Einbau von Motoren und Stevenrohren

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    • Einbau von Motoren und Stevenrohren

      Bei mir wird kein großer Hermann bei der Motorenauswahl für meine Modelle gemacht.Außer dem Seefalken habe ich nur historische Modelle in einem bestimmten Maßstab gebaut, und zwar nach Originalplänen.Für die Motoren gibt es einige Vorgaben die für historische Modelle relevant jedoch nie zu 100% erreichbar sind.Der Einbauwinkel der Stevenrohre und der Propellerdurchmesser.

      Für meine Modelle benötige ich langsam laufende Motoren,mit möglichst kleinem Durchmesser, die sind sehr schwer zu finden.Schiffe der kaiserlichen Marine waren keine Rennboote.Das zweite Kriterium auf das geachtet werden muss ist der Einbauwinkel der Stevenrohre und deren Durchmesser.Als dritte Prämissen kommt noch der Propellerdurchmesser hinzu.Zuerst muss gecheckt werden ob und wo Propeller entsprechenden Durchmessers zu bekommen sind,eigentlich nirgends,weil die Herstellerfirmen meist 5 mm Abstufungen in ihrem Programm haben Entweder nimmt man einen von vergleichbarer Größe oder baut ihn selbst..

      Das nächste ist die Welle.Sie muss kleiner sein als der Stevenrohrinnendurchmesser und das gleiche Gewinde wie der Propeller.
      Ist alles aufeinander abgestimmt gehe ich folgendermaßen vor.
      Mein Modell wir auf einer ebenen Arbeitsplatte so befestigt das sein Deck parallel zu Wasserlinie liegt.Nun wird die Stelle markiert an der die Welle aus dem Rumpfheraustritt.Anschließend wird dieser Bereich großzügig ausgefräst,auf einen Rundstab oder auf ein Rohr stecke ich den Propellen oder ein Hilfsmittel entsprechend dem Propellerduchmesser auf,schiebe das ganze in den Rumpf unter dem in der Zeichnung vorgegebenen Einbauwinkel hinein und ermittle die Stelle an der mein Motor sitzen muss.


      Das war´s eigentlich schon.Um Watt ihr Volt mache ich mir keine Gedanken.Für mich ist wichtig das der Motor so weit wie möglich hinten sitzt damit genügend Platz für Akku usw, vorhanden ist.
      Finde ich keinen Propeller mit dazu passender Welle baue ich den Propeller mit entsprechendem Gewinde selbst.(siehe Seefalke) Müssen die Motoren aufgrund ihres großen Durchmessers oder sehr kleinem Einbauwinkel sehr weit vorn eingebaut werden,was fast immer der Fall ist, fertige ich die Stevenrohre samt Welle selbst an.



      Brandenburg






      Brandenburg


      Kaiserin Augusta

      Kaiserin Augusta


      Kaiserin Augusta


      Wie ihr seht ist der Kaiserin Augusta Rumpf so schmal das ich die 3 Motoren versetzt zueinander einbauen musste


      Fürst Bismarck


      Fürst Bismarck

      Nur Steine die rollen setzen kein Moos an
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