Miss Rescue (Bergeboot)

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    • Mit den Blei Akku's gehe ich voll mit Dir!
      Ich hab das auch abgeklärt. Aber die angebotenen 12V Akkus waren alle etwas gross. Zudem benötige das Zusatzgewicht für die künftige "Schiebemethode" eher hinten.
      In den eingebauten Alu-Röhren kann ich das Bleischrot "schieben" und mit Schaumgummistücken blockieren.

      Für alle Fälle habe ich das Boot auch mit einer 6m Schleppschnur und stabilem Schlepphaken ausgerüstet. Diese Bergemethode ist jedoch ziemlich riskant.
      Da darf man beim Einkreisen eines Havariebootes nur einmal über die Schnur fahren und fertig ist ...
      Funktioniert recht gut in Ufernähe, wo die schwimmende Schnur sichtbar ist.




      Und noch etwas: Wenn ich am See bin, dann interessiert mich immer die Wassertemperatur.




      Grz. madliz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von madliz ()

    • Als weitere Bergemethode wende ich hauptsächlich den "Rechen" an. Man kann diese Rechen kaufen, oder eben nach eigenen Bedürfnissen selbst herstellen.





      Hier das Funktionsprinzip:
      Mit dem Rechen ist es problemlos möglich ein havariertes Boot ans Land zu schieben.
      Ferner ist es teilweise auch möglich ein durchgekentertes Boot zu drehen.



      Beim Anschieben eines Havarie-Bootes entsteht auf der gegenüberliegenden Seite eine Bugwelle.
      Diese Bugwelle und die Form des Rechens, erlaubt es, ein kleineres, durchgekentertes Boot umzudrehen.
      Wichtig dabei ist die grösse der Bugwelle, die Form des Havariebootes und der Schub vom Bergungsboot.
      Auf diese Weise habe ich schon mehrmals kleinere Boote wieder fahrtüchtig gemacht ...

      Für die Befestigung des Rechens sind die Bordwände verstärkt und entsprechende Halterungen angefertigt worden.




      Zwischzeitlich habe ich am Rechen Polsterungen angebracht. Ein zu schiebendes Boot rutscht weniger ab.




      Grz. madliz
    • Es hat sich gezeigt, dass das Boot beim Schieben eines Havaristen, am Bug etwas mehr eintaucht. Der Propeller wird dabei zum Schaumschläger.
      Meine Massnahme dagegen ist ein "Antiquirl" und den Ballast mehr gegen das Heck. Diese Massnahmen haben sich sehr gut bewährt.




      Hier ein Foto und ein Film des Fertigen Bootes. Der gewiefte Beobachter stellt fest, dass der Mast noch verändert wurde.
      Dazu mehr in einem nächsten Post.



      Grz. madliz
    • Nach einigen Rettungsmissionen war schnell klar, dass die direkte Sicht auf den Unfallplatz fehlt.
      Bei Distanzen über 50 Meter kann man kaum mehr erkennen, ob das Retti jetzt vor oder hinter dem Havarieboot steht.
      Entfernungen von 50 und mehr Metern sind bei Rennbooten durchaus üblich, da sie sich gegenüber Schönböötchen, auch viel schneller bewegen.

      Um in diesen Fällen Herr der Lage zu werden, habe ich Versuche mit einer WLAN-Cam, Ad-Hoc-Netzwerk und LapTop angestellt.
      Das Bild war jedoch sehr ruckelig, da Cam und LapTop nur mit 10 Mbit/s arbeiteten. Zudem hat das WLAN (2.4 GHz) die Fernsteuerung gestört. Die Reichweite betrug unter 50 m.

      Was lag also näher, als der Griff zu einem FPV- Equipment, welches im 5.4 GHz-Band arbeitet. Ein Spektrum FatShark System wurde angeschafft.
      Die Besonderheiten: In der Kamera ist der Sender bereits eingebaut. Der Monitor weist eine Speicherkarte zur Filmaufzeichnung auf.




      Der Mast auf dem Bergeboot wurde ersetzt und mit der Kamera ausgestattet.




      Am Fernsteuerungssender wurde eine Halterung für den Monitor angebracht.





      ... und so macht dann eine Bergung viel mehr Spass und das auch noch in 150 m Entfernung.

      Hier ein Beispiel, die Bergung einer 700mm Speedmodels Flame Mono 2: Film

      Ich möchte nicht zusammenzählen, welche Werte ich mit diesem Boot schon in den Heimathafen zurückgebracht habe.

      Aus meiner Sicht ist dieser Baubericht jetzt abgeschlossen.
      Ich danke den Personen welche einen Kommentar hinterlassen haben und natürlich auch den stillen Mitlesern.

      Grz. madliz