Begriffserklärung

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    • Begriffserklärung

      Ich zieh das Ganze mal hier rein um den OT im BB etwas einzudämmen...


      Wolfgang schrieb:

      Hallo Rene,

      Übersetzung ist nicht nötig. Vielen Dank. Viele unbekannte Worte konnte ich mir zusammenreimen. Beim Rest half Google.

      Mir anfänglich unbekannte Begriffe waren:

      Tender, Helipad, CWL, Helling, Kielblöcke, Auflagen, Spantenknick, Heckspiegel, Scheuerleiste, Kaffeepause, Schlingerkiele, Speigatten, Klüsen, Wasserpass, Steven, RR-Flossenruder, Ruderleitflossen, Skegs, Sommerpause, Alu-S.-halter usw.

      Viele Grüße

      Wolfgang
      einige Dinge hast du ja jetzt schon gegoogelt.

      Bei 2 Begriffen sehe ich allerdings erhöhen Klärungsbedarf.

      Kaffeepause jaaaanz WICHTIG!!!
      1. Kaffee = Grundnahrungsmittel und
      2.man muss sich bestimmten Dinge immer mal wieder mit etwas Abstand anschauen.

      Dazu eignet sich K&K (Kaffee und Kippe) besonders hervorragenden.

      Sommerpause - naja Hobby eben - Priorität eher 3.-4. Stelle.

      Meine BP 22 ruht momentan auch im Schönheitsschlaf.
      Seit dem ich bei meinem jetzigen Ag bin, habe ich kaum noch Zeit zum basteln, und wenn ich mal die Zeit hätte, bin ich froh wenn ich mal nix tun muss.

      Dieses Sommerloch ist aber normal, Schiffchenbauer sind da eher ne Herbst/Winter Baugattung.
      Sic transit gloria mundi
    • Durchaus Möglich :rofl

      Speigatten sind Löcher in der Bordwand damit überkommendes Wasser von Deck abfließen kann.

      Knickspantenrumpf ist eine spezielle Bauform - Rumpfform, für eine Bessere Wasserverdrängung.
      Im gegensatz zu anderen Fahrzeuge setzt das Wasser der max.Geschwindigkeit physikalische Grenzen.
      Das ist die Rumpfgeschwindigkeit. Diese errechnet sich durch die KWL (konstruktive Wasserlinie) und dem Wellenbild.
      Der Knick im Rumpf drückt den Rumpf während der Fahrt aus dem Wasser und verkürzt damit die Kwl damit wird das Wellenbild verankert und es ist eine höhere Geschwindigkeit möglich (mal ganz einfach ausgedrückt)

      Ein ähnliches Prinzip nutzen auch die Tragflächenboote
      Sic transit gloria mundi
    • naja... Nicht ganz


      WIKI schrieb:

      Eine Klüse (niederländisch) ist eine verstärkte Öffnung in der Bordwand, dem Schanzkleid oder dem Deck eines Bootes oder Schiffes zur Durchführung von Ketten, Leinen oder Trossen.
      also ähnlich der Speigatten aber nicht (unbedingt) auf Deckshöhe.
      Sic transit gloria mundi
    • Moin Forum, moin Rene,

      ich hab nun langsam erste Fragen:

      • viele Eure Schiffe werden mit Spanten gebaut. Das ist ja auch gut und richtig so. Moderne Schiffe besitzen aber auch Schotten, mit deren Hilfe sich das Schiff in druckdichte Abteilungen teilen lässt. Sowas hab ich bei Euch noch nicht gesehen. Das wundert mich, weil ja zumindest Eure großen Modelle über genug Bereiche verfügen, durch die eigentlich nur ein paar Kabel durchlaufen. Diese Kabel könnte man auch durch Kabelrohre ziehen und dann viele Abteilungen druckdicht versiegeln.

      • Fixfertige Plastikwannen als Rumpf finde ich bei größeren Schiffen unrealistisch. Aber auch Holzbau ist unrealistisch, wenn das Originalschiff aus Metall besteht. Schiffsbau aus (dünnstem) Metall hab ich hier im Forum noch nicht entdeckt.


      Viele Grüße

      Wolfgang

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wolfgang ()

    • moin Wolfgang,

      Ja theoretisch wäre das machbar.

      Hat aber einzig und allein (meiner Meinung nach) 3 Gründe

      - Das Modellgewicht. (und das ist meiner Meinung nach der Hauptgrund und zieht auch gleich auf den 2. Punkt ab.)
      Wasser lässt sich im Maßstab nicht verkleinern also sind uns physikalische Grenzen gesetzt. Nur als Beispiel, meine BP 22 darf nicht Schwerer als 3kg werden.

      - Die Notwedendigkeit des Trocknens

      - Der Platz, um an die Bauguppen wieder ran zukommen

      In anderen Foren würde das schon häufig diskutiert

      Deine 2 Frage.
      Es gibt Modellbauer die es tatsächlich schon gemacht haben, Platten und Niete nachzubilden.
      Und wenn es Lackiert ist sieht keiner mehr was drunter steckt.
      Sic transit gloria mundi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rene ()

    • Hallo Rene,

      das mit dem Gewichtsproblem muss ich erstmal in meine Sprache übersetzen, Rene. Ich machs mal am Beispiel des Kreiselsystems aus dem anderen Thread.



      Wenn Du ein Modell baust, skalierst Du alles runter. XYZ und eben auch das Gewicht (mit denen daraus resultieren negativen Hibbel-Effekten).

      Du skalierst zum Beispiel 1:50.

      Also teilst Du alle Seitenlängen durch 50. Aus einem Kubikmeter des Originals werden 20 x 20 x 20 mm, also 0.000008 m³.

      Wenn 1 m³ im Original 1000 kg Wasser verdrängt hat, dann verdrängt ein maßstabsgetreuer Würfel in Deinem Modell gerade noch 8 Gramm.

      Oder umgekehrt:

      ...wenn die Modell-Kreiselanlage meinetwegen 0,5 kg wiegt, dann würde das einer Zuladung beim großen Modell von stolzen 62,5 Tonnen entsprechen.

      Ok. Verstanden. Du hast ein Problem.... mal nachdenken... erste Idee:

      Du könntest (bei Bedarf) unterhalb des Kiels eine Art "Torpedo" einhängen, der die Kreiselanlage beherbergt. Das vom "Torpedo" verdrängte Wasservolumen müsste seinem Gewicht entsprechen. Also 0,5 Liter. Dann liegt Dein Modell genauso tief im Wasser wie ohne Torpedo und alles ist gut.

      Viele Grüße

      Wolfgang


      Nachtrag: Ich hab diesen Beitrag in den Thread "hibbelige Modelle" kopiert. Ich war irgendwie verrutscht. Ist halt Sonntag. Da arbeitet das Hirn nur im Feiertagsmodus.
    • Hi Wolfgang,

      Das Problem bei den Schotten ist nichtmal unbedingt das Gewicht, sondern ehr die Wurstfinger von uns Modellbauern.
      Das ganze muss so gestaltet sein um an die Motoren, Kupplungen, Schmiernippel, Ruder usw dran zu kommen. Bei vielen Arbeitsschiffen ist das schon ein Problem die Ruder im Heck vernüftig unter zu bekommen. Wenn man dann noch Schotten wie beim Orginal da zwischen setzt hat man ein Problem wenn das Servo kaputt geht, oder sich die Gestänge der Anlenkung lösen sollten.

      Zum Thema Verdrängung. Das Wasser können wir leider nicht Skalieren und anpassen. Daher kann man auch nicht pauschal sagen z.b. eine Yacht wiegt im Original 5000kg, im Maßstab 1:10 wiegt die dann 500kg.
      Daher kommt es auch das kleinere Modelle bei Wellengang nicht mehr so wirken wie sie sollen
      Gruß aus Ost-Westfalen

      Carsten