Langzeitprojekt MY PUK III

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    • Das stimmt wohl ... da hat sich einiges getan erst recht bei den sensorgesteurrten. Aber ein extrem feinfühliges manöverieren ,mit einem Zweischrauber, also so das man die die Umdrehungen am Prop beinahe mitzählen kann, geht nicht so feinfühlig wie mit hochwertigen Bürstenmotoren.
      Wobei da hapert es auch schon bei vielen an der Funke (Geber) ,der suboptimalen Wellenlage, billige Regler, motorische Fähigkeiten des Fingers... das dürfte in den meißten Fällen das Problem sein :pfeiff:
    • Ich möchte mich erstmal für eure Bemühungen bedanken und die daraus resultierenden Berechnungen.

      Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten wie man weiterverfährt.
      - Motoren zurück senden
      - Testaufbau mit den Motoren und Schrauben um die ganzen Daten zu ermitteln
      - Gar nichts machen und einfach einbauen...
      - Projekt einstellen weil alles blöd ;)

      Spaß bei Seite! Ich habe mich bewusst für Bürsten Motoren entschieden. Nicht weil ich mit Brushless nicht klar komme, sondern weil ich kein Bock darauf habe Unsummen für Regler und Motoren auszugeben. Das kann ich bei Rennbooten machen (siehe meine Casino Royal).
      Da gibt es an der Regelgenauigkeit auch nichts auszusetzen, außer dem Frequenzpfeifen beim Motoranlauf.

      Bei diesem Modell habe ich bisher keine Gewichtsprobleme. Ich hatte in der Ursprünglichen Überlegung den Robbe Power 1000 als Motor im Kopf. Hier fehlen mir a genaue Daten und b gibt's den Motoren nicht mehr.
      Deswegen bin ich auf die Bühler gekommen. Genaue Type BU02100

      Um dem ganzen auf den Grund zu gehen baue ich mir nächste Woche mal nen Testbecken und lass den Motor mal an einer Schraube werkeln. Gebe zu dass ich die Berechnungen toll finde, aber ich mein Bauchgefühl mehr vertraue. Deswegen der Test.
      Sorry für diese Modellbauerische Vorgehensweise. ;)
      Theoretisch, kann ich praktisch alles..... :S

      MY PUK III
      Fisher 25
      MAN KAT I 8x8

    • Meine Erfahrungen haben gezeigt das selbst die kühlsten Berechnungen so genau und richtig sie auch sein mögen, gerade in diesem Hobby Schiffmodell, mit vielen X Faktoren, nich tunbedingt zutreffend waren. Sehr nah drann .. aber dann doch anders als erwartet ;)

      Natürlich schützen die Berechnungen vor extremen Fehlanpassungen ... Theorie und Praxis sind aber dennoch gerade hier ein Thema..... testen und verbauen Jörg :nick:
    • Hallo Jörg,

      frei nach dem Motto: " Probieren geht über studieren" find ich gut, dass du dir einen Motor-Propeller-Prüfstand baust.
      Das teuerste an meinem war übrigens das 600 VA-Netzgerät. Aber damit kann man sehr gut die Spannungs- u. -stromwerte auf ein Zehntel genau ablesen. Und es liefert auch bei kleinen Spannungen von 4-5V schon sehr hohe Ströme. Fürs erste reicht der Typ Voltcraft S510062 mit 3 .. 12V und 40A.

      M.f.G.
      Jörg
      Das Bessere ist des Guten Tod
    • Einen kleinen Beitrag zum Unterschied von Theorie und Praxis meinerseits noch dazu, ohne dass es diesen Bericht sprengt.

      Ich habe ja manchmal mit Werkzeugmaschinen zu tun. Dort ist es so bei ALLEM was auf ich Tabellenbuchgrundlage berechne (Drehzahl, Schnittgeschwindigkeit etc....) dass man das theoretisch errechnete Ergebnis getrost durch 3-4 Teilen muss um auf einen praktikablen Wert zu kommen.

      Würde ich mit den theoretischen Geschwindigkeiten fahren, würde es mir die Maschine inkl. Werkzeug zerlegen.
      Danke und Gruß! :wink:

      Dennis

      "Eigentlich wollte ich ja immer Uhrmacher werden. Ich weiß nur nicht wie ich BigBen in die Garage kriegen soll..." :grueb:
    • Oder auch so formuliert:
      "Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum.
      Bei uns sind Theorie und Praxis vereint: nichts funktioniert und keiner weiß warum."
      Quelle


      Oder so:
      "Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis weit höher als in der Theorie."
      Quelle
      Schiff-, Flug-, Auto-, Motorrad- und LKW-Modellbau
      ...Alles ausser Verbrenner und U-Booten...
      Homepage: rc-scalers.de
      Mitglied im VzBbA = Verein zur Bekämpfung blödsinniger Abkürzungen
      -Px
    • Wollen wir uns nicht über den Unterschied zwischen Theorie und Praxis streiten, der ist mir auch sehr bewusst. Der Beckentest simuliert aber nur den für eine Halbgleiteryacht unerheblichen Lastfall des Pfahlzugtests, da kann man sehen, ob der Motor genug Drehmoment hat, um den großen Propeller an einem vernünftigen Lastpunkt zu drehen. Der sagt aber nicht, ob er genug Leistung und Drehzahl liefern kann, um die gewünschte Geschwindigkeit zu erreichen.
      Die Motoren werden sich in dem Boot sicherlich langweilen, wenn man es als Verdränger fährt.
      Nun läuft das Original aber 2,5-fache Rumpfgeschwindigkeit, das Modell hätte eine Rumpfgeschwindigkeit von 1,4 m/s, die 2,5-fache Rumpfgeschwindigkeit wäre dann 3,5 m/s, was ungefähr den schon genannten 13 km/h entspricht. Und nun kann man über Durchmesser, Steigung, Schlupf und Geschwindigkeit sehr wohl die nötige Wellendrehzahl ausrechnen, und die läge bei ca. 5000 U/min, und die dreht der Bühler einfach nicht. Er könnte die Geschwindigkeit nicht mal erreichen, wenn man mit 0 Schlupf rechnen würde, was physikalisch gar nicht möglich ist.
      Daher die Idee einen Motor mit einer Lastdrehzahl von 300 U/V an 4 S zu fahren, könnten auch 450 U/V an 12 V etc. sein, und das egal ob Bürste oder BL.

      Gruß
      Wolfgang
    • Soweit ich es bisher verstanden habe, geht es Jörg nicht um die maßstabsgerechte Höchstgeschwindigkeit, das ist ja genau das Thema. Und jetzt kommen wir auch auf einen Nenner, die Motoren werden sich langweilen. Dies bedeutet er wird sicherlich die Spannung noch etwas erhöhen können. gerade Bühler mit ihrem enormen Drehmoment bieten da schon ein etwas breiteres Einsatzspektrum.
      Dafür wäre dann auch Jörgs test sehr gut mit dem sich einschätzen läst wie weit er mit der Spannung noch rauf kann um im Grünen Bereich zu bleiben
      1000U/M lassen sich da meiner meinung nach locker rausholen. Damit wäre die Differenz zu dem errechneten sehr gering.
      Ich bin gespannt wie es weitergeht.
    • Hallo Zusammen,

      man hier ist ja wieder ein Menge passiert, ich komme gar nicht mehr nach mit dem lesen. :thumbup:
      Danke für den Erfahrungsaustausch - vielleicht schaffen wir das für meine Fragestellung zum laminieren auch noch... :rolleyes:

      Jetzt erstmal zurück zu diesem Thema.
      Den Berechnungen werde ich nicht wiedersprechen - das hat alles seine Richtigkeit.
      ABER!
      Es ist so wie es Chris schon formuliert hat. Mir geht es bei dem Modell nicht so sehr um die Maßstabsgerechte Geschwindigkeit - sondern viel mehr um feinfühliges fahren. Klar Power kann man nie genug haben - aber bei diesem Modell sehe ich das etwas anders, wenn ich die ganzen Funktionen wirklich realisieren sollte, die mir im Kopf rumschwirren, dann steht das Modell mehr für Vorführungen als das es fährt. ;)

      Klar wenn ich jetzt die optimal Höchstgeschwindigkeit ausreizen möchte, dann sollte ich mich tunlichst nach anderen Motoren umsehen. Da das bei mir keine Prio hat, werde ich erst den Test machen.

      Zu dem möchte ich auch direkt kommen, ich habe heute morgen einen Motor mal im Leerlauf ans Netzgerät gehängt.
      (Info Netzteil: Voltcraft VLP2403)

      Leerlauf:
      11,9V - 0,700A

      Bremse ich die Welle mit der Hand bis kurz vor stillstand (Klappt auch nur mit nem Tuch und weil die Motorwelle so lang ist)
      11,9V - max. 3,9A

      Ich werde mir eine Versuchstand mit der kpl. Antriebseinheit bauen wie es im Modell verwendet werden soll und dann das ganze in einem Becken / Wanne mit Wasser ausprobieren.
      Aufbau: Motor / Kupplung / Welle / Schraube

      Hoffe das ich am Montag mit dem Aufbau testen kann.
      Theoretisch, kann ich praktisch alles..... :S

      MY PUK III
      Fisher 25
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    • Wenn du dich hauptsächlich im Verdrängerbereich bewegen möchtest, ist alles gut, da brauchst du dir mit den Motoren gar keine Sorgen machen.
      Ich habe in meinem 16 kg Frachter einen seiner kleinen Brüder drin, der zieht in Fahrt gerade mal 1,3 A.

      Ich denke, dass es sich bei deinem Motor um den Bühler 1.13.054.304 handelt.
      Hier gibt es ein technisches Datenblatt, leider ist keine Kennlinie dabei guh-elektro.de/fileserver/henrich/files/1158.pdf
      Da finden sich auch die gut 100W wieder, allerdings als maximale Abgabeleistung. Die Nennleistung sind "nur" 77 W bei 9,3 A, die wirst du als Verdränger aber nicht benötigen.
      Ich denke die 2,5 A von HLM wurden dort mit einem klassischen Prop (70 mm?) selbst gemessen, ich denke du wirst bei deinen Tests bei einem ähnlichen Wert landen.
      Ich bin gespannt auf deine Ergebnisse.

      Du könntest zur Sicherheit beim Einbau der Motoren ja einen fest verklebten Standard-Motorspant verwenden und die Motoren auf an das Lochbild angepasste Trägerplatten montieren, die dann auf den Motorspant geschraubt werden. Damit kann man die Flucht fein justieren und du kannst, wenn du irgendwann nicht mit den Motoren zufrieden sein solltest, mit einer anderen Trägerplatte recht einfach andere Motoren montieren. So habe ich mir das jedenfalls angewöhnt.

      Gruß
      Wolfgang
    • Hallo Wolfgang,

      danke Dir für das Datenblatt. :thumbup: Was die Motoraufnahme angeht bin ich sehr flexibel, da ich bisher nur das Fundament mit in den Spantenaufbau eingeplant habe und ich somit mit der eigentlichen Halterung noch alle Freiheitsgrade habe. Desweiteren komme ich später auch noch sehr gut an die beiden Motoren dran, da der gesamte Aufbau als großer Deckel geplant ist. Somit also ein sehr schönes großes Loch um an alles heran zu kommen. ;)

      Ich werde wie gesagt nächste Woche den Test machen, dann weiß ich mehr. Dann kann ich anfangen mir Gedanken über die Regler zu machen. - Dachte an etwas aus dem Portfolio von Modellbau Regler.
      Als Energiequelle plane ich auf LiFePo´s zu gehen.

      Aber bevor das alles kommt muss ich erstmal weiter beplanken und dem Rumpf ein paar Matten GFK verpassen :/
      Theoretisch, kann ich praktisch alles..... :S

      MY PUK III
      Fisher 25
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    • Hallo Jörg,
      von allen Yachties die ich kenne, bist du der erste, der freiwillig auf das schäumende Wellenbild des Modells bei maßstabsgerechter Höchstgeschwindigkeit verzichtet.
      Mein großen Respekt - wenn du es denn letztlich auch so realisierst.
      Wenn ich die Theorie noch einmal anwenden darf, so solltest du bei Verwendung deiner Bühlermotoren im AP größter Effizienz, also bei ca. 2 x 20 W Abgabeleistung ca. 5 km/h mit deiner Yacht erreichen:
      Da sich die Leistung mit der 3.Potenz zur Geschw. erhöht, beträgt die neue Geschw. v2 = v1 x (3.Wurzel von (20/340)) = 13 km/h x 0,3889 = 5,05 km/h.

      Bei PAB = 45 W ( für Bühler 1.13.054.304 mit I = 5,35A an 12 V ! gilt entspr.:
      Geschw. v2 = v1 x (3.Wurzel von (45/340)) = 13 km/h x 0,509 = 6,6 km/h

      Wenn du bei deinen Propellertests also einen Prop finden solltest, der im Pfahlzugtest einen Motorstrom von ca. 120% bei 12 V Klemmenspannung erreicht, so wird der Motorstrom bei Freifahrt wieder auf ca. 100% sinken. Damit hättest du dann eine optimale Abstimmung der Motor-Propellerkonfiguration für "Vollgasfahrt"(Vorr. keine Kavitation am Prop.!). Gleichzeitig stellst du damit sicher, dass der Motor keine zusätzliche Kühlung für Dauerbetrieb benötigt, da die Konstruktions- o. Nennleistung von Industriemotoren der max. thermischen Dauerleistung, bei Tu = 20°C, entspricht.

      Viel Erfolg und Spaß beim Testen.
      M.f.G.
      Jörg
      Das Bessere ist des Guten Tod
    • Hallo Jörg,

      etwas an deinem Titel für diesen Thread irritiert mich etwas : "Langzeitprojekt MY PUK III"
      Wenn die Abkürzung MY gleichbedeutend steht für Megayacht, und du ein paar Zeilen weiter unten die Längenangabe zum Original mit 24,46m ü.Ä angibst, dann stimmt das aber nicht mit der inoffiziellen Klassifizierung der Yachten nach der Länge überein.
      Nach einer Definition in Boote Exclusiv boote-exclusiv.com/lexikon/lexikon/entries/m/1139.html werden luxuriös ausgestattete Yachten mit einer Länge von 30 - 60 m ü.a. als Superyachten bezeichnet.
      Megayachten haben eine Länge von 60 - 100m. Und schließlich Luxusyachten mit über 100 m Länge gelten danach als Gigayachten.

      Ich will ja nicht kleinlich sein, aber vielleicht hast du dass bei deinen jahrelangen Recherchen einfach aus "Betriebsblindheit" übersehen. :grueb:

      M.f.G.
      Jörg
      Das Bessere ist des Guten Tod
    • Hallo Jörg (3D),

      ich will mal zum Thema zurück kehren......... und keine Erbsen zählen ;)

      ich nutze in meinen Yachten Brushless Außenläufer; die kann man auch wunderbar langsam und vorsichtig reglen........
      dabei nutze ich einfache China Treiblinge und keine HighEnd Produkte......
      auch schönes feinfühliges steuern ist da kein Problem

      und Regler und Motoren gibt es bei div. Händlern auch zu vernünftigen Preisen........... nicht teurer als für Bürstenmotoren........

      Und ich glaub auch......... dass Du beim cruisen auf nem großen See schon gern mal die Hebel auf den Tisch legen würdest ;)

      mal nur so ne Idee............ warum nicht ein Setup dass auch eine maßstäbliche Höchstgeschwindigkeit zulässt....... für fahrten auf offen Gewässen, bzw. wenn einem einfach dannach ist..............

      und für Vorführungen(z.B. im Becken) einfach deutlich kleinere Props montieren...........

      Pröpse sind einfach deutlich schneller gewechselt als Motoren

      Wenn die Yacht am Ständer steht........ bleiben natürlich die schönen original großen dran :)

      Gruß Jens
      :D der Trend geht zur Zweityacht :-n
    • Leider ist es heute nichts mit dem Versuch geworden, da das Netzteil anderweitig benötigt wurde. Habe aber für die morgen die Zusage, dass ich da zwischendurch für ne Stunde dran kann.
      Hier schonmal ein Foto vom Aufbau. Dieser wird dann mit den Winkel wie an der Motor Yacht (MY) in einen Wasserbehälter getaucht.



      Dann habe ich noch eine Frage an alle Motoren Experten. Das Modell erhält wie das Original zwei Querstrahler. Eins im Bug und eins im Heck. Jeder Querstrahler mit einem Propeller D28mm. Meine Frage, was für ein Motor eignet sich am besten dafür?
      Eine bitte - kein Brushless! :D
      Theoretisch, kann ich praktisch alles..... :S

      MY PUK III
      Fisher 25
      MAN KAT I 8x8