Long Tail Drag Race Boat

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    • Nur cool bleiben Christian. Der Ruderausschlag wird natürlich noch begrenzt.
      Da wir hier von einem Drag-Boat reden, werden die Kurven langsam gefahren. Und das sollte das Servo schon bewerkstelligen. Hauptaufgabe vom Servo ist, das Ruder bei schnellen Geradeausfahrten gerade zu halten. Darum ein Metallgetriebe und die doppelte Anlenkung.

      ... nun aber zum nächsten Bauschritt:


      Ich habe jetzt noch eine Art Holz-Rost angefertigt, welcher mit Distanzstücken auf den Rumpfboden geklebt wird.

      Bei den manntragenden Booten kauert oder liegt der lebensmüde Thai-Pilot darauf und hält sich fest.
      Bei den Modellen dient der Zwischenboden dazu, Empfänger, Regler und Akku zu befestigen.
      Das Teil bringt zwar etwas Zusatzgewicht, dient aber auch dem Auftrieb.

      Da dafür kein Plan besteht, war das wieder einmal eine veritable Zeichnungs- und Laubsägeübung ...
      Noch ein Tip: Pappelsperrholz, welches vor dem Sägen mit verdünntem Epoxidharz behandelt wurde, franst deutlich weniger aus.




      Grz. madliz
    • madliz schrieb:

      .... Hauptaufgabe vom Servo ist, das Ruder bei schnellen Geradeausfahrten gerade zu halten. Darum ein Metallgetriebe und die doppelte Anlenkung.....
      Nur bei der schnellen Geradeausfahrt muss man ja gelegentlich korrigieren ... und dort sehe ich ja das Problem, nicht bei der Langsamfahrt. Könnte mir vorstellen, dass da ordentliche Kräfte an dem großen Ruderblatt zerren bzw. wirken.
      Schiff-, Flug-, Auto-, Motorrad- und LKW-Modellbau
      ...Alles ausser Verbrenner und U-Booten...
      Homepage: rc-scalers.de
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zengi ()

    • Immer ganz locker bleiben ... das kommt schon gut.

      Zur genauen Bestimmung habe ich mir vor einiger Zeit einen Balance-Ständer gebaut.




      Der Schwerpunkt muss hinter der Stufe sein. Bei Powerbooten normalerweise 25-28% (der Rumpflänge) vom Heckspiegel weg.
      Derzeit liegt er noch viel zu weit hinten. Durch den Einbau des Reglers und Akkus wird sich das jetzt aber ändern.
      Den Akku kann ich auf der ganzen Länge des Mittelsteges schieben.


      Grz. madliz
    • Mit der technischen Zuladung, bin ich jetzt mit dem Schwerpunkt deutlich in Richtung Bug gekommen (26% vom Heckspiegel weg).



      Derzeit werkle ich noch an einer Antennenhalterung und an einem wasserdichten Gehäuse für den Empfänger. Für die ersten Testfahrten, hab ich ihn nur provisorisch eingeschweisst.




      Grz. madliz
    • … die Antennenhalterung ist jetzt entstanden. Der Fuss ist aus Eichenholz und auf der Drehbank angefertigt.
      Somit trägt auch er zur besseren Schwimmfähigkeit des Bootes bei.
      Die Antennenfarbe ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber das "Thai-Rosa" muss eben sein.
      Ich hätte die Antenne auch in den Rumpf kleben können, aber die vertikale Ausrichtung und Polarisation bringt auf dem Wasser erfahrungsgemäss mehr Reichweite.




      Grz. madliz
    • Meine Herren, gestern waren wir das erste Mal auf und im Wasser!



      Zuerst das Erfreuliche:
      Das Boot liegt eigentlich gut im Wasser. Bei kleinen Geschwindigkeiten wippt es noch etwas mit dem Bug.
      Bei höheren Geschwindigkeiten verschwindet jedoch dieses Phänomen. An eine Vollgasfahrt war, aufgrund des Wellengangs noch nicht zu denken.
      Verglichen mit meinem kleinen RTR-Boot waren wir mit ca 40 km/h unterwegs.

      Die Geradeausfahrt war entgegen allen Befürchtungen problemlos möglich. Stringers, oder ein V-Boden sind vorerst nicht nötig.

      Kurven sind langsam und behutsam zu fahren. So wie das eben bei Drag's üblich ist. Der Kurvenradius war für den Anfang noch etwas gross eingestellt.
      Dies hat dann auch zu einer Schilfwanderung geführt ...

      Die Wasserresistenz ist hervorragend. Das Boot war mehrmals komplett unter Wasser. Ausleeren und weiter fahren. Keine der Komponenten nahm Schaden.


      Dann das Unerfreuliche:
      Wie schon erwähnt - Kurven vorsichtig, sonst gibt's dann den Flip, aber nicht den Erdnuss-Flip.
      Dies wäre eigentlich kein Problem, da ich ja immer mein Bergeboot mitführe. Nun ist aber der Dragster ziemlich hecklastig,
      d.h. nach einem Abflug macht er einen auf Boje. Und das sieht dann so aus:



      Diese Schwimmlage ist in der Powerbootszene ziemlich gefürchtet und Bergemissionen sind entsprechend nervenaufreibend.
      Schieben mit dem Rechen ist fast nicht möglich. Auch die Schwimmschnur, welche ums Boot gezogen wird, rutscht ab.
      (zum Glück hatte das Wasser im Zürichsee immer noch 23.5°C).

      Nun denn, ich habe mir für dieses Szenario bereits 4 Lösungswege überlegt. Darüber, aber später mehr ...
      Vielleicht gibt es ja auch von Euch praktikable Vorschläge.

      Grz. madliz
    • Glückwunsch zur erfolgreichen Testfahrt :thumbup:

      Leider komm ich nicht aus der Powerboot Szene daher kann ich dir keine Tipps zum Bergemanöver geben :grueb:

      Einzige Idee wäre vielleicht das man einen Greifer vorne an das Bergeboot bastelt der ähnlich einer Baum Vollerntemaschine das Boot mit einer Zange umschließt
      Gruß aus Ost-Westfalen

      Carsten
    • Rene schrieb:

      schick, aber wenn das gute Stück einen auf Boje macht was passiert wenn du in dem Zustand mal Vollgas gibst?
      Mit etwas Glück landet es wieder oben.
      Bei 2,4 GHz und getauchter Antenne wird evtl. gar nichts passieren ...wirklich gar nichts.

      Täuscht es auf den letzten Bildern oder ist schon ein anderes Lenkservo verbaut worden?
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    • @ Rene
      Du bist ein gewiefter Kanonier! Genau das ist auch einer meiner Lösungsansätze. Dummerweise habe ich, vor lauter Aufregung, vergessen das zu testen.


      @ Christian
      Mit der getauchten Antenne hast Du natürlich recht. Ich werde sie einmal provisorisch auf's vordere Deck kleben.
      Lenkservo ist das erste verbaute. Nähte sind mit Panzerband und Silikonkit abgedichtet. Drehachse oben ist mit Gummiring und Vaseline abgedichtet.


      Grz. madliz
    • Ich habe derweil eine meiner legendären und wasserdichten Mini-RC- Boxen gebaut.

      Vorgehen:
      1 mm Balsa verleimt mit 2K-UHU, aussen beschichtet mit einer Lage Glas, Deckel aus klarem PVC (ehem. Buttergeschirr),
      Kabeleinführung wird abgedichtet mit sog. Haftpunkten aus dem Papeteriesektor. Das Zeugs lässt sich kneten, bleibt weich und haftet hervorragend.




      Grz. madliz
    • Betreffend Bergung meiner "Boje" habe ich jetzt 4 Lösungswege favorisiert, welche ich testen will.

      1.
      Einfach mal Vollgas geben und hoffen, dass das Boot aus dem Wasser steigt und auf die richtige Seite fällt. Eventuell Antenne vorher auf dem Vorderdeck befestigen.


      2.
      Einbauen eines Schwimmkörpers hinten im Boot. Getestet wird das vorerst mit einem Styroporersatz.
      Eventuell könnte auch eine Pilot-Puppe mit dem Job "Auftriebskörper" reingesetzt werden. Das würde sich dann auch optisch gut machen.
      Das dürfte dann aber kein schmächtiges Thai-Bübchen sein, sondern einer mit ordentlich Blähungen …




      3.
      Auf dem Vorderdeck ein Art Windshield anbringen, damit der Bergerechen beim Stossen einhängt.




      4.
      Auf dem Vorderdeck eine Art Haken anbringen, damit die Bergeschnur mit den Schwimmkörpern nicht abrutschen kann.




      Grz. madliz
    • Version 3 hätte vielleicht den Vorteil, dass Spritzwasser etwas vom Akku abgeleitet wird ... Lipos mögen Wasser eher nicht...

      Dann in Kombination mit Version 2... somit könnte zunachst V1 probiert werden, wenn das nicht klappt verbleibt Zeit bis zur Ankunft des Bergerechens...
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    • Danke Christian, für deine Einschätzung.
      Aber es ist zu beachten, dass der Akku so oder so unter dem Wasserspiegel liegt.
      Ich tendiere eigentlich am ehesten zu Version 2. Wenn das Boot einigermassen flach auf dem Wasser liegt leistet der Bergerechen vorzügliche Arbeit. Die Bergeschnur ist halt schon ein grosses Risiko wegen des Überfahrens. Mein nächstes Retti, welches schon in der "Hirnplanung" steckt wird dann auch einen Jetantrieb erhalten.

      Nun denn, der See ist noch warm und ich werde diese, oder nächste Woche ausgiebige Test's im hüfthohen Wasser,
      in der Badehose veranstalten ...


      Grz. madliz