ATS HGS 1 von m.a.s.s.

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    • Rene schrieb:

      wieviele Ringe musstest du da schneiden bei der Reifenbreite?

      Oder sind das nur 2
      Bei diesen Reifenkonstruktionen gibt es immer zwei Ringe, egal wie breit der Reifen ist. Bei den Hinterrädern kommen da nochmal zwei kleinere Ringe drauf, die haben aber eher mit der Formgebung und nicht so sehr mit der Stabilität zu tun. Das Thema kommt aber als Nächstes...



      Zwei Vorderreifen in drei Tagen. Zeitmangel :thumbdown:



      Hier nochmal die Stelle, die den Schwierigkeitsgrad unnötig steigert. Bei anderen Autos war Ähnliches mit Klebelaschen gelöst. Leider bin ich nicht in der Lage, die Bauweise derart umzudisponieren.



      Vom Schleifpapier kann ich auch nicht die Finger lassen 8)



      Klonen ist übrigens gar nicht so schwer :pwink: Beim zweiten Rad konnte ich leider zu früh die Finger nicht vom noch kleberfeuchten Material lassen und habe einen schönen Knick reinversaut, den ich dann ewig lange wieder rauskaschiert habe :S Aus Fehlern wird man klug. Im besten Falle, jedenfalls dntknw

    • So. Weiter mit den Hinterrädern. In Ermangelung eines Reifenbausklaven mußte ich mal wieder selbst ran. Die Hinterreifen unterscheiden sich von den Vorderrädern eigentlich nur in drei Punkten:

      1. Größe

      2. Breite (Es gibt ein zusätzliches Bauteil, um die größere Breite umzusetzen)

      3. Auf die Pappscheiben werden mittig noch kleinere, dünnere Pappscheiben angebracht.








      So, und jetzt: Modell fertig, Baubericht abgeschlossen :plol: Na gut, ich werde dann vielleicht doch nochmal das Eine oder Andere Detail drankleben...

    • Rene schrieb:

      Und de Hinterachse mit Siemens-lufthaken fest gemacht...
      Siemens Lufthaken sind ganz gut für die erste, provisorische Befestigung :juh: Danach muß aber was handfestes ran. Also habe ich mich mal an die vorderen Radaufhängungen gewagt. Das Härten mit Sekundenkleber habe ich dann doch bleiben gelassen, da ich die Aufhängungsteile von vornherein gut verstärkt habe, was ausreichende Stabilität liefert. Wenn man geschickt ist, kann man die Vorderräder lenkbar bauen. Ob ich das auf die Reihe kriege, wird sich aber erst noch zeigen müssen...



      Aus diesem Gemüse werden mal die Bremsscheiben werden. In Sachen Detaillierung läßt dieses Modell echt wenige Wünsche offen. Die vier weißen Zahnräder werden mal die Kühlrippen im Profil der Bremsscheibe werden. Zum Glück muß ich die Dinger nicht selbst ausschneinden.

    • Rene schrieb:

      ach du schande....
      ...und es kommt noch knackiger :plol:

      Weiter geht es mit der ersten Vorderbremse und ihrer Anbringung an die Vorderradaufhängung. Ich baue es doch nicht lenkbar, ich arbeite lieber so, daß ich es überhaupt irgendwie zusammengeschustert bekomme. Der Schwierigkeitsgrad ist jedenfalls "ab durch die Decke". Ich werde bei diesem Auto Ärger mit der Bodenfreiheit bekommen (zu viel davon), weiß aber nicht so recht, warum überhaupt. Eigentlich habe ich bis jetzt durchaus präzise gebaut.







    • Rene schrieb:

      Wie groß ist so ein Bremssattel?
      Ein Bremssattel ist ungefähr 1 cm lang und 5 mm breit sowie hoch.

      Als Nächstes habe ich erstmal, nachdem alle Lenkungsdrähte und Vorderradaufhängungen eingeklebt sind, das Chassis in der Mitte verschlossen.



      Dann habe ich mit dem Kapitel "Cosworth DFV" weitergemacht. Dieser Motor wird mir noch einigen Spaß bereiten, ich habe noch einige Ford-motorisierte Modelle hier rumliegen. Spannend finde ich, wie die verschiedenen Modellautoren unterschiedliche Lösungen für das gleiche Antriebsaggregat finden.



    • Ich bin nun gerade dabei, mich vom Motor ab weiter nach hinten durchzubauen. Die Bauskizze ist ziemlich unbrauchbar, ich weiß aber mittlerweile, wie eine Hinterradaufhängung mit Getriebe aussieht und kann sowas auch ohne Skizze umsetzen. Dankenswerterweise sind auf den Teilen auch die Nummern der jeweils nächsten anzuklebenden Komponenten verzeichnet, was die Sache nochmal gut vereinfacht.







    • So, hier noch ein Nachtrag zum vorigen Eintrag: In die Hinterradaufhängung habe ich, genau wie in die Heckflügelstütze, nur noch eine Lage Pappe eingebracht. Das gibt genügend Stabilität und man kann die ganze Sache etwas besser verarbeiten, als beispielsweise die Vorderradaufhängung an eben diesem Modell hier. Die Antriebsachse habe ich zweigeteilt aus Draht und einem Zahnstocher gebaut und zwar aus folgenden Gründen:
      1. Direkt am Getriebe paßt kein Draht rein, sehr wohl aber die Spitze eines spitzen Zahnstochers (Ich habe mir vor ein paar Wochen mal einen gewissen Vorrat von den Dingern vorlackiert)
      2. In die Räder paßt wiederum kein Zahnstocher rein, sondern nur der Draht, den ich an den Vorderbremsen schon verwendet habe.
      Die Bremsen habe ich, als ich die Vorderradaufhängung gebaut habe, bereits vorproduziert und jetzt nur noch angeklebt. Deswegen habe ich das nicht nochmal ausführlich gezeigt.


      Jetzt aber weiter mit dem aktuellen Stand: Die Befestigung des Heckflügels am hinteren Getriebestummelchen ist ziemlich aufwendig. ich habe hier auf meine superdünnen Stahlnägel zurückgegriffen. Auch hier hilft die Bauskizze kaum weiter und ich mußte jede Menge Fotomaterial sichten und Rumgrübeln, um mir irgendwie die richtige Bauweise zusammenzuimaginieren ?( X/ 8)



      Danach ist die Auspuffanlage an der Reihe. Ich habe sie bis zum Ende noch nicht fertig verklebt, weil ich sie mir gerne im eingebauten Zustand endgültig zurechtschieben mag. Das ist alles in Allem eine ziemlich fordernde Angelegenheit.



      Somit befinden wir uns jetzt kurz vor der "Hochzeit"...



      ...beziehungsweise kurz danach Alles paßt gut zusammen und das Thema "Bodenfreiheit" ist hiermit offiziell beendet, weil sie sich an der Obergrenze der Kategorie "Geht in Ordnung" bewegt Die Auspuffe werde ich jetzt als Nächstes, wenn alles ausreichend getrocknet ist, zurechtfummeln und befestigen. Danach geht es an die restlichen Unterbodenelemente...
    • Rene schrieb:

      Ich glaube ich Kauf mir auch mal so ein Teil
      Ich empfehle den hier, das war der erste, den ich gebaut habe. Die Bauskizze ist sehr gut gemacht, was von großer Wichtigkeit ist, falls du kein Polnisch verstehen solltest. Außerdem ist es ein Offsetdruck, da muß man beim Bauen nicht ständig aufpassen, daß man aus Versehen Farbe vom Bogen kratzt.

      kartonmodellbau.de/Formel-1-Renault-RE-20-1980



      In rasanten Schritten geht es nun auf die Zielgerade. Ich habe noch zwei Tage Zeit, um die Bauzeit unterhalb eines Monats zu halten. Leider steht mir da noch ein fieser Wochenenddienst im Weg <X Mal sehen, ob es trotzdem hinhaut...
      Ich habe die Unterbodenverkleidung in einem Stück gefertigt und dann mit drei dünnen Streifen Kleber an den äußeren Lasercutstreben und dem zentralen Chassiselement befestigt. Auf einer Seite stößt der Unterboden ans Federbein, ich habe aber keine Ahnung, wo ich mir diese Ungenauigkeit eingehandelt habe. Stört am Ende auch nicht weiter.



      Auf dem nächsten Foto sieht man nochmal, warum man beim Arbeiten mit Filzstiften höllische Vorsicht walten lassen sollte :S Ich habe das von innen geschwärzte Auspuffrohr von innen mit Acryllack gestrichen, woraufhin die schwarze Farbe sich ihren Weg nach außen gesucht hat. Das überstreiche ich später nochmal mit grauer Farbe, dämliche Aktion. Das kleine Pappquadrat zwischen den Rohren ist ein Lasercutteil und darüber hinaus auf allen Fotos des Modelles zu sehen. Also gehört es wohl dahin, auch wenn es nicht so ganz prickelnd toll aussieht.



      Als nächstes habe ich den Frontflügel gebaut und angeklebt.



      Jetzt fehlt noch ein Bißchen Kleinkram. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, daß das oftmals am Ende nochmal eine ganze Menge Zeit frißt.
    • Mit zwei Tagen habe ich ganz schön pessimistisch kalkuliert. Ich war heute morgen schon fertig :juh: Zum Schluß ging es noch um den Heckflügel, die Lufteinlässe für die Bremskühlung und, wie immer als krönender Abschluß eines jeden Modellbaus, die extrem fummeligen Außenspiegel. Da diese mit Draht aus einem Kaffeetütenbiegeverschluß gebaut werden, habe ich, da wo das Loch reinkommt, nochmal Verstärkerpappe hingeklebt. War eine gute Idee.







      Letztlich war es ein sehr faszinierendes Modell, das sowohl meine Fähigkeiten als auch Geduld ziemlich gefordert hat. Ich habe zwei verschiedene Drähte, einen Zahnstocher, eine Büroklammer und zwei Nägel als Fremdmaterial verwandt, was vom Konstrukteur teilweise auch genau so geplant ist. Einen bleibenden Eindruck hat bei mir die Detaillierung der Bremse hinterlassen, das ist mir in dieser Absolutheit noch nicht begegnet.
    • Da ich bisher nichts zum geschichtlichen Hintergrund des Originals geschrieben habe, kommt das dann doch mal genau jetzt und hier zur Sprache:

      ATS war tatsächlich in der Zeit von 1977 bis 1984 ein deutsches Formel-1-Team, daß zuerst mit Cosworth-DFV und später BMW-Turbomotoren fuhr. Leider war die ganze Geschichte nicht sonderlich von Erfolg verfolgt. Dieses Exemplar hier stammt aus der Saison 1981, in der ATS, mit einer Ausnahme, nur ein einziges Auto einsetzte. Zu Saisonbeginn wurde der ATS von Jan Lammers bewegt. Beim Großen Preis von San Marino bekam dieser dann Karl Edward Tommy Borgudd, Spitzname "Slim" als Teamkollegen. Beim nächsten Rennen war Lammers sein Cockpit los, Borgudd steuerte den Wagen für den Rest der Saison und konnte sogar einen Punkt einheimsen. Was es mit dem guten Mann auf sich hat und warum da "Abba" auf dem Auto steht, kann man sehr schön in diesem Beitrag aus einem Abba-Forum nachlesen, den ich hier mal verlinkt habe:forum.abba.de/index.php?page=Thread&threadID=5304ATS setzte 1981 übrigens noch ein zweites Modell ein, den D4, den es auch als Kartonmodell gibt. Das würde jetzt aber zu weit führen, ist ja hier schließlich kein Formel-1-Lexikon :plol: Ach so, Bilder gibt es ja auch noch. Bitteschön: