Projekt V, -- Bau einer 197 cm MegaYacht in 1:40 --

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    • Hallo Carsten,
      vielen Dank für das Kompliment. Hier die Ansicht auf die Beplankung am Vorschiff. ..


      Und am Heck. Deutlich zu erkennen die geleimte und gedübelte Scheuerleiste am Heckspiegel. Die rote Markierung dient zur Kennzeichnung. Damit wurde sichergestellt, dass nach dem Bohren der Dübellöcher und dem Leimauftrag, die Scheuerleiste wieder korrekt aufgesetzt wird.


      M.f.G. Jörg

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    • So, nun bleibt nur noch der Rumpfboden und der Kiel zum Beplanken ...


      Die Spitze des Wulstbugs wird abschließend mit zwei Holzklötzchen geschlossen und dann in Form geschliffen.


      In der Seitenansicht sind schon die ersten Aufträge der Spachtelmasse zu erkennen. Diese kann dann parallel mit dem Leim der letzten Planken aushärten und ermöglicht so einen fließenden Übergang zur nächsten Bauphase: Dem Schleifen und Spachteln.


      M.f.G. Jörg

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    • Jörg, Chapeau, Chapeau, ich ziehe meinen Hut.
      Scheinbar gibt es doch noch richtioge Modellbauer, wobei die Betonung auf " bauer" liegt.
      Ich freue mich schon auf den weiteren Bericht. :thumbsup: :nick:
      ciao Ludwig

      you never try, you never know
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    • So, die letzte Planke ist auf dem Spantgerüst verleimt. Nach dem Aushärten habe ich nun den Ur-Rumpf mit der Halbrundfeile und anschließend mit 80er Sandpapier bearbeitet:


      Als nächstes werden dann noch etwaige Fehlstellen wie Dellen, Risse, etc. gespachtelt und geschliffen.

      M.f.G. Jörg

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    • Hallo Carsten,
      dank dir für das Kompliment. Ich schätze dass du das auch schaffen würdest.
      Nach ein paar Durchgängen mit Spachteln und Schleifen schaut der Rumpf nun so aus:

      Und hier die Heckansicht mit dem Rücksprung im Heckspiegel. In den innen liegenden Seiten soll später ein Teil der Unterwasserbeleuchtung dem Tender die Einfahrt bei Nacht erleichtern.


      M.f.G. Jörg
    • Hallo Jörg,

      das sieht gewaltig aus. :thumbsup:
      Du hattest geschrieben, dass du die Spanten aus Kunststoff gemacht hast. Sind das diese 3mm Platten, die man z.B. im Baumarkt bekommt?
      Mit was hast du die Holzplanken auf die Spanten geklebt damit es anständig hält?

      Gruß Niels
      In Bau: Scarab 38 KV • Sunseeker Manhattan 48 • Schubboot Huckingen
      In Planung: Princess 56 Fly • Sunseeker Hawk 31 • Van Dutch 30 • Sunseeker Camargue 55 • Azimut 52
      Fertig: Hansajolle • bretonischer Fischkutter
    • Nach weiteren Spachtel- und Schleifdurchgängen mit verschiedenen Schleifklötzen, wurde für die großen ebenen Flächen ein Glättbrett mit Sandpapier bespannt und vorsichtig über die Rumpffläche geschoben.


      Und anschließend die seitlichen Scheuerleisten aufgeleimt.


      M.f.G. Jörg

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    • Um auch kleinste Unebenheiten in der Oberfläche zu erkennen und gezielt zu bearbeiten, wurde der Ur-Rumpf schwarz grundiert.
      Das vorsichtige Anschleifen von Hand zeigt, erkennbar an den hellen Flecken, dass hier noch kleine Erhebungen waren:


      Zunächst wurden nur die Seiten bearbeitet. Der Unterteil des Vorschiffs und der Rumpfboden folgen danach.


      M.f.G. Jörg
    • Nachdem nun der schwarze Ur-Rumpf komplett geschliffen wurde, ...


      erfolgte eine Hochglanzlackierung:

      Auf den ersten Blick eigentlich annehmbar, aber ..


      bei genauer Betrachtung sind noch kleine Vertiefungen bzw. Unebenheiten erkennbar. Also noch einmal Schleifen und Spachteln .. ||

      M.f.G. Jörg

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    • Nachdem der schwarze Hochglanz-Ur-Rumpf wieder angeschliffen war, wurde jetzt eine graue Grundierung aufgetragen. Ein erneutes Anschleifen zeigt wieder deutlich sichtbare Unebenheiten durch den guten Kontrast schwarz zu grau. Spachteln und ein anschließender Schleifdurchgang ergibt dann folgendes Bild:

      Das Heck mit der Badeplattform und dem Vorbau für die Heckklappe sieht schon ganz annehmbar für das spätere Abformen aus:


      M.f.G. Jörg
    • Gestern beim Feinschleifen das erste Mißgeschick. Die Tür geht auf mit der Meldung: "Kaffepause" . Ein kurzes Aufblicken, dabei passierte es: Ich rutschte mit dem Schleifpapier über die Kante und die scharfe Kontur war ruiniert. :huh:

      Also flugs noch einmal die Kante neu gespachtelt ...


      .. und anschließend mit höchster Konzentration neu verschliffen:


      Drum merke:
      >> Bist du beim letzten Schliff nicht aufmerksam, - musst du noch mal mit dem Spachtel ran << =D

      M.f.G. Jörg

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    • So, der Ur-Rumpf wurde nun noch einmal neu spritzlackiert.










      Nach dem Trocknen wird dann noch einmal eingehend aus mehreren Perspektiven geprüft, ob sich noch bei spez. Beleuchtung unharmonische Reflexionen zeigen.
      Falls nicht, ist die Herstellung des Ur-Rumpfes damit abgeschlossen und der Bau der Negativform zur Laminierung des Gfk-Rumpfes kann beginnen.

      M.f.G. Jörg
    • Hallo,
      ich habe mich zur Abwechslung mal auf die Suche nach einem passenden Antrieb für meine Megayacht gemacht, und bin hier fündig geworden. Zum testen habe ich 2 Stück 12V Motoren HC971, ähnlich Graupner Speed 900 BB Torque 12V, kommen lassen und wie empfohlen in elektr. Reihenschaltung auf einen Propeller gekuppelt:


      Als Testobjekte habe ich ein paar Schiffspropeller aus meinem Fundus ausprobiert:



      Ergebnis der Versuchsreihen: 2 Messingprops mit 70er und 75er Durchmesser kommen meinen Vorstellungen sehr nahe.







      Vorgaben: max. Geschw. v = 5,2 km/h = 1,45 m/s, Propdurchmesser 60-80mm, Fahrspannung 12V, Leistung ca. 36W je Motor.

      Annahmen:
      1. Der Prop.-Schlupf s läge zwischen 0,2-0,3, im Mittel ca.: s = 0,25
      2. Die 70er und 75er Ms-Props haben ein Steigungsverhältnis H/D = 0,85, und damit eine Steigung H = 59,5mm bzw 64mm:

      in 1. Näherung ergibt sich dann die Propdrehzahl zu:

      Drehzahl n = Geschw. v / (1 - s) / Propsteigung H

      ==> n = 1,45m/s / (1-0,25) / 0,059 m x 60sec/min = 1966 U/min.

      D.h: gesucht wird ein 12V Motor mit einer Abgabeleistung von 36 W bei 1966 U/min.

      Wenn der angebotene 900er-Motor bei 12V und 8A eine Leistung von ca. 67 W bei 5050 U/min abgibt, müßte bei halber Spannung und 8A etwa auch die halbe Leistung, also ca. 33W bei halber Drehzahl von ca. 2500 U/min abgegeben werden.

      Und hier nun die Messergebnisse der Motoren für den 70er und 75er-Prop:

      70er-Prop: bei 12V : Strom = 5,4A ( Typ 4-Blatt Raboesch, geschränkte Blätter)
      75er-Prop: bei 12V : Strom = 7,8A (Typ 4-Blatt Rivabo, ungeschränkte Blätter)

      Bis zum Nennstrom von 8 A wäre hier also noch "Luft nach oben" für einen 80er Ms-Prop. :)

      Im Leerlauf an 12V ohne Belastung wurde ein Strom von ca. 1A bei 2.890 U/min gemessen.

      Fazit: Mit 2 Stück HC971 in Serienschaltung auf einer Propwelle wäre ein 80er Ms-Prop im Direktantrieb bis 12 V eine gute Lösung.

      M.f.G. Jörg

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    • Kommentar des Werftchefs: " Für die weitere Bearbeitung im Trockendock wäre ein Bootsständer ganz hilfreich. " ..
      Nach 1 Woche Bearbeitung von 2 Acylglasplatten mit Stichsäge und Feile sowie 1 Paar Kunststoffprofilen und diversen Kleinteilen entstand dies hier:






      Für den einhändigen Transport wurden dazu noch 2 Tragseile an Karabinerhaken montiert. Diese können leicht abgenommen und auch für andere Modelle verwendet werden.

      M.f.G. Jörg

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