    • Nach der Montage von Laufrädern sieht man erst einmal, wie hoch das Ding wird. Alle Gummibeläge wurden übrigens, vermuitlich wg. Copyrigth o.ä. von "CONTINENTAU" hergestellt :kicher: Eine Lieferung vom Originalhersteller ergab sich durch Abschneiden der rechten U-Linie nach...









      Das MG34, welches später in der Geschützblende montiert wird, ist sehr detailliert gestaltet und wäre, theoretisch, zerlegbar.. wenn es nicht in die Halterung eingeklebt wird...




    • Die Turmhalterung für das MG ist sehr simpel gestaltet und läßt nur ein Verkleben zu... überhaupt ist der Bausatz nur sehr rudimentär. Da bin ich von den 1/35er-Modellen deutlich Besseres gewöhnt :|



      Zuerst habe ich daher, nach dem Entgraten, die angegossenen Scharnierösen halbiert und wieder neu aufgebaut..



      Die Mittelachse sägte ich heraus und ersetzte sie durch ein Aluröhrchen. danach gab es eine neue Achse aus einem Messingstift.



      Nun ließ sich die Halterung auch öffnen, um das MG später auch herausnehmen zu können.



      Es stört noch der klobige, unbewegliche Hebel..

    • Der Auspufftopf besitzt, schon als Baukastenteil, ein schönes Messinglochblech... :)




      Auch die später mitgeführten Werkzeuge bedürfen der Nacharbeit. Hier der Wagenheber;






      Die Ketten waren eine besondereHerausforderung. 103 Kettenglieder pro Seite :gag: ..und jedes Einzelne aufwendig entgraten...





      Danach Passprobe..
    • Am Turm wurden Schrauben durch Messingschräubchen ersetzt und die Lukenscharniere durchgebohrt und mit provisorieschen Scharnierbolzen bestückt.



      Dann begann der Innenausbau.Erst einmnal müssen Bodenplatten aus Polisterol den Boden glätten.. dann folgte der Rohbau des Tanks und eines Schoitts zum Motorraum..







      Die Ketten wurde mit der Spraydose anthrazit lackiert. Danach erfolgte eine Alterung mit einem "Rostwash"..

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    • Die Wanne habe ich ebenfalls mit der Spraydose in rotbraunem "Rostschutz" grundiert, ebenso Federaufhängungen und Räder...






      Danach wurde mit Panzergrau so übergenebelt, dass zum Teil die Grundierung noch durchschimmert..




      Nach dem Trocken habe ich die Gummibeläge mit dem Pinsel geschwärzt, sowie die Treibradzähne mit Trockenmalen "abgerieben"..





      Nach einer Alterung mit "Öl"-Washing und leichtem Rost, wurde Alles angebaut..

    • Die Gummilaufflächern wurden noch mit einem helleren Grau trockengemalt. Danach konnten die Räder aufgesteckt werden...




      Nun folgte die Kettenmontage..






      Dabei zeigte sich, dass die Kettenspannung die Treibräder nach Aussen zog und diese nicht mehr plan am Getriebegehäuse ansetzten. Dadurch schaute die Kette zu weit aus dem Schutzblech hervor..

      Watt nu? :grueb:

      Letztendlich habe ich eine bisher nur eingesteckte Montagescheibe mittels Draht fixiert. dadurch blieb sie drehbar, konnte aber nicht mehr von der wanne weg wandern. Danach klebte ich das Treibrad vorsichtig auf die Scheibe..

    • Da der Aussenbereich der Wanne erst einmal soweit fertig gestellt ist, fehlt nur noch der Auspuff.

      Das Endrohr habe ich noch weiter aufgebohrt, dann alles ebenfalls in Rostrot grundiert. Das Lochblech wurde zudem mit Panzergrau übernebelt. Ein Anstrich mit Rostwashing und Einsträuen von Rostpigmenten machte den Auspuff dann vollenbds tüvreif. :kicher:
      Nach der Montage gabs Bierpause für die Arbeiter...













      Gruß Egon :wink:
    • Affenhitze draußen :beer: - Basteltemperaturen drinnen....

      Ich habe die 2 cm -KwK 30 (Kampfwagen-Kanone 30) lackiert und gealtert.

      Zunächst war ich mit dem Ergebnis auch zufrieden, bis ich in meine Literaturauswahl und den Bauplan des 1/35er Modells geschaut habe... :/
      Ich kann gar nicht oft genug meckern, dass das Modell sehr schwach detailliert ist.
      Da bei geöffneten Klappen der Turmluke das Geschütz und der Turminnenraum sehr gut einsehbar ist, musste nachgearbeitet werden. Aus Polisterol entstand das Gehäuse für die Rohrrücklauffeder und aus Messingblech eine Magazinauflage. Auch die Geschützblende muss innen nachgearbeitet werden. So fehlt das Zielfernrohr z.B. völlig..

      Gruß Egon :wink:
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    • Bei ausgiebiger Betrachtung der Modellkanone stellt sich die Frage, wie man denn die erste Granate ins Patronenlager bekommen hätte :grueb: .
      Dragon hat einen Spannhebel vergessen. Beim 1/35er Modell gibt es ihn aber. Nach Recherche im Netz, habe ich ihn kurzerhand nachgebaut...
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    • Kommt die nächsten Tage, Rene :wah-:

      Heute war erst mal wieder der Panzer dran..
      Die Kanonenblende bedurfte auch der Nacharbeit. So befinden sich 5 Schraubenmuttern oberhalb der Sichtluken, die die Scharnierabdichtungen halten. Die 4 angedeuteten wurden entfernt und durch echte Muttern und gekürzte Schraubgewinde ersetzt. :)
      Nach der Lackierung wurde die MG-Halterung eingeklebt.
      Die Waffenhalterung der KwK30 wurde auch mit Polisterol-Profilen weiter detailiert..

      Gruß Egon :wink:
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    • Zur Bauerleichterung habe ich mir ein 1/35er Bauteil zur besseren Ansicht abfotografiert. Das Teil ist sonst für Brillenträger nicht auswertbar :rolleyes: ...
      Danach wurde weiter an der Geschützmechanik detailliert..

      Gruß Egon :wink:
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    • Ein markantes Detail der Turmbewaffnung ist das Zielfernrohr. Auch hier habe ich das 1/35er Teil fotografiert, um die Details besser erkennen zu können. Dazu kamen wieder Literaturfotos.... :) Nicht immer ist ganz klar, welches Teil welche Funktion hat. :grueb: Das erschwert sie Umsetzung zusätzlich.
      Das ZF und auch die Montage in der Walzenblende wurden komplett scratch gebaut. Neben Rundprofilen aus Polisterol habe ich auch Pappe verwendet.

      Gruß Egon :wink:
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