Langzeitprojekt MY PUK III

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Hallo Jörg,

      hier nun meine Erfahrung, was das laminieren angeht. Bei meiner Sunseeker Predator 108 habe ich die auch gemacht. Da ich es auch so, dass es viele Kanten gibt, um die man das Gewebe nicht rum bekommt. Daher habe ich zum einen die Rumpfunterseite mit den waagerechten Abkantung (Abrisskante???) laminiert. Im zweiten Schritt habe ich die Rumpfseiten laminiert. Hat soweit auch recht gut geklappt und der Rumpf ist dicht. Wohl auch wegen dem aufwendigen Lackaufbau.
      Generell habe ich Produkte von R+G verwendet. Hat soweit gut geklappt, wobei ich mir gewünschte hätte, dass das Harz etwas klebriger ist. Aber das wird es ja dann eh, wenn es langsam abbindet. Als Gewebe habe ich ein 80 Gr Körpergewebe verwendet. Das ließ sich einwandfrei auch über die Bugspitze legen.
      Ja mehr kann ich Dir eigentlich gar nicht so sehr berichten. Außer das man die Stringer erst nach dem Laminieren aufklebt. Diese habe ich zweimal machen müssen.
      So ist das mit Learning by Doing!!! :rolleyes:

      Ich hoffe, ich konnte Dir damit etwas weiter helfen!

      Grüße aus München, Florian
      Meine Projekte:

      • Frauscher Lido 686 Edti. Feltrinelli, M 1:6,5
      • Frauscher 717 GT, M 1:6,5
      • Sunseeker Predator 108, M 1:20
      • Riva Rivale mit Williams Tender, M 1:10
    • Danke Dir für den Tipp zum laminieren.
      Irgendwie habe ich aber dann an der Kante bedenken, das die Struktur, durch eine nicht über die Kante gehende Matte zu schwach ist bei der Modellgröße.
      Vielleicht kann ich eine oder zwei feine Matten über die Kante Laminieren und Laminier dann die Flächen mit weiteren Matten ?(

      R&G habe ich vor ein paar Monaten auch genannt bekommen. Die haben echt ein großes Portfolio. Ich bin mir nur unsicher wieviele Matten und was für ein Gewicht.
      Mal schauen, wenn ich die nächsten zwei Wochen so weiter komme wie bisher, dann muss ich mir langsam echt Gedanken machen, was ich so bestellen muss. :rolleyes:
    • Deswegen baue ich inzwischen nur noch GFK Rümpfe. Ist zwar etwas aufwendiger und teurer, aber dafür habe ich einen 100% wasserdichten und stabilen Rumpf, der auch diverse Zusammenstöße wegsteckt.
      Bei meiner Sunseeker ist mit einer großen Schramm schnell der Lack durch und schon dringt die Feuchtigkeit ein.
      Darauf habe ich keine Lust und gehe nun diesen Weg. Formenbau macht mir auch rießig Spaß... :thumbup:
      Meine Projekte:

      • Frauscher Lido 686 Edti. Feltrinelli, M 1:6,5
      • Frauscher 717 GT, M 1:6,5
      • Sunseeker Predator 108, M 1:20
      • Riva Rivale mit Williams Tender, M 1:10
    • Heute mal ein wenig mit Wasser geplanscht. Vorweg, ich brauch ein größeres Netzteil zum Testen. Das was mir zur Verfügung steht lässt mich bei dauerhaften 3A leider hängen. :S :rolleyes:

      Somit konnte ich nur folgende Testläufe machen:

      Antrieb im Leerlauf:
      12V - 1,1A

      Antrieb im Wasser:
      6V - 2,5A (sprudelt ganz ordentlich, Motor nach einer halben Stunde nicht wärmer geworden)

      8V - 3A (Wasser bleibt nur mit mühe im Eimer, Motor nach einer halben Stunde nicht wärmer geworden)



      Mein persönliches Fazit:
      Ich werde die Motoren verbauen, werde Regler mit min 60A dafür bestellen, dann habe ich noch, die Option später einen anderen Motor zu verwenden. Nach den heutigen Test behaupte ich aber, daß mir die Antriebsleistung ausreicht. Zumal ich das Modell nicht häufig bewegen werde - auf Messen und 2-3x auf Treffen.

      Jetzt bleibt noch die Überlegung für die Querstahler - ich denke mit einem Motor der 500er / 600er Größe sollte ich genug Power dafür haben. ?( ;)
    • Heute Abend nochmal den Test noch mal kurz nachgestellt.

      13,8V - zwischen 6,86A und max- 7,17A


      Wildes Wasser... :D


      nach einer 20 min Laufzeit habe ich alles wieder abgeschaltet - Motor minimal wärmer als Vorher.
      Wie gestern schon geschrieben, ich verbaue die Motoren. 8)
    • In der Tat die Schubkraft ist enorm, der Eimer klemmt nicht umsonst unter dem Alu Profil.
      Am Anfang hat er sich erstmal etwas verschoben. ;)

      Ich habe die Antriebseinheit vom Versuch mal in die Hand genommen, das schiebt ganz ordentlich. Deswegen habe ich keine bedenken mehr.
      Außerdem ist es ja auch interessant, wenn das Modell eine realistische Beschleunigung auf dem Wasser hat. 8)
    • Hallo Jörg,

      für dein 30-er-BS mit 28er-Prop würde ich den 12V Igarashi SP3657 5-pol von Conrad empfehlen.
      Ich habe ihn an einem 32er-BS mit 30er Prop getestet:
      Strom bei 8V ca. 1,3 A (=Nennstrom für eta max!),
      Strom bei 10V ca. 1,8 A,
      Strom bei 12V ca. 2,3 A.
      Wenn dein BS-Prop eine um ca. 15% kleinere Fläche hat, sollte auch die Stromaufnahme etwa um 15% geringer sein.
      Da ein BS meistens nur im KB mit EZ von weniger als 30 sek aktiv ist, kann hier eine Überlast von ca. 50% des Nennstromes akzeptiert werden, ohne dass der Motor schaden nimmt.

      Für mehr Leistung käme dann der Typ "Elefant" mit ca. 4A (nur im KB!) an 12V in Frage.

      M.f.G.
      Jörg
    • Hallo Jörg,

      ich find es echt klasse, wie du mit fachspezifischen ausdrücken hier rum schmeißt. Ich als E-Techniker für Automatisierungstechnik, habe damit kein Problem aber ich denke kaum das hier jeder damit was anfangen kann!

      Des Weiteren ist es auch klass, das du Tips gibst aber was man bei ein Modell Rumf an Leistung braucht um ins Gleiten zu kommen hängt auch mit
      vielen Faktoren zusammen rumpfbeschaffenheit und vorallem der Lack des Unterwasser Schiffs ist er etwas rauer gleitet das Schiff schneller...

      Bezüglich Bl Regler:
      Ich habe in meiner Targa 34 Auch keine Probleme, mit dem Steuerverhalte.
      dort sind Lehner bl verbaut und
      sie ist sehr feinfühlig zu steuern... Manöver in der Marina kein Problem...

      ich würde auch erstmal die Motoren verbauen und da testen ;)

      Schöne Grüsse aus Duisburg
      Andreas
    • Danke Jörg für die Auslegung. Da war ich mit meinem "Bauchgefühl", ja gar nicht so verkehrt. ;)

      In letzter Zeit ging es etwas schleppend voran, bedingt dadurch das ich eine Grippe habe und die Motorentest dazwischen kamen. Es stellt sich trotzdem die Frage: Was kann man alles neben dem beplanken machen?

      An anderen Modellen (siehe Fisher) arbeiten oder eine Ruderanlage für die PUK III bauen! Also den passenden Planausdruck auf 1:15 herauskopiert und als Vorlage für die Ruderblätter genommen. Dann die Kontur ausgesägt und das Profil schleifen. Ok dieser Schritt dauert etwas - deswegen ist auf den Fotos auch erst nur ein Ruderblatt fast fertig, das zweite folgt aber noch - versprochen.

      Die Ruderaufnahme ist bereits ins Spantengerüst eingeplant. Die Ruderwelle besteht aus 4mm Edelstahl die dann in einem Messingrohr (D10mm) von zwei Kugellagern geführt wird.

      Hier ein paar Bilder dazu...


      Noch ein interessanter Größenvergleich Ruder / Bruderfigur / Schiffsschraube :kicher:
    • Hallo Andreas,

      sorry für die "fachspezifischen Ausdrücke". ?(
      Hier für alle die Legende:
      KB = Kurzzeitbelastung (im allgemeinen ca. 3 Minuten),
      EZ = Einschaltzeit, manchmal auch Einschaltdauer (= ED).

      Hallo Jörg,
      interessanter Test. Danke für die Bilder.
      Wenn bei deinem Modell es nachher unterm Rumpf auch so sprudelt, wirst du in etwa die gleichen Stromwerte erhalten.
      Andererseits wäre es gut möglich, dass du beim Modell nachher weniger, bestenfalls keine Luftblasen bei Vollgas erzeugst.
      Dies ist eigentlich der angestrebte Idealfall (= keine Kavitation). Allerdings erhöht sich damit die Stromaufnahme des Motors beträchtlich, wenn die Props im Wasser kavitationsfrei richtig greifen. Ich führe solche Versuche in der Badewanne immer mit mind. 20 cm Wasser über dem Prop durch. Und selbst dann bildet sich manchmal ein Strudel der bis zur Wasseroberfläche reicht und Luft nach unten saugt !

      M.f.G.
      Jörg
    • Und wieder etwas geschafft. Das Vorschiff wird auch langsam...
      Hier ein paar Bilder. Das Unterwasserschiff ist mit 5mm breiten Lindenleisten mit einer stärke von 2mm beplankt worden. Das hat ganz schön gedauert. Da eine Leiste leimen, trocknen lassen und dann von vorne. Aber das Ergebnis macht froh.
      Seit ein paar Tagen bin ich dabei die Bordwand weiter zu beplanken. Hier kommen wieder 10mm breite Leisten zum Einsatz.

      Um den Übergang von den Leisten in den Runden Bugbereich zu realisieren habe ich an dem Bugsteven in diesem Bereich Balsaholzstücke geleimt, so kann ich hier hinterher aus dem Vollmaterial die Kontur mit dem Übergang besser Schleifen.

      Was soll ich schreiben, ein paar Bilder zeigen das viel besser. ;)







    • So es ist vollbracht der Rumpf der PUK III ist zu!!! :juh:

      Alle Leisten sind auf die Spanten geleimt und ich habe noch welche übrig. Ab jetzt beginnt die liebste Arbeit eines Modellbauers.

      Schleifen ; Spachteln; Schleifen und wieder von vorne...
      Bis es heißt Matte drauf und laminieren. :nick:

      Ich möchte Euch natürlich nicht das Ergebnis vorenthalten - Hier ein paar Bilder von den letzten Abenden.


      Ein paar Infos noch zu der roten Nase dem Bug. Ich habe den Bug aus Dämmplatten (Styrodur?) aufgefüllt. Das lässt sich am einfachsten in die Form Schleifen. Hintergrund für das Material ist das Design des Bugs, alles was rot ist muss ich später wieder aus dem Rumpf entfernen, da dieser Bereich Schanzkleid und Reling ist.


      Der Blick in den Rumpf vom Heck ist auch sehr schön...
      gut erkennen kann man die Motorenaufahmen.






      Das letzte Foto ist ein interessanter Größenvergleich - vor der PUK III liegt der Rumpf einer Marauder, ebenfalls im Maßstab 1:15...
    • Ich beschäftige mich jetzt seit ein paar Tagen mit einem Thema, welches langsam näher kommt, von dem ich aber nicht viel Erfahrung habe. Das Laminieren des Rumpfes. :/

      Hier stellen sich mir bisher folgende Fragen:
      - Kann / soll ich den Rumpf auch Spachteln vor dem laminieren?
      - Sollte ich das Holz vortränken (Epoxy verdünnen)?
      - Wie am besten arbeiten, naß in naß?
      - Wie viele Lagen Matte mit welchem Gewicht ist sinnvoll? (Der Rumpf soll richtig Stabil werden, also darfs auch ne Matte mehr sein)
      - Tja zu guter letzt alles an Tipps worauf man so achten sollte dabei (Temperatur / Belüftung/ Arbeitsmaterial....)?

      Ich freue mich auf Eure Erfahrungen und Tipps.
    • 3-D schrieb:

      Hier stellen sich mir bisher folgende Fragen:
      - Kann / soll ich den Rumpf auch Spachteln vor dem laminieren? Ja an stellen mit egalisierungsbdarf und füllen evtl. Fugen/Plankenstöße
      - Sollte ich das Holz vortränken (Epoxy verdünnen)? Kann man machen, sollte man aber nicht mit Epoxy erledigen. Und wenn nur max. 5% Lösemittelanteil. Ein erwärmen fördert die Viskosität wesentlich mehr.
      - Wie am besten arbeiten, naß in naß? Ist empfehlenswert soweit sich das realisieren läst. Ansonsten ist ein zwischenschliff zur weiteren mechanischen Verbindung durchaus ausreichend. Perfekt wäre natürlich ein Abreisgewebe als letzte Schicht oder zwischenschicht, kann man aber drüber streiten ob das in unseren Anwendungsfällen nötig ist.
      - Wie viele Lagen Matte mit welchem Gewicht ist sinnvoll? (Der Rumpf soll richtig Stabil werden, also darfs auch ne Matte mehr sein) 3 Schichten sind vollkommen ausreichend (wenn die nicht um die Ecken will dann an diesen abschliessen), 2 mal grob, letzte fein/feiner (um Ecken)
      - Tja zu guter letzt alles an Tipps worauf man so achten sollte dabei (Temperatur / Belüftung/ Arbeitsmaterial....)?
      hochwertige Schaumwalze, Einwegpinsel, temperatur normal halt :fg: je wärmer um so schneller kommt der Punkt des angelierens welcher für starke Radien wichtig ist (Klebkraft)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Seawolf ()

    • Danke Jungs für die Infos. :thumbs:
      R&G hatte ich auch schon auf dem Schirm. Mit denen werde ich mal Kontakt aufnehmen. :cm:
      Dann werde ich mich mal daran machen die Kleinigkeiten zu schleifen und zu spachteln und zu schleifen in den nächsten Wochen.

      Parallel dann schauen, das ich ausreichend Material dafür bestelle. Vielleicht klappt es ja und der Rumpf kann Ende Februar das erste mal Wasser sehen...