Miss Rescue 2.0 (ehem. Projekt X)

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    • ... so, jetzt sind meine beiden Wellenkupplungen finalisiert.

      Flexwellen 4.75 mm links und rechts drehend. Die Enden sind hartgelötet, gegen ausfransen. Die Aluteile sind so gebohrt, dass Fügeverbindungen entstehen. Geklebt wird mit Loctite 648. Der Fügespalt ist 0.025 mm, so wie es das Loctite eben liebt. Zusätzlich sind noch Sicherungsschrauben vorhanden, falls sich der Klebstoff einmal lösen sollte.



      Grz. madliz
    • Unglaublich, aber wahr!

      Ich musste eine meiner Kupplungen nochmals auseinanderreissen. Das 45 mm lange Flexwellenstück hatte tatsächlich "Schlag".
      Und ja, Loctite 648 hält tatsächlich sehr gut ... Aber mit einem Kleinbrenner ist dem Urethanmethacrylat gut beizukommen.



      Grz. der unermüdliche Wellenkupplungsbauer
    • Jetzt kommts gut!

      Nachdem nun die Wellenverbinder tadellos sind, beschäftige ich mich mit den Motorhalterungen. Diese werden auf ein GFK Plättchen
      aufgebracht. Vorerst nur vorne mit Silikonkitt geklebt. Hinten 2 Schrauben zur Feineinstellung. Sobald der Winkel
      tadellos stimmt werden die Seiten verschlossen und mit GFK-Mumpe vergossen. Die Schrauben werden nachher entfernt.

      Die fertigen Einheiten werden alsdann in die Rümpfe eingeklebt. Die GFK-Plättchen und die Rumpfböden sind flach. Also steht einer Klebung mit jeweils 4 Tesa-Powerstripes nichts im Wege. Das hält wie die Sau und kann auch wieder einfach entfernt werden.
      Die Powerstripes haben eine Dicke von 0.7 mm. Diese Distanz ist bei den Halterungen berücksichtigt. Zudem sind sie gummiartig, temperaturstabil und dämpfen allfällige Vibrationen.



      Der Testeinbau läuft seidenweich und ohne Vibrationen.




      Grz. madliz
    • madliz schrieb:

      Zengi schrieb:

      ... Übrigens hab ich Variante C an einem ULTRA 1600 installiert, was sicher kein 200gr Motor ist ...
      Würd mich mal interessieren, wie die Motorhalterung aussieht. Gibt es ein Foto davon?
      Sorry, hab ich übersehen. muss mal Foto machen falls ich mal wieder an den Lagerort gelange :kicher:
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      ...Alles ausser Verbrenner und U-Booten...
      Homepage: rc-scalers.de
      Mitglied im VzBbA = Verein zur Bekämpfung blödsinniger Abkürzungen
      -Px
    • Die Keile zwischen Epoxyplättchen und Motorhalterungen sind gegossen und ausgehärtet.

      Die kompletten Antriebspakete mit den angebrachten Klebern wurden alsdann auf Abstandshaltern in die Rümpfe eingesetzt, mit den Wellen verbunden und ausgerichtet. Zum Schluss die Abstandshalter vorsichtig herausziehen und die ganze Scheisse klebt unverrückbar in den Rümpfen.

      Ein Traum, wie die Antriebe jetzt drehen ...



      Grz. madliz
    • Neu

      Der Servohalter ist geboren. Als Servo wird wohl eine etwas stärkere Version benötigt. Anfangen werde ich mit einem
      21 kg/cm (6V) aus meinem Fundus.




      PS: Heute morgen war ich übrigens am See um die neuen Antriebe (Wellenkupplungen) zu testen. Da ist jetzt alles paletti.
      Keine Vibrationen und absurden Geräusche. Kein Wassereintritt. Auch keine der Klemmschrauben hat sich gelöst. Der Aufwand mit den Wellenkupplungen hat sich gelohnt ...


      Grz. madliz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von madliz ()

    • Neu

      Zwischenzeitlich habe ich mich mit dem Gestänge zur Absenkung des Bergerechens beschäftigt.
      Ausführung vorerst in M3. Zum Einsatz gelangen wiederum die bewährten IGUBAL-Gelenkköpfe der Firma IGUS.
      Sie sind zwar recht teuer aber dafür in guter Industriequalität.

      Wie das viereckige Loch in die Mitnehmerscheibe für den Rechenbalken gekommen ist, will ich lieber nicht detailhaft erklären.
      Aber die Dreh- und Feil-Arbeiten haben mich doch stark an meine juvenilen Zeiten erinnert, als man noch die Aluminumkolben der Mopeds mit der Feile vergewaltigt hat. Die Feilen verstopfen dauernd und der markante Alugeruch ist mir in die Nase gestiegen ...

      Und das Beste, die runde Scheibe war mal ein Aschenbecher. Vermutlich als Strafe, ist bei den Dreharbeiten noch die Drehbank ausgestiegen. Der Kondensator am Antriebsmotor ist über den Jordan gegangen.




      Grz. madliz
    • Neu

      Danke Carsten, für das Lob!

      Du siehst das schon richtig. Da muss alles 100%-ig sein. Als Perfektionist will ich keine Kompromisse eingehen.
      Wo kämen wir dann hin, wenn ich ein grosses Powerboat bergen muss und das Reti gibt den Geist auf ...

      Ich war übrigens heute im See und habe mich anlässlich einer Schwimmrunde ans Boot gehängt.
      Und wen wunderts, es hat mich glatt durchs Wasser gezogen.


      Grz. madliz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von madliz ()

    • Neu

      an Carsten:
      Der Rechen ist "innen" damit er beim Handling und Transport nicht stört. Bergungen sind meist in Entfernungen von mind. 50 m. Da erkennt man den Rechen von Auge sowieso nicht mehr. An meiner Fernsteuerung sehe ich am Display, ob der Rechen unten ist.
      Sollte er einmal nicht unten sein, wird das zu bergende Objekt gnadenlos überfahren. Mindestens bei kleineren Booten und Spielbällen ist mir das schon 2 mal passiert.
      Falls der Rechen versagt. werde ich einfach seitwärts stossen, oder eine Schleppschnur einsetzen. Und als Notnagel gibt es in meinem Auto (Reserveradmulde) noch ein Ein-Mann-Gummiboot. Grundsätzlich sind Powerboote immer von vorne zu "nehmen". Es gibt dann keine Komplikationen mit Rudern, Finnen und Antennen.

      an Rene:
      Da der Rechen nur 4 Zinken hat sind die Abstände genügend gross. Die Zinken ragen 5 cm unter die Rümpfe. Wachsendes Seegras kann überfahren werden. Schwimmende Pflanzenteile werden halt einfach mitgeschleift. Da wo ich fahre, kenne ich das Gewässer. Ich weiss auch wann es Schwimmalgen, Schlingpflanzen und dergleichen hat - dann fährt man auch kein Powerboat.


      Grz. madliz