Long Tail Drag Race Boat

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    • Entscheidend ist ja das verdrängte Volumen ... schätze nicht, dass die Doppelwandung (Luftwandung) da entscheidend zum Auftrieb beiträgt...die stellt eher mehr Gewicht dar...

      Aber mit der ermittelten Tragkraft im Test wirst du auf jeden Falllocker hinkommen!
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    • Genau, ich sehe es auch so. Das einzubauende techn. Equipment wird leichter als 550 g sein.

      Und ja die Doppelwandung gibt sicher mehr Gewicht. Aber das spezifisch leichtere Holz und die eingeschlossene Luft und trägt somit auch etwas zum "schwimmen" bei.
      Stell Dir mal vor, sozusagen ein Schwimmreif aus Holz. Der müsste schon sehr gut gehobelt/geschliffen sein, dass er bequem wäre ...

      Grz. madliz
    • Zwischenzeitlich ist mein Reiskocher gespachtelt und geschliffen. Zudem ist die Grundfarbe aussen und eine Epoxy-Schicht innen aufgetragen worden.
      Für die Endlackierung werde ich dann wohl tief ins Farbregal greifen, damit ein richtiger Thai-Look entsteht ...



      Grz. madliz
    • Die Lackierung dieses Bootes ist ein Riesenaufwand, zumal ich spritze und nicht pinsle.
      Zum Grundton weiss kommen noch 6 Farben dazu. D. h. alles immer separat abdecken und spritzen.
      Aber ich wär ja nicht der madliz, wenn ich das nicht durchziehen würde …

      Während die einzelnen Farben trocknen, habe ich genügend Zeit, mich um die technischen Einbauten zu kümmern.
      Leider findet man praktisch keine Angaben, wie ein solcher Drag-Racer aufgebaut ist.
      Ich muss das alles mühsam auf Bildern im Internet suchen und erfahren.

      Der Motor:
      Verwendet werden meist Aussenläufer mit 22-30 mm Durchmesser. Aussenläufer deshalb, weil die Bauform kürzer ist als die der Innenläufer. Sie sind auch leichter und weniger wasserempfindlich als Innenläufer.

      Mein Wahl fiel auf einen 28-er Dynam Detrum 2826 mit Dreiecksschaltung und 3200kV. Er besitzt 6 Pole und nimmt 40-60A.
      Betrieben werden er mit 2-4 S. Normalerweise wird er bei Flugzeugen als Impellerantrieb eingesetzt.
      Ich denke, der lässt die Kiste dann schon rocken …



      Grz madliz
    • ... ich hab Euch ja gesagt, dass man im Internet fast keine Angaben betreffend der technischen Ausgrüstung dieser Boote findet.
      Gestern, beim Schwimmen ist mir eine geniale Idee gekommen. Die Suchbegriffe mit Google Translate ins Thailändische übersetzen und so suchen ...

      Mit dem IE geht das bei mir nicht, da das Google Suchfenster kein Thailändisch akzeptiert. Mit dem Edge hat's dann aber geklappt.
      Ich habe viele neue Filme und Fotos gefunden. Ein Wehmutstropfen - die Texte sind dann meist auch auf Thaiändisch ...

      Da der einzusetzende Motor jetzt feststeht, habe ich mir Gedanken über die zu erreichende Geschwindigkeit gemacht.
      60 cm Mono-Rennboote sind meiner Erfahrung nach im Geschwindigkeitsbereich 60-90 km/h anzusiedeln. So sind sie auch noch einigermassen händelbar,
      ohne dass jede Fahrt auf Messers Schneide verläuft. (Ich rede jetzt hier nicht SAW-Katamaranen, wie zB. eine HPR64)
      Ich meinte auch, irgendwo gelesen zu haben, dass in diesen Modell Drag-Rennen zwischen 80 und 100 km/h erreicht werden.

      Den Aufbau meines Bootes mache ich daher mit einem 3S-Akku. Die Komponenten sind ausgelegt bis 4 S. Somit könnte ich noch ein Brikett nachlegen ...
      Den Wirkungsgrad des Motor's mit Welle, habe ich sehr pessimistisch festgelegt. Da ich eine starre Welle verwende, dürfte dieser höher sein.
      Flexwellen zeigen in der Regel mehr Reibung. Beim Propeller wird vorerst von einem Hydro-Prop ausgegangen.




      Grz. madliz
    • Keine Panik auf der Titanic!

      @Frank (von Lindenhorst)
      Betreffend "Technik und eine ganz andere Herausforderung": Das was jetzt kommt sind Arbeiten an der Drehbank und am Frästisch.
      Für mich ist das ein Dessert!
      Da ich mich über 20 Jahre mit Dampfmaschinen beschäftigt habe, sind "gewisse" Vorkenntnisse in der Metallbearbeitung vorhanden.
      Es freut mich, dass Du mitliest. Du kannst gespannt sein auf die nächsten Schritte ...


      @carsten (carsten1111)
      Wie Recht Du hast! Aber manche lieben es feucht ...

      Motor und Akku:
      Denen macht etwas Süsswasser nichts aus. Die laufen unter Wasser frisch und fröhlich weiter.

      Empfänger:
      Der wird wasserdicht verpackt resp. verschweisst.

      Steuerservo:
      Ist noch ein Problem. Ich habe noch keine wasserdichten Mini-Servos gesehen. Vielleicht hat jemand einen Tip?
      Ansonsten werde ich das Servo mit Fett füllen und das Beste hoffen.

      Regler (ESC):
      Da hab ich dieser Tage ein richtiges Sahnehäubchen gebaut. Es wird ein RTR-Regler aus der Bastelkiste sein, welcher durch mich gepimpt wurde. Er ist 100% wasserdicht und ausgerüstet mit einer neuartigen Luft-Spritzwasserkühlung.
      In einem nächsten Post wird er vorgestellt.

      Grz. madliz
    • madliz schrieb:

      Steuerservo:Ist noch ein Problem. Ich habe noch keine wasserdichten Mini-Servos gesehen. Vielleicht hat jemand einen Tip?
      Ansonsten werde ich das Servo mit Fett füllen und das Beste hoffen.
      Fettfüllung ist so ne Sache... die steigert ziemlich die Motorbelastung des Servos und bei kleinen Servos... Unterhalb des Servoshorns einen O-Ring montieren und dort etwas Fett... Gehäuse dann z.B. mit Flüssiglatex abdichten ...
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    • Hi Patrick,

      blos nicht das Servo mit Fett füllen! Habe ich auch mal gemacht (aus dem gleichen Grund wie Du) und ist voll in die Hose gegangen. Der Servomotor macht schlapp, und verabschiedet sich mit angenehmer Wärme.

      Die Idee vom Christian mit dem Nullring klingt insofern ganz gut. Kommt natürlich drauf an was für ein Servo Du verwendest. Die UNI (glaube SG90) Servos würden sich ja geradezu anbieten. Nullring auf den Antriebsstutzen aufsetzen, und das Ganze anschließend mit ein wenig Sheet oder vielleicht auch Magic Sculp ausgleichen.

      Grüße Dirk
      Der Weg ist das Ziel! Aber man kann sich ja auch mal verlaufen! 8)
    • Habe gerade eine weitere Farbe auf den Rumpf appliziert.
      Und wenn ich dann während der Trocknungsphase neue Beiträge im Forum sehe, freucht mich das ungemein!

      Ich danke Euch beiden für die Tips. Ich werde das irgendwie so machen, mit einem O-Ring und etwas Silikonfett.
      Die Naht am Servo kann man ja dann einfach mit PVC-Tape überkleben.

      Wir werden spätestens nach einem ersten "Drag"-Lauf sehen ob das hält, denn die Kiste wird garantiert abfliegen. Und da ich ja nicht in knietifen Bewässerungskanälen zwischen den Reisfeldern fahre, ist das Reti sowieso mit dabei ... (Oh richtig, mein Reti müsste ich Euch auch einmal vorstellen. Das hat mir schon gefühlte 200 mal meine Boote zurückgebracht.)

      Grz. madliz
    • Reti ist das Rettungsboot, sprich auch Bergeboot. Wenn man auch Powerboote betreibt, ist der Besitz eines solchen unumgänglich ...
      Die Schwimmerei wurde mir allmählich zu anstrengend.

      Es ist das erste Boot, welches ich überhaupt gebaut habe. Es ist äusserst zuverlässig und hat eine lange Entwicklungszeit hinter sich.
      Zudem ist es mit diversen Figinen (Extras, Goodies) ausgestattet. Ich sehe schon - Du willst es sehen!

      Wart's ab, der Baubericht wird folgen. Ich will ja schliesslich nicht das nicht das Forum überschwemmen. Andere sollen auch etwas berichten können :D .

      Prio 1: Longtail Boat
      Prio 2: Reti, Rettungsboot, Bergeboot
      Prio 3: 3D-O.T. Hochseeschlepper mit 3D-Druck-Rumpf

      Grz. madliz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von madliz ()

    • dirk schrieb:

      Hey Patrick,

      Habt ihr keine Reisfelder in der Schweiz??? :rofl :rofl :rofl Da tut sich ne Marktlücke auf! :mu:

      wer oder was ist Reti?

      Grüße Dirk
      ...wird bei den vielen schrägen Bergen in der Schweiz eher problematisch. Vorteil hätte es aber auch: Rennboote wären bergab schneller :D
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    • Ja Ulli - Du sagst es. Aber der Zürichsee liegt halt nur 2 Minuten von meinem Wohnort entfernt!

      Sooo … nach diesem Exkurs mit schrägen Bergen und italienischen Reisfeldern kehren wir wieder zu den Tatsachen zurück.

      Es gibt bestimmt tausend Möglichkeiten, ein solches Longtail-Boot einzufärben.
      Einzige Bedingung: Es muss schön bunt sein.
      Ich habe also in meine Farbenkiste gegriffen, ein paar Schablonen angefertigt, viel abgedeckt und losgesprüht.




      Es ist mir jetzt auch klar, wieso Speziallackierungen an Autos, oder Airbrushdesigns so teuer sind.
      Ich bin selbst gespannt, was da unter den Abdeckungen hervorkommt! ^^

      Grz. madliz