Miss Rescue 2.0 (ehem. Projekt X)

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    • Genau!

      Das Ding wird den Corona-Viren davonschwimmen.

      Suche übrigens noch praktikable Vorschläge, um die jeweils 8 Ecken sauber zu laminieren.
      Ich habe schon 2 Methoden mit GFK-Patches getestet. Wird hier etwas aufwändiger, da ich ja eine Positiv-Teil laminiere oder überziehe.
      Vielleicht gibt es einen Profi unter uns, der sich damit auskennt.

      Grz. madliz
    • Gute Idee André! Ich werde meiner Freundin die Strapse klauen und zur Anwendung bringen.

      Nein, Spass beiseite - ich habe auch schon solches Nylon verarbeitet - bei mehreren Schichten und Ecken hatte ich meist ein "Gewurstel" weil das Gewebe doch sehr labberig ist.
      Ich habe dieser Tage feine Glasfasern (81g/m2 Köper) bestellt. Jetzt probiere ich es einmal damit. Sollte ich scheitern, kann ich immer noch auf die Nylons zurückgreifen.

      Zum Üben habe ich einen Hohlkörper mit demselben Querschnitt wie die Pontons gebaut.
      In meinen Vorversuchen haben sich runde GFK-Stücke bewährt, bei denen eine Ecke rausgeschnitten ist.



      Grz. madliz
    • Köpergewebe Silan...

      Das lässt sich schön um die Kanten legen.
      Ich nutze das fast nur noch.

      Immer schon glatt streichen.
      An den Kanten kannst du es mit einem Tropfen Sekundenkleber fixieren.

      Bei meinen Rümpfe fixiere ich es am Kiel und streichen es dann solange, bis es sauber anliegt.
      Sic transit gloria mundi
    • Hallo Patric,
      ich mache mir vor dem laminieren eine Mische aus Harz und losen Glasfasern, die zupfe ich mir aus Resten.
      Zusätzlich mische ich dann noch Baumwollflocken oder Microballoons hinzu, bis alles leicht gelartig wird.
      Damit streiche ich die Kanten großzügig ein und beginne danach mit dem eigentlichen Laminieren.
      Hat bisher immer gut geklappt.

      Gruß
      Frank
      Ich weiss, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind...
      Aber manchmal haben sie RICHTIG GEILE IDEEN!!!
    • @Rene & Frank

      Die langen Kanten gehen mit dem geschliffenen Radius sehr gut. Das Problem sind diese kleinen Rundteile für die Ecken.
      Diese fransen sehr schnell aus. Aber vorher kleben mit Sekundi oder Mumpe scheint gar nicht schlecht zu sein.

      Ich werde auch noch einen Versuch starten mit normalem Leinwand-Gewebe.
      Eventuell lassen sich die Fasern der kleinen Runden Teile auch mit Sprüchkleber fixieren. Das habe ich auch schon praktiziert, damit die Zuschnitte nicht ausfransen. Geht ganz gut und der Kleber stört das Epoxy nicht ...

      Die Ecken müssen einfach irgendwie ansehnlich werden, denn eine nachträgliche Spachtelung ist vorerst nicht angedacht.

      Grz. madliz
    • Da ich ja eine Art Sicht-GFK herstellen will, ist es wichtig, dass die GFK-Stücke nicht ausfransen und sauber am Objekt angebracht werden können.
      Abzuklären war die "Harztränkung" nach einer Sprühkleberbehandlung des GFK Gewebes.

      Ein dahingehender Versuch verlief absolut positiv, egal ob Kleber unten oder auf dem Gewebe ...




      Grz. madliz
    • ... ein paar Versuche später ...

      Der richtige Weg ist gefunden:
      1. Papierschablone mit etwas grösserer Klarsichtklebefolie auf Glasfaser kleben
      2. Gewebe mit Sprühkleber behandeln
      3. Ausschneiden gemäss Papierschablone
      4. Gewebestück punktgenau anbringen (ankleben)
      5. vorsichtig laminieren (nix franst aus und nix verschiebt sich






      Grz. madliz
    • Aus Projekt X wird Miss Rescue 2.0

      Dank deinem Post, bringe ich jetzt wieder einen und löse das Geheimnis.

      Als Bergeboot für meine Powerboote nutze ich derzeit die Miss Rescue. Baubericht unter:
      das-modellbauforum.de/fm/index…49-Miss-Rescue-Bergeboot/

      Bergung eines 95 cm Cat's



      Mit diesem Boot und aufgesetztem Rechen lassen sich bequem Havaristen an Land schieben. Allerdings hat diese Methode seine Grenzen.
      Powerboote über einen Meter lassen sich nur sehr schlecht quer schieben. Und wenn die Wasseroberfläche noch wellig ist,
      kommt relativ schnell eine gewisse Panik auf.

      Grössere Rennboote ab 1.2 m und Gewichten bis 20 kg werden mit Vorteil in Längsrichtung geschoben.
      Dies passiert in der Regel, mehr oder weniger gut, mit Schwimmgabeln aus Sanitärrohren welche an irgenwelche Modelle
      angebracht werden. Ich habe diese Methode auch schon praktiziert, allerdings mit wenig Erfolg. Das Gespann wird zu lang
      und ist schlecht steuerbar. Zudem fehlt es den verwendeten Booten meist an Kraft.

      Darum jetzt meine Idee, das Bergeboot direkt als Gabel aufzubauen. In Gedanken sieht das dann in etwa so aus.



      Meine Anforderungen daran:
      - Mindestens 1 m lang
      - In der Breite variierbar für Havaristen von 20-50 cm breite
      - Panzersteuerung, damit "auf dem Teller" gewendet werden kann
      - möglichst Krautsicher
      - möglichst stabil (GFK laminiert) überall abstellbar ohne Ständer
      - mit FPV Equipment, Thermometer, Akkuwächter, LED-Blitzer und eventuell sogar mit eingebautem Ladegerät
      - Aufbau mit Aluprofilen ab Stange
      - Hauptaugenmerk wird auf "praktisch" und nicht auf "schön" gelegt


      Grz. madliz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von madliz ()

    • lag ich ja mit meinem "Kat" ja gar nicht so falsch.

      Hmm ok, "krautsicher" is einfach, Kortdüse oder gleich nen Schotter. Obwohl Kortdüsen da wohl einfacher und sicherer und stabieler sind.

      Das Gelbe Gestänge doppelt (Bug & Achtern) und das über eine Gewindestange verstellbar.
      Sic transit gloria mundi
    • @Carsten & Rene

      Zeichnung resp. Fotomontage ist zu schlaftrunkener Stunde entstanden --> daher nicht so ganz detailgetreu!

      Kabelverbindungen zwischen den Rümpfen werden einfach genügend lang gemacht und bei Nichtgebrauch in die Rümpfe zurückgezogen.
      Passende Verlängerungen mit weibl./männl. Steckern wären auch eine Lösung.

      Zwischen den 2 roten Querstreben gibt es noch 2 Längsstreben (mitte, ca. 10 cm Abstand). Auf diesen können Gehäuse o.ä. installiert werden.
      Auch das FPV-Gerüst wird dort befestigt. Dieses wird mittels Parallelmechanismus verstellbar sein. Für den Transport muss man es runter klappen können.

      Weder Kortdüse noch Schottel machen mich heiss. Die Kraftumlenkung an einem Schottelantrieb ist mir nicht ganz symphatisch.
      Es wird Motor- oder Wellentunnels geben. Das hat ja Frank schon lange vorausgesehen: "Blumenkästen mit Ablaufrinnen!" Damit ist dann schon mal der halbe Prop versorgt. Die andere Hälfte wird quasi mit einer halben Kortdüse gedeckt. Davon ausgehend ein Gestänge oder Gitter in Richtung Bug.

      Viele Details sind noch unklar. Die Aha-Erlebnisse werden dann mit dem Baufortschritt automatisch kommen.

      Grz. madliz
    • ja das mit dem Korb macht Sinn.

      Klappbarkeit der Gestänge ist doch recht einfach. Alles auf ein großes Türscharnier bauen.
      Damit wäre das auch Gelöst.
      Einziehbare Kabel würde ich nicht bauen-
      Ich würde die Kabel im Paralelmechnismus verlegen...
      Weniger Technik nötig, Dichtheit...

      Jm2c.

      Nu leg mal los, ich schau dir mal über de Schalter...
      Sic transit gloria mundi
    • Die FPV-Kamera hat den Sender bereits integriert. Kamera und Akku kommen oben auf das Podest.
      Da sind keine Kabel nötig. Allenfalls nur für allfällige Blitz und Positionslampen.

      Apropos loslegen - bin ja schon die ganze Zeit daran. (Habe nebenbei noch 2 Powerboatprojekte).
      Jetzt werden erst mal die Laminierungsarbeiten gemacht. Eine riesige Materialschlacht mit Papiermustern für Laminatzuschnitte. Da werden etwa 3 m2 Fasern laminiert ...

      Grz. madliz
    • Für die Wellentunnels habe ich mir eine Röhre laminiert.
      Eine passende Kartonröhre wurde mit PVC-Klebefolie beschichtet.
      Darüber 3 Schichten Köper 163. Nach dem Aushärten kann ich das Ding wässern und den Karton rausschälen. Das PVC wird am Laminat nicht halten. Wahrscheinlich kann ich dieses Zeugs ohne grossen Kraftaufwand rausreissen ...




      Grz. madliz
    • Das ist spezielle "Pink Panther"- Folie!!








      Nein Spass beiseite - Es war einfach die erste Rolle, die ich aus dem Schrank gezogen habe. Das sind die dicken Folien, welche ich für den Plotter gekauft habe. Von denen besitze ich einige Farben.

      Vielleich noch wichtig: Das Kartonrohr sollte gewickelt sein, damit man es nach dem Wässern gut herausschälen /-ziehen kann.
      Und wenn es gewickelt ist gibt es zwangsläufig eine schraubenförmige Erhöhung auf der Aussenseite. Diese muss vorgängig mit Schleifpapier entfernt werden ...

      Grz. madliz