U-Jagd-U-Boot "Schwertwal 1" Maßstab 1:35

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    • U-Jagd-U-Boot "Schwertwal 1" Maßstab 1:35

      Die ukrainische (?) Firma Mikromir hat sich bereits einen Namen gemacht mit der Prduktion von Nischenmodellen. So sind hier jede Menge deutsche "Marinekleinkampfmittel" als 1/35er Bausätze erschienen. Z. T. von keinem anderen Hersteller angeboten, oder bisher nur als Resinmodell von Verlinden erhältlich (Hecht und Molch) sind sie durch aus atraktiv, haben aber ihre "Kleinserientücken".
      Nachdem ich bereits 2013 das Klein-U-Boot "Molch" im Forum vorgestellt und gebaut habe, diesmal ein Prototymodell. :)



      Der "Schwertwal" wurde 1943 entwickelt und bereits am 01.07.1944 mit einem Modell im Windkanal der Luftfahrtforschungsanstalt Braunschweig ersten Tests unterzogen. Danach erfolgten Schleppversuche in Hamburg. Es wurde ein Prototyp beim Versuchskommando 456 gebaut, der "Schwertwal 1". Das 2-sitzige Klein-U-Boot sollte als U-Jäger eingesetzt werden und verfügte über einige innovative Neuerungen. Angetrieben wurde es durch eine Walther- Turbine. Die Bewaffnung bestand aus 2 Torpedos. (Mehr Infos findet man u.a. auf Wikipedia)
      Am 30.04.1945 wurde der Prototyp versenkt, jedoch im Juli 1945 durch die Briten wieder gehoben und nach der Untersuchung und Auswertung abgewrackt.

      Die Anzahl der Bauteile ist recht übersichtlich.

      Der Bausatz kommt ohne Ätzteile aus und hat ein Klarsichtteil, die Einstiegskuppel. Entgegen den Erwartungen eines schnellen Bastelspaßes aufgrund der geringen Teilezahl, wird man doch schnell mit den Tücken der Kleinserie konfrontiert :rolleyes:

      Zum Glück war ich durch den "Molch" schon vorgewarnt!



      ..dicke Angüsse, welche nicht bloß am Rand sitzen, sondern bis in die Kantenflächen hineinreichen... :(



      Die Passgenauigkeit ist auch nicht so besonders. Da es keine Passhilfen wie bei bekannten Großherstellern gibt, ist hier Fingerspitzengefühl gefragt. Trotzdem sind die Gravurlinien nicht immer passend und es bleiben Lücken.

      Das "U-Boot-Cockpit" besteht aus 2 Seitenteilen und Inneneinrichtung.

      Auch hier: wieder dicke Angüsse!



      Die Torpedos sind ebenfalls 4-teilig -mit reichlich dicken Angüssen :rolleyes:
    • Die Steuerzentrale verfügt über eine Inneneinrichtung, von der man später eh fast nix mehr sehen wird. Im Bauplan sind diverse Markierungen für die Positionierung der Innenteile aufgezeichnet, die sich an den Spritzlingen jedoch nicht wiederfinden. :grueb: Also nur eine "Ca-Verklebung".



      Der erste Torpedo ist auch schon z. T. zusammengeklebt. Auf dem Foto sieht man schon die ersten Spachtelarbeiten entlang der Klebenähte, da hier die Kanten nach Innen absinken. Na ja, wußte ich ja vorher schon!


      Obwohl man später nix mehr davon sieht, habe ich den Innenbereich zumindest rudimentär bemalt. Auf eine weitergehende Detaillierung (ohne Referenzmatierlal) kann daher getrost verzichtet werden. :)



      ...und auch hier ist reichlich Anpressdruck erforderlich, um die beiden Kabinenhälften halbwegs passgenau zusammenkleben zu können...



      Gruß Egon :wink:
    • Mal wieder was Neues von der U-Boot-Werft :) . Mittlerweile hat der Rumpf mehrere Spachtel- und Schleifgänge hinter sich.....



      Ich habe die Torpedohalterungen angeklebt.




      Das erste Torpedo hat nach langen Schleiforgien sein Leitwerk bekommen, ebenso das Heck des Bootes...




      Hier ist bereits ein Tiefenruder angeklebt. :)


      Die Schiffschraube ist ein Puzzlespiel und erfordert, bevor man die Schraubenblätter angkleben kann, Nacharbeit.....



      Ich denke darüber nach, mir im Handel eine schöne Messingschraube zu besorgen :rolleyes:
    • Und so sieht das Ungetüm mal im Ganzen aus....



      Nun müssen die versenkten Blechstöße und die erhabenen Schweißnähte, welche dem Schleifen zum Opfer gefallen sind, nachgearbeitet werden.

      Zur Linienführung vor der Gravur habe ich mit Dymo-Band abgeklebt.

      Die Schweißnähte werde mit gezogenen Gußastresten nachmodelliert..



      Gruß Egon :wink: