Projekt V, -- Bau einer 197 cm MegaYacht in 1:40 --

    • Hier nun die Montage der Schlingerkiele. Alternativ standen folgende Materialarten zur Wahl: PVC, Alu, VA2 und Messing. Die Entscheidung fiel letztendlich auf Messing, wegen der Korrosionsbeständigkeit, Härte und guten Bearbeitkbarkeit.

      Nach Auswahl der 150 mm langen Messing-T-Profile mit den Maßen 15 x 15 x 2 mm,

      wurden diese mit der Feile in Form gebracht,

      und ein paar Löcher, zwecks besserer Verklebung mit dem GfK, gebohrt.

      Danach wurde Epoxidspachtel aufgetragen ..

      und die Schlingerkiele von innnen in die Langlöcher des GfK-Rumpfes gedrückt.

      Mit dem Rest der Spachtelmasse die Messingprofile vollständig dünn bedecken.
      24 h bei min. 20°C aushärten lassen.

      Von Außen nach Bedarf, vor dem Lackieren, ebenfalls spachteln und verschleifen:





      Zum Vergleich hier das Original.

      M.f.G. Jörg

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    • Zur Verschönerung, Verstärkung und als Schutz erhält die Scheuerleiste ein verchromtes Messingflachprofil mit einem Querschnitt von 2 x 10 mm.

      Hierfür wurden 2 Stück 930 mm lange Messingprofile besorgt und eines davon bei 630 mm geteilt. Nach dem Verrunden und Bohren sind die Profile fertig zum Verchromen:

      Vor dem Einlaminieren wird die innere Hälfte, zwecks besserer Haftung angeschliffen:


      Bevor die Profile in den Rumpf eingesetzt werden können, wurde dieser mit mehreren kurzen PVC-L-Profilen verstärkt und stabilisiert.


      Dann konnte das Langloch zur Aufnahme der verchromten Messingprofile in den GfK-Rumpf gefräst und gefeilt werden:

      Nach dem Einsetzen der Messingprofile wurden die Hohlkehlen der Scheuerleisten von innen mit Epoxidspachtel verschlossen.

      Von außen steht die Chromleiste nun ca. 2 mm hervor:

      Abschließend können die PVC-Profile innen entfernt und die Rumpfinnenseiten glatt verschliffen werden.



      Zum Vergleich, hier das Original.


      M.f.G.
      Jörg

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    • Hallo Peter,
      vielen Dank für die Blumen.
      Für mich muß ein Megayachtmodell auch auf dem Wasser in 5 m Entfernung noch einen mega Eindruck machen. Die Eleganz des Modells beruht einerseits auf meiner Absicht dem Original so nah wie möglich zu kommen. Und andererseits beruht sie auf dem gelungenen Design des Originals vom norwegischen Star-Designer Espen Oeino.
      Hier der Link zu einem Interview im Manager Magazin: Klick

      M.f.G. Jörg
    • Hallo,
      hier nun Teil 1 der Wellenanlage.
      Zunächst wurde von unten die Höhenlinie und der Wellenabstand für die Wellendurchbrüche auf den Rumpf gezeichnet:

      Dann wurde mit einem 6er Bohrer die Löcher für die Wellen in den Gfk-Rumpf eingebracht.
      Anschließend wurden mit einer 6er Rundfeile die Langlöcher so lange bearbeitet, bis die Wellenenden in die Schablone für die Propellerpositionen passt.


      Danach wurden die Langlöcher mit der Rundfeile auf den Durchmesser der Stevenrohre vergrößert.


      M.f.G. Jörg

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    • Neu

      In Teil 2 der Wellenanlage folgt der Bau der Propellerstützlager.
      Als Montagehilfe wurde zunächst ein Lötbock aus den Resten einer Obstkiste gebaut:


      Dazu kommt noch ein Unterbau:


      Dann werden die Messingteile für das Propellerstützlager ausgeschnitten und die Lagerhülse gedreht:

      Ganz links auf dem Bild ist das Gleitlager aus Sinterbronce zu sehen. Dies wird am Ende in die Lagerhülse gesteckt und nimmt die 6 mm Welle auf.

      Als nächstes werden die Messingstreifen auf Maß gebogen.


      Die Montage beginnt mit dem kleinen Messingstreifen,


      gefolgt von der Lagerhülse,


      den beiden Streben,


      und dem äußeren Messingstreifen.

      Die Klemmen fixieren die Konstruktion. Als Hitzeschutz beim Weichlöten dienen einige kleine Hölzer.


      Abschließend überstehende Zinnreste mit der Feile entfernen und mit 240er Sandpapier schleifen.


      M.f.G.
      Jörg

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