Williams FW 09 B, Keke Rosberg 1984

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    • Williams FW 09 B, Keke Rosberg 1984

      Nachdem ich hier über den Bau des Brabham BT 46 B von Petr Spinler (Das Propellerauto) berichtet habe, geht es jetzt ans Eingemachte. Ich werde an dieser Stelle regelmäßig über die Fertigstellung des bereits angefangenen Williams berichten. Ich denke, da steckt noch genug Arbeit für einen hübschen kleinen Baubericht drin. Der Ausgangspunkt dieses "Fertigbaus" kann auf dem zweiten Foto bewundert werden.
      Der Williams ist ein Modellbaubogen des polnischen MODELIK-Verlages. Entworfen hat das Modell Rado Radevicz, dessen Modelle auf der Seite modelyf1.cz/ zu finden sind.


    • "Motorwachstum" ist gerade angesagt. Die dicken Leitungen werden später an die großen Kühlerelemente angeklebt. Es muß sich folglich um Teile der Motorkühlung handeln. Da ich von Technik keine Ahnung habe, kann ich das nur grob Schätzen, allerdings sind hier die Indizien recht vielsagend :plol:



    • Das Bautempo dieses Modelles ist mit dem des Brabham überhaupt nicht zu vergleichen. Ich habe jetzt an zwei Tagen insgesamt drei Stunden am ersten Abgasturbolader gewerkelt. Ich verstehe die ganzen Luft- und Abgaskreisläufe nicht so ganz, das muß ich mir dann nochmal genau betrachten, wenn die ganze Technik endgültig verbaut ist :wait-:

    • Nach einer Woche, vollgestopft mit berufsbedingtem Zeitmangel :crygirl: gibt es heute mal einen ordentlichen Baufortschritt. Ich habe den zweiten Turbolader gebastelt und dann den Motor mit dem Chassis "verheiratet". Das sieht jetzt schon sehr cool aus, allerdings habe ich etliche leichte Ungenauigkeiten drin :beta: und bin mir nicht so ganz sicher, ob und wie das am Ende mit dem Anbringen der Motorhaube flutscht. Wir werden sehen...



    • Als Nächstes war das Getriebe an der Reihe. Da es untrennbar mit der hinteren Radaufhängung verbunden ist, habe ich die gleich mitgebaut :vam: Jetzt ist alles an Technik im Motorraum verbaut. Bleibt also noch... Die Motorhaube :drive: Diese ist mir im Großen und Ganzen recht präzise geglückt, wenn man vom riesigen Patzer am schmalen Bauteil oben hinten absieht. Da habe ich dann mit weißer Acrylfarbe versucht, zu retten, was zu retten ist. Wie sehr das stört, sieht man erst am fertigen Modell. Das Lamellengitter habe ich erstmal schön falschrum gebaut. Der Vorteil am Kartonmodellbau: Man nimmt einfach seine Sicherheitskopie und druckt das Teil nochmal nach :bau: Im zweiten Anlauf hat dann alles gepaßt :thumbs: Da die Motorhaube auf Dauer abnehmbar sein soll, habe ich sie von allen Seiten ausgiebig mit Acryl lackiert. Eigentlich ist es jetzt ein Plastikbauteil :werk: Die Anprobe kann ich leider jetzt nicht machen, der Lack muß erstmal trocknen. Ansonsten würde ich die Motorhaube mit dem feuchten Lack für alle Ewigkeit aufs Modell leimen und der Motor wäre nicht mehr sichtbar.









    • burnie schrieb:

      Gestört aber geil!
      Das trifft es im Großen und Ganzen ganz gut :wah-: Ich bin aber hier noch recht gemäßigt unterwegs, glaube ich, da ich nicht zu den Leuten gehöre, die hochdetaillierte Kriegsschiffe im Maßstab 1:200 bauen :dud:


      burnie schrieb:

      Ich habe bei Papierbögen immer die Krise bekommen, es klebte überall, nur nicht da wo es sollte.
      Da hilft nur dranbleiben und Üben. Ich leide auch noch hin und wieder unter dem Problem, allerdings merkt man so nach ungefähr 20 Modellen, daß es langsam besser wird :plol:

      Die Anprobe ist dann ganz gut verlaufen. Nicht perfekt, aber immerhin recht erträglich. Nach diesem Ergebnis habe ich dann angefangen, Radaufhängungen und Bremsen zu bauen (Ein elendes Gefrickel :bau: ). Das Thema wird mich dann jetzt wohl noch eine Weile beschäftigen...





    • Rene schrieb:

      Wie groß ist/ wird der?!
      Das Auto ist irgendwas um 16,3 cm lang. Es handelt sich um den Maßstab 1:25, der Standard für solche Formel-1-Wagen ist aber 1:24. Diesen Unterschied bemerkt man überhaupt nicht beim Betrachten des fertigen Modells, sehr wohl jedoch beim Bauen. Da es hier langsam zu Ende geht, blättere ich schon mal hin und wieder im Folgeprojekt rum, einem 124er. Da kommen mir die Einzelteile schon beim Anschauen irgendwie größer vor :kaf: Im besten Falle macht sich der Unterschied dann im Schwierigkeitsgrad bemerkbar...


      von Lindenhorst schrieb:

      Hatte ich eigentlich schon die Frage nach dem benutzten Kleber gestellt?
      Ich trage Weißleim (Bastelleim) mit einem Zahnstocher auf. Das fertige Modell bekommt dann Acryl-Klarlack, damit macht man dann noch die letzten Klebepatzer quasi unsichtbar. Eine Zeckenpinzette ist zum Bauen solcher Modelle ebenfalls unerläßlich.


      Ich habe mich jetzt mal mit den Spiegeln und dem Anbringen des bereits vorgefertigten Heckspoilers beschäftigt. Das ging soweit alles ganz gut von der Hand. Jetzt fehlen noch die Aufhängungen vorne und der Frontflügel, dann kann endlich das nächste Projekt starten :plol:



    • Die Vorderradaufhängung erwies sich als ziemlich labberig, ich mußte dann etwas unprofessionell noch dünne Streifen aus Schokoladenverpackungspappe drunterkleben. Hätte ich das vorher gewußt oder geahnt, wären da etwas souveränere Lösungswege möglich gewesen. Als Letztes war noch der Frontflügel übrig. Das Ding anzubringen war dann nochmal etwas fummelig.