AMC DH.9a ‘NINAK’ (Wingnut Wings 1/32)

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    • AMC DH.9a ‘NINAK’ (Wingnut Wings 1/32)

      So, dann will ich mal so laaaangsam an den Start gehen.
      Wie ihr ja in der Bausatzvorstellung lesen konntet, handelt es sich um einen britischen Bomber aus dem Jahre 1918.
      Hier nochmal ein Bild vom Karton, damit ihr wisst, worauf ich mich eingelassen habe. :D
      Ich werde die NINAK mit der Nummer F1010 bauen. Sie wurde im September 1918 von den Deutschen vom Himmel geholt, und ging, da kaum beschädigt, als Kriegsbeute nach Berlin, wo sie bis 1945 ausgestellt war! Trotz einiger Beschädigungen überstand sie das Bombardement am Ende des WWII und wurde nach Polen gebracht. 1977 tauschte das RAF Museum die Maschine gegen eine Spitfire ein, restaurierte sie, und seit dem ist sie im Museum in Hendon zu besichtigen. Diese DH.9a ist übrigens die einzige noch komplett erhaltene Maschine der Welt.



      Nun aber zum Bau. Nach der üblichen Prozedur des entfettens, habe ich mal mit dem Cockpitgerüst losgelegt. Der Holzton ist helles Holz von Vallejo, welches ich aber nicht gebrusht, sondern gepinselt habe, um ein wenig "Unebenheiten" zu erziehlen. Danach habe ich versucht, mit gebranntem Sienna und Umbra etwas Holzmaserung darzustellen, was auf den dünnen Rahmenhölzern allerdings nur andeutungsweise sichtbar sein kann.


      (das obere Gestell ist noch nur braun lackiert)







      Jetzt warte ich erstmal auf die Ätzteile von HGW eh es weitergehen kann.


      Gruß
      Jürgen
      Alle elektrischen Geräte funktionieren intern mit Rauch. Wenn er entweicht, sind sie defekt.
    • Während ich auf die Teile von HGW warte, habe ich mir mal Gedanken über die "Takelage" gemacht. Die angebotenen EZ-Line Produkte sind zwar recht schön, aber für meinen Geschmack immer noch nicht optimal. Da ich früher historischen Schiffsbau betrieben habe, dachte ich mir, warum die
      Spannseile nicht selber machen. Hier nun das Ergebnis. Links auf den Bildern seht ihr eine stretched line wie sie EZ vertreibt, und daneben die handgemachten Spannseile in unterschiedlichen Stärken. Auch die RAF typischen flachen Seile sind möglich, wie ganz rechts zu sehen ist.





      To be continued
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    • Endlich geht es weiter!


      Nach einer kleinen Zwangspause (zuviel Arbeit) habe ich es endlich geschafft, ein wenig weiterzubauen.
      Fangen wir mal mit dem Cockpit an. Zuerst habe ich mir die Pedalerie und die beiden Steuerknüppel vorgenommen.





      Was wäre ein Cockpit ohne Fluginstrumente? Da mir das gelieferte Instrumentenbrett nicht wirklich gefiel, was aber reine Geschmackssache ist, wurde es mit Ätzteilen von HGW ein wenig verfeinert. (Leider ist das Aufnehmen bei der "Größe" mit Macro nicht so einfach, aber ich hoffe es geht trotzdem)









      Nächste Baustelle ist der Motor. Auch hier bietet WNW hervorragende Details, die ich noch mit Ätzteilen von HGW aufwerten werde. So sieht der Motor im Moment aus.







      Da mir die Lufteinlässe etwas zu dickwandig waren, wurden sie vorsichtig auf ein erträgliches Maß runtergeschliffen.












      So, das war es für den Moment schon wieder.
      Alle elektrischen Geräte funktionieren intern mit Rauch. Wenn er entweicht, sind sie defekt.
    • Und weiter geht es mit der Inneneinrichtung.


      Fangen wir mal mit der Kamera für die Aufklärung an. Obwohl später kaum noch zu sehen, hat WNW diesem Gerät sogar eine Linse verpasst.





      Auch am Motor hat sich was getan, wenn es auch nur die Aufhängung ist. Diese habe ich erst schwarz lackiert, und habe danach mit einem Borstenpinsel Holzbraun aufgetragen, um eine verschmutzte Holzoberfläche zu erhalten.







      Weiter geht es mit den diversen Hebeln und Steuerseilen und Steuerstangen.
      Die Hebel aus Plastik habe ich durch Ätzteile von HWG ersetzt. Auch kamen jetzt die ersten selbstgedrehten Seile zum Einsatz.











      Und zum Abschluß die Gitterkonstruktion mit weiteren Teilen, sowie dem Motor, zur Ansicht in die Rumpfhälfte eingelegt.







      Ich denke mal, der Aufwand mit den Steuerseilen, und dem Spanndraht hat sich gelohnt.

      To be continued
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    • Moin Ernst,
      also meine PE's sind von HGW-Models aus Tchechien. Habe gerade mal nachgeschaut, aber leider haben die für die AEG noch nichts rausgebracht. Aber vielleicht kannst Du das eine oder andere Teil von der Gotha verwenden. Einfach mal auf die Internetseite gehen, dann die einzel PE Sätze (Nicht das Superpack) raussuchen. Da kann man sich dann auch die Bauanleitung ansehen, und schon in etwa abschätzen, ob es funzt.

      Gruß
      Jürgen
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    • Nachdem es letztesmal ja schon eine kleine Stellprobe gab, möchte ich euch Heute die fast fertige Innensektion zeigen. Es fehlen jetzt lediglich noch ein paar Anschlüsse am Motor und der Batterie. Der Motor ist vorläufig aber nur in die Halterung gelegt. Auch bei diesem Zusammenbau ist die Passgenauigkeit hervorragend. Kleiner Tipp am Rande, für die, die noch nie einen Wingnutbausatz in den Händen hatten. Anders als bei den meisten Herstellern ist beim kleben darauf zu achten, das an den Klebestellen keine Farbe ist. Nicht nur, das der Kleber nicht so gut halten würde, auch sind die Klebestellen oder Verbindungspunkte schon fast "saugend" ausgelegt. Jegliche Lackierung verhindert das Zusammenpassen der Teile! Wie üblich noch die Bilder zum jetzigen Stand.





















      To be continued
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    • Da jetzt schon öfters die Frage auftaucht ist, was man denn nachher von der Inneneinrichtung noch sieht, habe ich die beiden Rumpfhälften zur Ansicht montiert. Den Motor kann man später auch noch sehr gut sehen, da man die obere Abdeckung und das Lufteinlassgitter auch abnehmen kann. Selbes gilt auch für die seitlichen Abdeckungen am Fotoapparat. Und auch die Teile rund um den Pilotensitz und Beobachterplatz sind ausreichend zu erkennen.













      Jürgen
      Alle elektrischen Geräte funktionieren intern mit Rauch. Wenn er entweicht, sind sie defekt.