Miss Rescue 2.0 (ehem. Projekt X)

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    • Ja genau, das werden die Wellentunnels (siehe Post #37). Den Prototypen gibt es bald zu sehen ...

      Zu sagen ist, dass die Spanten in den Rümpfen einen Abstand von 20 cm haben. Der Wellentunnel wird nur 18 cm lang. Ich hätte also im hinteren Bereich mehr Spanten setzen müssen.
      Die Balsa-Rümpfe sind ja bisher absolute Leichtbauprojekte und dienen nur als Positiv-Form. Ziel war es von Anfang an, stabile GFK-Rümpfe aufzubauen. Nach der Laminierung werden einzelne Spanten partiell entfernt, wenn dann die Öffnungen an der Oberseite der Rümpfe gemacht werden.

      Eigentlich hätte ich auch eine Negativ-Form herstellen können. Der Material und Zeitaufwand wäre aber viel grösser gewesen, als Balsa-Normbrettli (10 x 10 x 100 mm) zusammen zu kleben. Falls ich Lust und Laune hätte, kann ich aus den jetzt bestehenden Rümpfen später immer noch direkt eine Negativ-Form bauen ...

      Grz. madliz
    • Ich verbringe meine Bastelstunden derzeit mit Laminieren.

      Die Pacmen warten auf den Einsatz.



      Angewandt wird 100-er und 163-er Köper jeweils 2-schichtig.



      Die Zuschneiderei. Alle Schnittkanten werden mit Sprühkleber behandelt. So franst nix aus und es lässt sich schön gerade schneiden.
      Dies ergibt einigermassen ansprechende Schicht-Übergänge.



      Die Laminierung der Längsseiten passiert ebenfalls 2-schichtig (90° verdreht). Das Harz wird mit 10% Alkohol verdünnt.


      Die Rümpfe sind jetzt schon ganz schön stabil.

      Grz. madliz
    • @Rene

      Klar sieht man das nachher! Die Rümpfe werden vorerst nicht gespachtelt und lackiert.
      Das gibt ein reines Zweckboot und kein Schönschiffchen ... Ich hab das doch oben schon einmal geschrieben. Eben eine Art von Sicht-Laminat.

      Es kann ja dann wieder einer meckern "Rumpf ungeschliffen lackiert - sieht grausig aus", aber das ist mir eigentlich scheissegal.

      Wenn ich mit dieser schwimmenden Gabel ein Powerboat im Wert von 2k-5k Franken berge, dann kräht kein Hahn danach, ob jetzt der Rumpf fein säuberlich lackiert und hochglanzpoliert ist. Nur stabil muss es sein!

      Grz. madliz
    • Danke Rene, für die Blumen.

      Nun denn, ein high-end Laminat ist das natürlich noch nicht. Wenn man es vergleicht mit unserem schweizer Laminier-Gott HPR, dann bin ich eine Schuljunge dagegen. HPR-Powerboat-Catamarane sind weltweit bekannt. Aber die sind alle in einer Form entstanden. Und damit sich die Herstellung in einer Negativ-Form lohnt, muss man mindestens 5-10 Rümpfe verkaufen können ...

      Grz. madliz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von madliz ()

    • Ich gebe Dir Hilfe!

      Oben im Rumpf gibt es jetzt erst eine kleine Serviceöffnung. Durch diese sieht man das Ende des Wellentunnels ca. 20 cm vom Heckspant entfernt.
      Der Rumpfboden ist da relativ dünn (2 mm Balsa und 2 Schichten Laminat). Damit das dort eine ordentliche Festigkeit erfährt, habe ich eben die Mumpe eingebracht. Am Heckspannt (4 mm) war die Verkleberei grossflächiger möglich. Im Rohr steckt eine Taschenlampe, dass man das auch fotografieren konnte.
      Kurz und gut, der Wellentunnel hält jetzt erst hinten und vorne. Sobald die Masse der Motoren (Männermotoren) bekannt sind, werde ich die Öffnungen oben in den Rümpfen vergrössern (ca. 10 x 20 cm). Zu diesem Zeitpunkt werden dann die Wellentunnels, über die ganze Länge, ordentlich verklebt.

      Klar soweit?

      Grz. madliz
    • Motoren sind noch nicht ausgelesen resp. gekauft. D werde ich erst zuschlagen wenn die ganze Corona-Scheisse vorbei ist.
      Aber es sollte schon etwas in der Grössenordung von dem sein, was Du hier vorschlägst.
      (Leider lässt sich das Produktedatenblatt nicht downloaden)

      Grz. madliz