U-Boot-Motor 1/48

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    • U-Boot-Motor 1/48

      Hallo Zusammen, :)
      Rene war so nett und hat mir einen einzelnen Motor aus seinem Hachette-U-Boot-Teilefundus überlassen. :thumbup:
      Während seine Motoren im Boot verbaut werden, beabsichtige ich einen von allen Seiten sichtbaren Einzelmotor zu bauen.
      Nach Inspizierung der Einzelteile habe ich mir im eigenen Fundus erst einmal einen alten Bilderrahmen herausgesucht. Die Öffnung wurde mit Sperrholz verschlossen. Später wird der so entstandene Sockel für das Modell komplett schwarz lackiert...
      Im Anschluß habe ich die beiden Motorhälften unten mit Bohrlöchern versehen, in die 2 Schrauben eingeklebt wurden. Diese werden später durch zwei alte Messingnieten gezogen und mit dem Sockel, als Standfüße, verschraubt. :)
      Soweit erst mal der Anfang..

      Gruß Egon :wink:
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    • sollte ich irgendwas vergessen haben, oder dir ein Teil abhaut, Sag bescheid.

      Ich habe ja noch einen da.

      Bei 2 Teilen musst du aufpassen und kucken ob ich dir das richtige geschickt habe.

      Einmal die querliegenden Ölleitung und einmal die Zündleitung (zumindest denke ich das sie das ist).
      Bei der Ölleitung musst du aufpassen welches Teil oben und unten hin muss
      (das Teil mit den Zapfen nach unten)

      Und ganz wichtig - ALLE Löcher (nach)bohren. Kleine 0,5mm die anderen mit 0,8mm

      Sonst machste dich zum Roberto weil nix mehr passt.
      Vorallem problematisch ist das an den Teilen der Ventilstößel und die dahinter liegender Teilen. (da wo man oben und unten nicht verwechseln darf)

      Wenn die nicht weit genug in den Bock rutschen, passen die Stäbe nicht mehr davor.

      Gutes Gelingen, der erste hat mir mehr als ein grauen Haare beschwert und den wollte ich mehrfach gegen die Wand schmeißen
      Sic transit gloria mundi
    • Wie Rene auch schon festgestellt hat, die Kleinteile aus geätztem Messingblech sind Nervensache.. 8|
      Es geht aber stetig weiter! Während ich noch auf ein paar Bauteile warte, habe ich mich weiter dem Sockel gewidmet. Nach Lackierung desselben wurde der Motor ein zweites Mal aufgesetzt, diesmal mit den Abstandsröhrchen, um mal einen Eindruck zu bekommen. Die Muttern werden später noch verschwinden...
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      Gruß Egon :wink:
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    • Leider gibts eine Zwangspause :/ . Im Verlauf des weiteren Zusammenbaus hat sich herausgestellt, das ein paar absolut identisch aussehende Bauteile seitenverkehrt waren. Fiel auch nicht weiter auf, da alle Teile lose und somit ohne Teilenummern waren. Da das Hachette-Boot, welches Rene gerade baut 2 Motoren hat, gibt es auch eine Unmenge an gleich aussehenden, aber trotzdem unterschiedlichen Bauteilen.
      Während ich also nun auf die Korrekturlieferung warte, habe ich mich mal im Netz nach Informationen zu dem Motor umgesehen. :)
      Die ineinander verschlungenen Ringe auf der Motorenseite, stellen das Firmenemblem der Firma Krupp dar.
      Von 1940 bis 1945 baute die Krupp Germania- Werft in Kiel neben VIIer Booten auch U-Boot-Diesel für diesen Bootstyp. MAN war der zweite Lieferant.
      Beim Modell handelt es sich um einen Krupp F46, einen 6 Zylinder 4-Takt-Reihen-Dieselmotor mit Aufladung. Die Leistung lag bei 1600 Ps. In den VIIer Booten waren jeweils zwei davon verbaut.

      Gruß Egon :wink:
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    • Juchuh! Die Teile sind da!
      Zum Glück ließ sich das seitenverkehrte Teil ohne Beschädigungen an den Anbauten wieder lösen.
      Auf dem Foto sieht man gut, wie ähnlich, aber doch verschieden die Bodenbleche sind.
      Am Ende habe ich wieder den vorherigen Bauzustand erreicht, aber diesmal stimmen die Abstände für den Weiterbau.
      Nochmal Dank an Rene fürs Nachschicken.

      Gruß Egon :wink:
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    • Ich bin überrascht wie detailgetreu die Teile doch sind.
      eine echte Augenweide.
      Dank Rene habe ich mir den Film nochmal im Editors Cut reingezogen und höre jetzt schon den Motor nageln.
      Ich bleibe dran!

      Gruß
      Frank
      Ich weiss, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind...
      Aber manchmal haben sie RICHTIG GEILE IDEEN!!!
    • Die letzten Ätzteile und Drahtstückchen sind verbaut. Der Motor ist fast zu schade für eine Lackierung.. :rolleyes:
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    • Die einzige bauliche Änderung zum Basismodell, welches ja im Boot verklebt würde, besteht im Aufbohren des Abgasrohres. Beim Boot würde es an der Decke enden, so dass man von oben nichts mehr sehen würde.
      Nach dem Ankleben habe ich den Motor grundiert...

      Gruß Egon :wink:
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    • Ich als Nichtmechaniker.. :rolleyes:
      Beim weiteren Durchforsten des Internets habe ich festgestellt, dass der schöne Hachette-Motor doch in einigen Details, trotz Ätzteilen, recht sparsam ist.
      So sind beim Original die Schwingarme der "Pleuelstangen"(???) auf der gegenüberliegenden Seite federgelagert (siehe Skizze). Bei Hachette sieht es aus, als wären dort kleine Glöckchen verbaut... :huh:
      Soviel zum Thema: bau ich mal nebenbei... :grueb: ...ist quasi wie bei meinen anderen "Nebenbeiprojekten" auch..

      Gruß Egon :wink:
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    • Die "Schutzkappen" werden abgetrennt und durch "Drahtfedern" ersetzt. Nach 3 Versuchen mit unterschiedlichen Drahtstärken, fiel letztendlich die Entscheidung für Blumenbindedraht...

      Gruß Egon :wink:
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    • An der Seite wurden noch Lager ergänzt, die Hachette vergessen hat.
      Nach einer erneuten Grundierung und anschließender Airbrush-Lackierung in weiß, ging es mit dem Pinsel weiter. Stößel und Handräder wurden farbig lackiert. :)
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    • ..und jetzt wirds ein richtiger Schiffsdiesel! ;) Zunächst habe ich den Motor mit einem schwarzen Washing bepinselt und selbiges mit einem Q-Tip an größeren Flächen wieder entfernt bzw. verwischt. Erstmalig habe ich dafür eine fertige Acrylfarbenmischung ausprobiert anstatt die bei mir sonst übliche Ölfarbe...

      Gruß Egon :wink:
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    • Nachdem der Motor ordentlich geölt worden ist, läuft er nun einwandfrei :kicher: .
      An den zu erwartenden Stellen, habe ich mit einer Lasur aus dem Gamerbereich ("Ink") diverse Ölspuren und Verschmierungen angebracht.
      Finde, jetzt ist es ein "echter" U-Boot-Diesel :wait-:
      Abschließend erfolgte noch die Montage auf den Holzsockel.

      Gruß Egon :wink:
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    • Danke für die Blümchen :)
      Die Idee mit einem Messingschildchen hatte ich auch schon.
      Erst mal was Passendes finden... Eilt ja nicht! Wenn denn dann irgendwann mal wieder eine Modelbaumesse stattfindet.. :rolleyes:
      Hatte auf einer Ausstellung in NL mal jemand mit passenden Schildchen gesehen, aber leider die Kontaktdaten nicht mehr... Handelsübliche Türschildchen sind leider zu groß.

      Gruß Egon :wink: