Long Tail Drag Race Boat

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    • Der Regler

      Er muss für dieses offene Boot garantiert 100% wasserdicht sein. Ferner sollte er klein und leicht sein und zum Motor passen.
      Eine Durchlaufwasserkühlung ist nicht vorgesehen. Also habe ich mir einen 40/80A RTR-Regler aus der Bastelkiste gegriffen
      und diesen nach meinen Vorstellungen umgebaut.

      Das vorhandene, nur beschränkt wasserdichte Teil, habe ich geöffnet und die schlecht klebende Silikonmasse entfernt.
      Die integrierte Wasserkühlung war ja mehr als dürftig. Im Deckel eingearbeitet waren Kunststoffkanäle. Zwischen den FET's und
      dem dünnen Alublech war eine wärmeübertragende Folie. Längst nicht alle FET's hatten ausreichenden Kontakt zur Kühlfläche.




      Als erstes habe ich die Kondensatoren entlötet und durch bessere ersetzt. Um Platz zu sparen, habe ich sie stehend eingelötet.
      Die FET's habe ich plan geschliffen, dass alle in der Höhe exakt gleich sind. Der auf Mass gefräste Alukühlkörper wurde mittels
      Wärmeleitpaste aufgesetzt und an allen 4 Ecken mit einem Tropfen verdicktem 2K Kleber am Print fixiert.
      Das Ganze wurde anschliessend rundherum mit Silikonkitt abgedichtet resp. abgeschlossen.




      Die fertige Einheit wurde in ein passend, vorgefertigtes Gehäuse aus 1 mm GFK eingesetzt.
      Die Kabel sind durch entsprechende Bohrungen herausgeführt und jeweils mit Silikonkitt abgedichtet worden.
      Zum Schluss wurde das GFK-Gehäuse mit einem glasklaren, elastischen PU-Harz aufgefüllt.





      Der fertige Regler ist somit nicht nur Luftgekühlt, sondern auch Spritzwasser gekühlt! (und von letzterem wird es eine Menge geben)


      Grz. madliz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von madliz ()

    • Damit der Antriebsstrang richtig ausgerichtet werden kann und die Motorhalterung (Eigenbau) die passende Neigung bekommt habe ich jetzt eine 1:1 Kopie des Hecks vom Boot (Stufe bis Heckspiegel) aufgebaut. So ist es möglich gewisse Versuche anzustellen, ohne dass der Heckspiegel am richtigen Modell nachher viele falsche Löcher aufweist, oder die Lackierung beschädigt wird. Da ich vorerst einen Hydroprop einsetze, muss die Propellermitte auf eine Linie zur Stufe und Heckspiegelkante liegen

      Eine weitere Frage war die Länge des Ruder-Auslegers. Eine Internetrecherche hat mir gezeigt, dass die Ausleger von Heckspiegel bis Ruderdrehachse etwa so lang sind, wie der hintere Bootsteil (Stufe bis Heckspiegel). Lieber länger als kurz. Länge macht ja bekanntlich Geschwindigkeit!



      Für was doch ein bisschen Abfallholz alles gut ist!



      Grz. madliz
    • RUMPF-Länge macht Geschwindigkleit, nach dem Motto "Länge läuft".

      Ein langer Ruderausleger wird eher für nevöse Reaktionen auf Ruderbewegungen sorgen (Hebelwirkung).
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      -Px
    • Genau Christian, so ist es. Du hast es gemerkt ... es zählt der Rumpf und nicht die Anbauten. Wobei diese Weisheit wahrscheinlich nicht unbedingt auf Rennboote anwendbar ist. Im Idealfall liegen ja sowieso nur die Abrisskanten und der halbe Prop im Wasser.

      Ich habe extra ein Servo mit Metallgetriebe angeschafft, in der Hoffnung, dass da weniger Spiel im Spiel ist ...
      (tönt auch noch gut). Ferner werde ich das Lenk- / Servogestänge doppelt führen, damit der Ausleger nicht einseitig belastet wird. Das gibt dann wohl eine ziemlich feinmechanische Arbeit an diesem kleinen Boot resp. Servo.

      Versuch macht klug!

      Grz. madliz
    • Ja gut Ulli.
      Ich sagte ja im "Idealfall" und das auch nur bei einem Cat. Da ich mich mit diesem Rumpf ziemlich auf Neuland bewege und das Verhalten hier wahrscheinlich niemand kennt, muss ich ja irgendwelche Annahmen machen zur Ausrichtung des Stevenrohrs. Darum bin ich jetzt mal von den Abrisskanten ausgegangen.

      Ich finde es gut, dass Du kritisch mitliest ...
      Ist das dein Boot auf dem Foto?

      Grz. madliz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von madliz ()

    • Hallo Jörg

      Ja, das sieht beinahe so aus. Es ist die Wasserlinie (Grenze Wasser/Luft), nachdem ich den Kessel unterhalb des Bootes mit Steinen beladen habe. Es liegt einfach etwas schräg im Wasser. Ein Stein mehr und man sieht keine Linien mehr, weil das Boot absäuft ...
      Eigentlich sollten sich auch keine Risse bilden, da ich den Rumpf vor dem Lackieren mit Epoxy behandelt habe. Ferner besteht der Boden aus geraden Brettchen, welche keine Biegespannungen aufweisen.

      Grz. madliz
    • ..madliz schrieb:....irgendwelche Annahmen machen zur Ausrichtung des Stevenrohrs...
      Ich würde da wohl erstmal einen verstellbaren Stevenrohr-Winkel vorsehen (Langlöcher in der Motorhalterung). Das Rohr wird wohl minimals nach unten zeigen müssen...dazu kommt dann noch der "Lift-Effekt" des Propellerd, der das Heck anheben wird/soll ... Wird also fisselige Einstellarbeit.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zengi ()

    • Hey!

      Bei voll getauchten Propellern sollte das Stevenrohr einen Winkel von 11° haben, bei halbgetauchten (Hydro) so ca. 2°. Flexwelle und verstellbare Anlenkung sind natürlich von Vorteil. Das Boot sollte eine gleichmäßig lange Wasserlinie haben. Läuft es nur auf dem Heck, wird es unkontrolliert hüpfen. Beim Drag-Racing-Rennboot muß eine von Beginn an hohe Geschwindigkeit (das können schon mal 80 km/h sein) beherrscht werden, die man nicht nur durch manuelles Gegenlenken ausgleichen kann. Da sollte das Boot schon einen eigenständigen stabilen Geradeauslauf haben.

      und : Nein, das ist das FSR-V 7,5 er Rennboot eines Konkurrenten. Unsere sind weiß.
    • Hey zusammen!

      Wir haben ja hier geballtes Wissen an Bord.

      @Christian:
      Es wird selbstverständlich Langlöcher geben. Darum ja auch der Testaufbau im Post 44. Ich will das testen und am Schreibtisch vermessen resp. einstellen können.

      @Ulli:
      Diese Winkel sind mir selbstverständlich bekannt. Ich bin aber nicht so der Flexwellen-Liebhaber (nicht dass ich keine hätte). Die Verluste sind da einfach grösser.
      Gemäss meiner Info laufen ja noch viele Dragster-Boote und kleinere Mono's mit fixen Wellen.
      Meine 95 cm Rundnase hat auch eine fixe Welle wie die Originale (Winkel 6°). Sie liftet gut und läuft super stabil!

      Jetzt seht selbst. Der Antriebsstrang ist geboren. Eigenfabrikation, ausser Motor und Prop. Der Antrieb ist gut für 30'000+ Upm.
      Prop ist gewuchtet, aber noch nicht geschärft.




      Grz. madliz
    • Bei der Motorhalterung braucht es aber wohl ein Langloch im Heck... Drehpunkt ist unten, d.h. das ganze Stevenrohr geht am Heck rauf oder runter...

      Ich würde eher als Drehpunkt den Austritt des Stevenrohres nutzen und eben Motor rauf und runter schieben ...
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    • Das Langloch im Heck wird es dann geben.

      Motor rauf und runterschieben benötigt eine mehrfach verstellbare und kompliziertere Halterung. Diese ist aufwändiger anzufertigen und dazu habe ich momentan keine Lust.
      Ferner müsste dann in der Heckwandung mit Vorteil eine Art Kugelgelenk eingebaut werden. Ich baue jetzt erst einmal so, wie die das alle in den Filmen machen ("einfacher Thai-Style").

      Die guten Tips behalte ich mir für die Version 2.0 auf. Diese ist in meinem Kopf schon geboren und ist dann doppelt so lang (120 cm) und weist einen modifizierten Rumpfboden auf ...

      Grz. madliz
    • Wieso kompliziert?

      Stevenrohr mittels z.B. Silikon im Heckspiegel... in der Stevenrohrhalterung statt der 2 Bohrungen 2 Langlöcher... Dann braucht es auch keine so aufwändige kippbare Halterung...
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    • von Lindenhorst schrieb:

      Zengi schrieb:

      z.B. Silikon
      Never ever! :D
      ... seit vielen Jahren (ca.15...) in einem Mono3... problemlos.

      Bei einem anderen Modell hab ich das Stevemnrohr durch einen fest verklebten Rohrstutzen geführt... innen Silikon ... auch kein Poblem.

      Man kann natürlich auch "Profimaterial" aus dem, Bootsbau verwenden... (Sika o.ä.), aber Silikon hatte ich zur Hand.
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