Grand Prix Rennwagen aus Holz

    • Grand Prix Rennwagen aus Holz

      Durch einen Fernsehbericht bin ich auf die interessanten Modelle von UGEARS aufmerksam geworden und als noch ein deutscher Vertriebskanal enteckt wurde, konnte ich nicht wiederstehen und der Bestellfinger drückte bei diesem Modell:

      holz3dpuzzle.de/epages/7910872…s/79108728/Products/70044

      Das faszinierende an diesen Modellen ist zunächst einmal der Gummi-Motor-Antrieb und daß die Modelle ohne Klebstoff montiert werden!



      Nach nur einem Tag kam die Lieferung schon an... Was wird zur Montage benötig? Ein scharfes Messer, etwas Schmirgelpapier und eine Kerze ... das Wachs dient der Schmierung der Zahnräder/Lager ... die alle erstklassig aus Holz gelasert sind.


      Sowie der Bau beginnen wird, kann ich wenn gewünscht gerne hier berichten.
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    • SO, endlich mal etwas Zeit gefunden für dieses neue Projekt.

      Wie schon erwähnt wurde kurz nach der Bestellung wurde von holz3dpuzzle.de geliefert und ich war wirklich erstaunt über die Qualität der gelaserten Holzteile! Es wird nichts verklebt oder verschraubt, man benötigt lediglich ein scharfes Messer und Wachs als "Schmiermittel".

      Also musste bald der Zusammenbau beginnen, der 8 Zylinder Motor ist die erste Baustufe:

      Jeder Baugruppe ist innerhalb der Platten auch in einem Rahme, der zur besseren Entnahme der Bauteile einfach herausgelöst werden kann, hier sieht man wie sauber sich die Einzelteile herauslösen lassen:

      Nachdem die Zylinderblöcke zusammengesteckt sind, folgt die Nockenwelle...

      ....gefolgt von der Kurbelwelle mit Kolben. Eine Pleuelhäfte ist leider gebrochen, aber in dem Bausatz sind sogar Ersatzteile für einige Teile...

      Ein interessantes Werkzeuig liegt dem Bausatz bei, auch gelasert. Es dient dazu, die Zahnstocher der benötigten Verbindungen korrekt abzulängen: reinstecken und am Rand mit Cutter trennen:

      Nach einiger Zeit steht der Block, Kolben laufen und der nächste Schritt...

      besteht im Einfädeln der Ein- und Auslassventile, die auch unterschiedlich groß sind. Im nächsten Bild erkennt man die Stößelstangen, dann eingesetzte Ventile:
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      Frank, ich bin auch gespannt...

      Als nächstes kam der "Akku" dran ... Wie soll man den Gummiantrieb sonst bezeichnen?
      Jeder der benötigten Stränge besteht jeweils aus zwei Holzscheiben und 2 Gummibändern, die in einer speziellen Weise/Reihenfolge eingefädelt werden müssen, das in der Anleitung sehr gut dargestellt ist:

      Sind die 2 Stränge fertig, geht es an den Einbau im Motorblock. Hierzu sind zusätliche Hände hilfreich, denn nachdem an einer Seite montiert, ist ein doch erheblicher Zug festzustellen. Um nun gegenüber auch einfädeln zu können, ein Zahnrad aufzustecken und einen Zahnstocher einzufädeln sind eben helfende Hände sehr hilfreich:



      Nächster Schritt beginnt mit dem Chassis und der Motormontage/Fertigstellung, Einstellung der Ventile :kicher: und sonstige Kleinigkleiten...
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      Nun erfolgte die "Hochzeit" zwischen Motorblock, Bodenplatte und einer Seitenwand. Die sichtbaren "Differentiale" dienen wohl dazu, dass die zwei Gummistränge gleichmässig gespannt werden.

      Die funtionierenede Lenkung wurde in Angriff genommen ...

      An der Front wurde als nächstes der Motor komplettiert... In dem Loch unten im Kühlergrill wird zum Aufziehen des Antriebes eine Kurbel eingesteckt.

      Schon früher während des Baus fiel mir auf, dass die Haltestege der Bauteile auf der Rückseite (spiegelverkehrt bedruckt) sichtbar sind und sich von dieser Seite aus leicht mit einer dünnen Klinge trennen lassen:

      Die zu öffnenden Motorhauben sind auch an ihrem Platz...

      ...und schon bald kam das Getriebe an die Reihe. Dies ist seitwärts am Chassis verbaut und ermöglicht eine Umschaltung von Vorwärts auf Rückwärtsfahrt. Durch den Hebel rechts an der Seitenwand wird die ganze Einheit verschoben und jeweils an der rechten oder linken Seite ein Zahnrad freigegeben...

      Nun erkennt man immer deutlicher was es mal werden soll...
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      Nächster Schritt: Räderbau! Diese waren recht fix montiert...

      ...und bereift

      Nachdem die Vorderachse montiert war, musste sogleich die Federung getetstet werden:

      Dieses Antriebsad ist nur Atrappe und hat mit dem eigentlichen Antrieb nichts zu tun ... es dreht sich aber mit, was einen tollen Effekt ergibt;

      Zum Schluß noch einige Ansichten:


      Fazit:
      Toller Bausatz, mal ganz was anderes! Die Passgenauigkeit ist verblüffend und wenn man sich an die Anleitung hält (wachsen = z.B. fetten an den vorgegebenen Stellen) ist die Montage kein Problem.
      Die Motorlaufzeit beträgt nur wenige Sekunden, habe mich jedoch noch nicht getraut vollständig aufzuziehen. Ich möchte dass die Zahnräder zunächst mit dem verwendeten Wachs einlaufen lassen.
      Die mitgelieferten Ersatzteile wurden nur teilweise benötigt, es passiert leider dass das Sperrholz an schmalen Stellen bricht. Die genannte Montagezeit von 6-7 Stunden kann man vielleicht erreichen... aber lieber gemütlich bauen.
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      Danke .... mal sehen was ich als nächstes bestellen werde, das Zeug macht richtig Laune! Man bekommt keine fettigen oder klebrigen Finger, ich durfte das sogar am Esstisch zusammenbauen :whistling:
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      Modellbauer finden täglich was Neues ! :whistling: ;)

      Und noch zwei Tipps:
      1. das aufgebrachte Wachs bei Zahnrädern etc. zeigt sich an manchen Stellen als Klümpchen, was nicht schön aussieht. Abhilfe schafft ein Fön (Vorsicht bei Heissluftfön!), die Wärme lässt das Wachs schön verlaufen und wird unsichtbar.
      2. Die Kurbel zum Aufziehen des Gummimotors sollte verklebt werden! Die erste Kurbel brach im vorderen Bereich, bei den Ersatzteilen findet sich jedoch eine Reservekurbel.
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