Wiedereinsteiger-Anfängerfragen zu Ramborator von Aeronaut.

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    • Wiedereinsteiger-Anfängerfragen zu Ramborator von Aeronaut.

      Moin, mein erster Beitrag hier.
      Als Junge hatte ich meinem Vater geholfen die Graupner Bermpohl zu bauen. Nun wünscht sich mein Sohn (9) das wir ein Schiff bauen. Von früher haben wir schon einen Tön.
      Ich habe den Ramborator von Aeronaut besorgt.Da ist alles aus ausgelaserten Sperrholz. Die Fragen habe ich noch, da ja schon 30 Jahre vergangen sind mir meiner eigenen Erfahrung.

      -nimmt am noch wasserfestes Ponal und dann Porenfüller für den Lackaufbau? Die Lacke dann Kunstharzbasis? Ich erinnere mich, das Holzleim sich schlecht schleifen lässt.

      -zum Motor, die Schraube hat so 45mm und das ist ein kantiger Verdränger Ein 500erter Bürstenmotor mit 6V?

      Dann gibt es noch ein Flugprojekt, das wird Beitrag 2 ;)

      Grüße Andreas

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oggy ()

    • :wink:

      Ja das Holz kannst du ganz normal mit Leim zusammen fügen. Anschließend Porenfüller und danach dann mit Acryl Farbe lackieren.

      Antrieb würde ich mal schauen was Aeronaut al Empfehlung in die Anleitung schreibt.
      Evtl langsam drehenden Bühler an 2S-3S Lipo Akku

      gruß
      Gruß aus Ost-Westfalen

      Carsten
    • Hallo Andreas,
      vor dem Lackieren des Rumpfes würde ich persönlich diesen mit mindestens einer Lage GfK "überziehen". Gerade wenn ein Kind mit dem Modell "spielt", sollte es sehr stabil und ohne aufwendige Details sein. Die "Gfk-Schutzhülle" sorgt außerdem dafür, dass Wasser dem Holz garnichts anhaben kann. Der Mehraufwand hierfür ist nur gering, machtsich aber im wahrsten Sinn bezahlt.
      Gruß aus Bottrop Peter Linde private HP private eMail eMail Modellbau
    • Moin, nun nach Weihnachten darf gebaut werden. Der Rumpf ist aus Sperrholz, ich würde das so lassen wollen. Pfleglicher Umgang ist als Bedingung ja auch nicht schlecht.
      Besorkt habe ich eben mit sohnemann:

      Anker +Kette
      40er 3Blattschraube
      600erter Speed Motor 8,4V
      30A Marine Regler
      Kardangelenk
      Decklack
      2K Kleber (Ponal wasserfest ist schon da)

      Akku ist noch offen, wahrscheinlich Tamiya Ni
      Porenfüller fehlt noch den Clou G1 Schnellschliffgrund? verträgt sich das mit Universiallack?

      Beim Regler lagen 3? kleine Entstörkondensatoren bei, die wie und ob am Motorgehäuse anlöten? der motor scheint schon Etwas drinnen zu haben ist ein Graupner 3301.


      Grüße
    • moin,

      also das Kardern wäre jetzt nicht meine erste Wahl. Das macht nur Probleme wenn man Motor und Welle etwas unsauber einbaut.
      Der 600er 8,4V könnte auch recht warm werden, besser wäre ein langsam laufender 12V Motor.

      Die Kondensatoren können an den Motor gelötet werden und sollen funktstörungen unterbinden. Da kommt es jetzt drauf an was das für welche sind. Meistens kommt einer zwischen + und - und die anderen jeweils vom Pol an das Gehäuse
      Gruß aus Ost-Westfalen

      Carsten
    • Hallo Andreas,
      meiner Meinung nach ist ein Kardangelenk eine gute, aber nicht die beste Wahl. Sei es drum, Du hast es gekauft also kannst Du es auch einbauen. Die Sache mit dem sauberen Einbau kannst Du dabei fast vernachlässigen. Je genauer Du bei der Technik bist, desto besser und länger wird das Modell fahren. Mit länger meine ich auch pro Akkuladung, denn eine unsauber/ nicht fluchtende Welle "schluckt" viel Motorleistung und sorgt;
      1. für eine übermäßige Erwärmung des Motors,
      2. für eine deutlich höhere Lastaufnahme im Fahrtenregler, (der sich daher dann auch unnötig erwärmt)
      3. übermäßig hohen Stromverbrauch, da der Motor viel mehr Strom für die gleiche zu leistende Arbeit benötigt. usw.
      Ich rate Dir beim Springer Tug als Ruder zu einer drehbaren Korddüse und nicht zu einem Ruderblatt. Die Fahreigenschaften verbessern sich dadurch ganz enorm. Viel Spass beim Bau mit Deinem Sohn ... und zeig uns mal zwischendurch ein paar Bilder von den Bauabschnitten... und später vom fertigen Modell.
      Gruß aus Bottrop Peter Linde private HP private eMail eMail Modellbau
    • Moin, heute war Kiellegung. der 600erter Speed 8,4V Motor hat eine 45er 3Blattschraube mit wenig Steigung. Schnell muss das Boot nicht werden, sollte aber Kraft haben. Knapp könnte auch eine 50er Schraube passen.

      Den Motor möchte ich aber auch nicht überlasten überhizten wie schon angedeutet. Wie wäre es nur einen 6V Bleiakku zu nehmen? Wäre für den BEC Ausgang doch auch besser? Eine Schmelzsicherung wäre doch auch gut, falls sich die Schraube mal verheddert? Wenn der Regler 23A Konstant kann, dann eine 25A KFZ Sicherung? oder macht das kein Sinn, da nie mehr als 23A aus dem Regler kommen?

      Bei dem Kardan würde es auch gehen das Würfelmittelteil durch ein Stückchen Schlauch zu ersetzen, die Messingenden haben so eine feine Zahnung. Ist das empfehlenswert?

      Grüße Andreas
    • Moin,

      Das mit dem Schlauch als Kardern ist bei deinen geplanten Schrauben absolut untauglich. Bei einer 50er Schraube treten ordentliche Kräfte auf da braucht man schon eine feste Verbindung.
      Zum Motor, ein Speed 600 8,4v mit einer 50er Messingschraube der wird mit Sicherheit sehr heiß werden das macht keinen Sinn. Ich hatte besagten Motor damals in meiner Lisa M von krick an einer 40er Plastik Schraube und das wurde schon recht warm und dabei ist der Rumpf noch ein Halbgleiter. Der Ramborator ist ja ein reiner Verdränger und praktrisch eine Wand die durchs Wasser geschoben wird.
      Ein 23A Regler kommt mir auch ein wenig klein vor. Du must ja auch bedenken das der Anlaufstrom und der Blockierstrom vom Motor deutlich höher sind als die Dauerstromaufnahme. Eine Sicherung oder 6V statt 8,4v zu verwenden bringt nicht viel.
      Gruß aus Ost-Westfalen

      Carsten
    • Moin, der Motor war ja die Standardempfehlung für das Boot auf dem Bauplan. Den Regler gabs vom Händler dazu. Ich bleib bei der 45er Schraube mit wenig Steigung, der Kardan ist auch erstmal drin. Den Antrieb werd ich auch wohl am Sender drosseln müssen, ist ja ein Kinderboot. Mal schauen wie der Motor so anläuft. So ein büschen Sorgen mach ich mir schon.

      Beim Schlauch wäre das ja nur so ein 2cm Stück Innendurchmesser 6mm, außen 10mm. aufgeschoben auf die 8er längs geriffelten Zapfen. Das ist dann Plan B. wenn das bei einem Gegenstand in der Schraube dann abdreht wäre ja ok. Zur Welle noch die Frage, nach Anleitung mit Vaseline füllen? Früher gabs da nur ein tropfen Öl rein. Hier beim Tug liegt das Wellenende aber auch tief, muss also dicht sein.

      Grüße Andreas
    • Die Leistung am Sender drosseln zu können ist ein irrglaube. Tatsächlich steigt dadurch die Stromaufnahme da der Motor nur noch im Teillastbereich dreht, Regler schaltet oft An und Aus anstatt durchzuschalten. Zudem zieht der Motor, weil er eben den drang zum Ausdrehen hat mehr Ampere, wird aber wie bereits erwähnt durch das An und Aus des Reglers da drann gehindert.
      Man kann so eine E-Einheit nicht mit Verbrennungsmotoren vergleichen, wo in der Tat Luftmenge und Sprit durch die Regelung am Vergaser, die Leistungsentfaltung steuern.

      Der optimale Lösungsweg wäre eigentlich: Weniger KV(Umdrehungen) pro Volt, dafür die Spannung Volt anhand von mehr Zellen erhöhen. Das sind dann Motoren mit daraus resultierend mehr Drehmoment. Das ergibt ein kaltes SetUp, entspannte Komponenten und laaange Fahrzeiten.

      Gruß Chris
    • Ist das wirklich ein 35 Mhz Empfänger?

      Das meinst du doch nicht ernst, oder?

      35Mhz ist ausschließlich den Fliegern vorenthalten und muß es auch bleiben.

      Dass du damit im schlimmsten Fall einen Personen- oder anderen Schaden verursachen könntest,
      für den du dann auch verantwortlich gemacht wirst, ist dir hoffentlich klar.

      Soviel dazu und "Kopfschüttel"
    • Ja 35mhz,lag 30Jahre im Schrank, eine 6014. Damals musste ich die bei der Post für einen Flieger anmelden.Die Flugbeschränkung war mir nicht mehr geläufig. Wäre es bei einem Styro Flugboot dann wieder ok?? Hier ist jedenfalls kein Modellflugplatz in der Nähe und ein Anstellen der Steuerung zuhause sicher nicht verboten. (hab auch ein Flugmodel liegen) Ich kann ja trotzdem nach einer einfachen legalen Steuerung suchen, die 6014 ist zu klobig für den Lüdden. Grüsse

      PS der Ton hat mir nicht gefallen.
      k

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    • Da muss ich Peter recht geben,

      35 mhz hat nix in anderen Modellen zu suchen egal ob ein Flugplatz in der Nähe ist oder eben nicht. Es gibt auch Wildflieger die vielleicht deinen See überqueren.

      Kleine 2 Kanal-Anlagen 2,4Ghz gibts für rund 50€ , 4 Kanal Anlagen 2,4Ghz sind auch kaum teurer inzwischen
      Gruß aus Ost-Westfalen

      Carsten
    • Ich hab nun eine Multiplex Smart SX bestellt. Die Haftungsfrage, wenn ein Flieger abstürzt find ich aber auch spannend. Die "Geschosse" fliegen hoffentlich mit dem moderneren System. Wenn ich meinen Flieger im Garten teste ob die Ruder sich bewegen, könnte ein Wildflieger in 2km Entfernung auch runterfallen. Darf der sich beschweren? Ne. Selbst wenn da ein Modellflugplatz wäre, dürfte ich das.
      ?
      Grüsse
    • Moin, Unsinkbar 2 hat die erste Probefahrt hinter sich. Etwas über-motorisiert,
      wie hier schon angedeutet. Aufgelastet wie die Wasserlinie im original schwappte es mächtig vorne drüber. Da haben wir etwas Ballast herausgenommen. Ein Getriebemotor und dann maximal große Schraube wäre wohl wirklich besser.. Aber ansonsten hat es Spaß gemacht. Die reling muss noch, die Holzständer waren nicht zu gebrauchen, nun löten wir etwas.

      Grüße

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