Triebwerke 1:48

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    • Triebwerke 1:48

      Hallo Zusammen,

      es hat mich schon immer etwas gestört, dass man bei den meisten Modellen nichts von der Technik sieht, ausser man entscheidet sich für einen Flieger im Wartungsmodus mit geöffneten Klappen. Selbst dann ist meistens keine Miniatur des Triebwerkes vorhanden. :rolleyes:
      Vor einiger Zeit fiel mir dann der Resinbausatz eines Jumo 004- Triebwerkes für die Me 262 von CMK in die Hände. Die Bausatzteile wurden mit Teilen von Aires kombiniert. Leider habe ich davon keine Baustufenfotos gefertigt, sondern nur Bilder des fertigen Modells.. Der Trolley wurde Scratch gebaut.




    • Nachdem ich nun ein frühes Düsentriebwerk im Bestand hatte, musste das Nächste her. Am liebsten ein Triebwerk eines modernen Jets. Fündig wurde ich dann mit einem Triebwerk der Mig 15 bis aus den 1950er Jahren aus einem Tamiya-Bausatz. Der Gußrahmen mit der Turbine wurde in der Bucht einzeln angeboten, zumal ich schon ein fertige Mig von Revell/Monogram in der Vitrine habe.. :)
      Das "Klimow RD-45" war russischer ein Nachbau des britischen Rolls-Royce Nene II.



      Mit im Gußrahmen enthalten: ein Trolley. Das Tamiya-Triebwerk ist recht rudimentär, so dass Kabel nach Fotovorlagen ergänzt wurden, um einen etwas realistischeren Eindruck zu erreichen..



      Hier wurde das Abgasrohr einmal probehalber aufgesteckt und der Trolley bereits montiert.



      Die Brennkammern wurden nach Vorbildfotos mit "Löchern/ Vertiefungen" versehen. Nach der Grundlackierung folgte eine Alterung mittels Washing..




    • Jetzt fehlte nur noch ein modernes Düsentriebwerk. Nach langem Suchen fand ich einen alten Lindberg- Bausatz des Starfighters F-104 G. Der aus den 1960er /70er Jahren stammende Bausatz bot als einziges 1/48er- Modell ein Triebwerk mit an.
      Im Starfighter verbaut waren J79- 11 A und J79 -MTU-J1K Turbinen.



      Ein Trolley für das Triebwerk war auch dabei.... was zunächst schön struckturiert erschien entpuppte sich bei näherer Rechercher immer mehr als 60/70er Fantasie :rolleyes:



      Der Lufteinlass der Turbine und hier der Vergleich mit einem Recherchefoto



      Als nächstes habe ich eine ordentliche Mündung von Aires geordert und das Endrohr passend abgelängt...



      das Resinteil passte gut auf den Reststumpf. Das Resinabgasrohr mit Nachbrenner hat auch ein Ätzteil dabei..



    • Auf der Turbinenvorderseite fehlten weitere Streben, die durch Plastikreste ergänzt wurden...



      Mit den Resinteilen wirkte das Treibwerk schon ganz anders. Jetzt wurden die ersten Leitungen aus Kunststoffresten ergänzt.



      Irgendwie erschien das Modell erheblichst zu lang :grueb: nach weiterer Internetsuche endlich ein paar Maße: J79-11A Länge 5282 mm, J79-MTU-J1K Länge 5301mm, jeweils in 1/48 ca. 110 mm.
      Die Modellentwickler von Lindberg hatten die Brennkamern offenliegend zusätzlich "eingebaut". Im Original liegen sie unter der nachfolgenden Verkleidung. Nach heraussägen stimmen die Proportionen nun, aber die bisherigen Verdrahtungen etc. müssen alle wieder versetzt werden. Je mehr ich in die Materie eintauche, desto mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass "nur" ein F-104-ähnliches Triebwerk auf Basis des Lindberg-Modells erreicht werden kann. :rolleyes: Noch ist Aufgabe aber keine Option!

      Gruß Egon :wink:
      Bilder
      • k-Starfighter 16.jpg

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      • k-Starfighter 17.jpg

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