Langzeitprojekt MY PUK III

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    • Langzeitprojekt MY PUK III

      Hallo Zusammen,

      ich beschäftige mich nun seit etlichen Jahren mit dem Original der PUK III. Diese Yacht hat es mir einfach angetan.

      Kurz etwas zum Original:





      Yacht Name: 24.46 m - PUK III (P921)
      Designer: Mulder
      Interior Designer: Studio Art-Line - The Netherlands
      Naval Architect: Mulder Design, Holland
      Werft: Millennium Super Yachts
      LOA: 24.46 m / 80'
      LWL: 19.76 m / 64'10
      Antrieb: 2x Caterpillar C30, je 1550 PS
      Höchstgeschwindigkeit: 27 kn
      Cruising Geschwindigkeit: 24 kn
      Reichweite: 1400 nm bei 10 kn

      Wie gesagt dieses Projekt dauert schon etwas an. In der ersten Projektierung wollte ich das Modell im Maßstab 1:25 ausführen. Der Rumpf war nach Spantenriss gebaut. Mit Diesem war ich zu Besuch bei Mulder in Holland. Mit dem Ergebnis das ich einen falschen Spantenriss bekommen hatte. - Aber dafür gab es bei dem Besuch umso mehr Daten für einen Neuanfang. Doch ich war erst mal geknickt und somit ruhte das Projekt einige Jahre.

      Zwischenzeitlich hatte ich das Glück Fotos im Rotterdamer Hafen zu machen. Jedoch verliert sich seit 2 Jahren jegliche Spur, da die Yacht verkauft wurde.
      In den Vergangen Jahren ist eine Menge Energie in diese Projekt geflossen und vor einem Jahr kam die Idee mit einem Freund aus der IG im Maßstab 1:15 zu planen und zu bauen. Seitdem ist diese Projekt wieder aktiviert worden.
      Ja es ist ein Langzeit Projekt! Ich gehe aktuell von einer Bauzeit über 2-5 Jahre aus - zumindest bis alle Funktionen realisiert sind.

      In diesem Thread werde ich immer mal wieder Berichten, heute der Anfang mit der Vorstellung vom Original.

      Weitere Berichte und Bilder folgen - muss jedoch noch ein paar Daten sammeln und aufbereiten.
      Theoretisch, kann ich praktisch alles..... :S

      MY PUK III
      Fisher 25
      MAN KAT I 8x8

    • Für alle die sich bisher nicht vorstellen konnten was für ein Modell hier entsteht, habe ich mal die Abmessungen in den unterschiedlichsten Maßstäben aufgelistet.
      Hier eine Tabelle:


      In 1:15 wird es ein nicht gerade kleine Modell, welches aber mit seinen 1,63m noch gut zu transportieren ist. Etwas Sorge macht mir dabei der Aufbau. Es wird halt doch sehr hoch. Zum Glück besitzt das Original an dieser Stelle eine praktische Funktion. Dieses hat für die Durchfahrt von Brücken eine Mastlegevorrichtung. Der gesamte Mast kann in der Höhe eingefahren werden (der untere Mastfuß wird teleskopiert) und der Oberste Teil mit den ganzen Antennen kann dann noch nach hinten gekippt werden. Somit reduziert sich die Gesamthöhe beim Original um 2,87 m und beim Modell um ca. 191mm.
      Diese und weitere Funktionen werden noch eine Menge Arbeit für die Umsetzung generieren.

      Funktionen ist ein gutes Stichwort, was kann man so alles realisieren bzw. umsetzten? :whistling:

      - 2 Antriebsmaschinen getrennt ansteuerbar (2x Bühler mit jeweils einen Regler - über den Sender gemischt)
      - Bug und Heckstrahler
      - Nautische Beleuchtung
      - Decksbeleuchtung
      - Spielbeleuchtung (Instrumente, Name, Innenraum etc...)
      - Radar (drehen)
      - Sound (Baier Modul oder was von MoMo-Sauerland )
      - Ankerwinde
      - Gangway (herausfahren, ausfahren, neigen)
      - Kran auf der Fly (heben, drehen, Teleskop, Winde)
      - Mastlegevorrichtung (teleskopieren, kippen)
      - Tender funktionsfähig
      - Innenausbau ( noch nen Modell mehr)

      Ich denke das sollte reichen :kicher:

      Um das ganze zu realisieren habe ich zwar schon Ideen. Aber vielleicht hat der ein oder andere noch eine Idee die er mit beisteuern kann. So macht mir im Moment der Kran und die Gangway am meisten Kopfzerbrechen... ?(
      Aber dazu später mehr....
      Theoretisch, kann ich praktisch alles..... :S

      MY PUK III
      Fisher 25
      MAN KAT I 8x8

    • Hallo Jörg,

      na jetzt geht's ja endlich los mit Deiner PUK. Klasse, ich freue mich schon auf die ersten Bilder des Rumpfes. In Friedsrichshafen hast Du ja schon fleißig das Spantengerüst zusammen geklebt.
      Im Maßstab 1:15 sind ja doch einige Details gut nach zu bauen. Wie sieht es mit den Innenräumen aus? Baust Du die auch aus?
      Ich werde meine zwei Frauscher fertig bauen und dann die Rivale voll angreifen. Allein der Rumpfbau (GFK Rumpf) verschlingt recht viel Zeit. Aber bei so einem großen Projekt inkl. Tender will ich einen stabilen Rumpfbau.
      Da ich ähnliche Funktionen dabei umsetzten will (Tender, Sonnendach, Beleuchtung, Gangway, Sound,...), werde ich wohl ganz aufmerksam mitlesen.

      Also viel Erfolg und freue mich auf die ersten Baustellen Fotos!!!

      Beste Grüße, Florian
      Meine Projekte:

      • Frauscher Lido 686 Edti. Feltrinelli, M 1:6,5
      • Frauscher 717 GT, M 1:6,5
      • Sunseeker Predator 108, M 1:20
      • Riva Rivale mit Williams Tender, M 1:10
    • Hallo Florian,

      ja in 1:15 kann man eine Menge realisieren. Ursprünglich hatte ich vor den Aufbau 2x zu bauen, einmal als Technik aufbau und einmal als ausgebauter Aufbau.
      Nach weiterer Sichtung der mir Vorliegenden Fotos und Pläne, werd ich vermutlich nur einen Aufbau bauen und den Innenausbau als "Füllung" bauen, sodass ich die möglichkeit habe bei Gewichtsproblemen (Verdrängung / zu Hoher Schwerpunkt) den Ausbau einfach aus dem Modell zu nehmen.

      Du hast mir jetzt vorweg gegriffen, in der Tat das Spanten gerüst steht schon seit Friedrichshafen. Bilder folgen auch noch, da ich erstmal noch die Geschichte bis dahin berichten wollte. Sofern die Zeit da ist, die Sachen zu schreiben und die passenden Fotos dazu heraus zu suchen.

      Gruß
      Jörg
      Theoretisch, kann ich praktisch alles..... :S

      MY PUK III
      Fisher 25
      MAN KAT I 8x8

    • Hallo Jörg,

      kein Stress mit den Bildern. Der Rumpf meiner Rivale ist im Rohbau fast fertig und ich habe auch noch keine Bilder bzw. Bericht erstellt... :D
      Meine Projekte:

      • Frauscher Lido 686 Edti. Feltrinelli, M 1:6,5
      • Frauscher 717 GT, M 1:6,5
      • Sunseeker Predator 108, M 1:20
      • Riva Rivale mit Williams Tender, M 1:10
    • Ich glaube dann solltest Du mal langsam damit anfangen... :D

      Nun aber back to topic!

      Fangen wir von vorne an. Am Anfang steht der Rumpfbau. Ganz klassisch Spaten und beplanken, dann Matte drüber. Ich will Euch nicht meine erste Fleißarbeit vorenthalten.
      Soweit war der Rumpf entstanden im Maßstab 1:25...





      ... wie bereits geschrieben - nach einem Besuch bei Mulder bin ich neu angefangen. ;(

      Als erstes die Planung, da ich mir nicht nochmal die Arbeit machen wollte alle 25 Spanten per Säge auszuschneiden, entstand das Spantengerippe zunächst am Rechner im CAD. Hier habe ich dann auch direkt die Ruderaufnahme sowie die Motorenfundamente mit eingeplant.
      So schaut das ganze dann im 3D aus....





      So was macht man jetzt mit solchen Daten? Richtig man sucht sich jemanden der einem alles Fräsen kann. - Fündig bin ich zum Schluss hier im Forum geworden. Danke an dieser Stelle für die super Arbeit von Thomas! :thumbsup:



      Mal ein Bild vom Fräsen (Copyright Thomas) - Vielen Dank noch mal!
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      MY PUK III
      Fisher 25
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    • Pünktlich zur Messe in Friedrichshafen, waren alle Teile gefräst. Auf dem Weg dorthin konnte ich alles bei Ihm abholen. Auf der Messe wurden die Spanten aus den Platten getrennt und für das aufstellen vorbereitet.
      Wann hat man schon mal Zeit mit Ruhe sowas zu machen - richtig auf einer Messe! So war mein ursprünglicher Gedanke. Womit ich nicht gerechnet habe, waren die ganzen interessierten Messebesucher. So habe ich in den 3 Tagen Messe lediglich die Spanten stellen können und surft dabei viele nette Gespräche führen!

      Was soll ich noch mehr schreiben Bilder sagen mehr als tausend Worte....







      Theoretisch, kann ich praktisch alles..... :S

      MY PUK III
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    • Nach der Messe pausierte das Projekt wieder ein paar Wochen, sodass ich erst ganz kurz vor Weihnachten wieder damit angefangen bin.

      Die Spanten schwimmen zwar schon (ist ja alles Holz ;-)) aber beplankt sieht es besser aus. :D
      Also ran an Werk. Beplankt wird mit 2mm Lindenholz in den Breiten 5 und 10mm.
      Im Heckbereich wurde mit 10mm Breiten Leisten begonnen zu beplanken. Die Schraubentunnel habe ich im ersten Schritt ausgelassen.




      Diese sind dann später mit 5mm Breiten Leisten beplanket worden. Um diese in die Form zu bringen und an zudrücken, habe ich mir eine Klemmvorrichtung gebaut. Am Anfang und am tiefsten Punkt ist jeweils mit einem Spant- Negativ auf die Leisten gedrückt worden. So konnten alle Leisten in diesen Bereich auf einmal verleimt werden. An der Stelle wo das Stevenrohr durchgeführt wird, ist die Anpressleiste mit einer Gewindestange durchgeführt worden. Am anderen Ende wird die Anpressleiste mit einer Zwinge niedergehalten.




      Vorweg, es ist eine Menge Arbeit und der aktuelle Stand sieht nun so aus....




      … der hintere Rumpf ist fast kpl. geschlossen.




      Wie war das nochmal mit dem Vorsatz - 2 mal die Woche basteln! Bis der Rumpf zu sein wird, wird es noch etwas dauern, da die Leisten im Bugbereich einzeln verleimt werden und zwischendrin der Leim trocknen muss. Deswegen wird parallel an anderen Modellen gebaut - wie z.B. die Fisher 25. :nick:
      Mehr dazu hier (Link)
      Theoretisch, kann ich praktisch alles..... :S

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      Fisher 25
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    • Ich beschäftige mich jetzt seit ein paar Tagen mit einem Thema, welches langsam näher kommt, von dem ich aber nicht viel Erfahrung habe. - Das Laminieren des Rumpfes. :/

      Hier stellen sich mir bisher folgende Fragen: ?(

      - Kann / soll ich den Rumpf auch Spachteln vor dem laminieren?

      - Sollte ich das Holz vortränken (Epoxy verdünnen)?

      - Wie am besten arbeiten, naß in naß?

      - Wie viele Lagen Matte mit welchem Gewicht ist sinnvoll? (Der Rumpf soll richtig Stabil werden als darfs auch ne Matte mehr sein)

      - Tja zu guter letzt alles an Tipps worauf man so achten sollte dabei (Temperatur / Belüftung/ Arbeitsmaterial....)?

      Ich freue mich auf Eure Erfahrungen und Tipps. :nick:
      Theoretisch, kann ich praktisch alles..... :S

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      Fisher 25
      MAN KAT I 8x8

    • Ich zitiere gerne kurz was zu den Motoren angegeben wurde:

      "Bühler Power Langsamläufer 12 Volt.
      Geeignet für Großmodelle mit Propellern bis 70 mm

      12-poliger Anker !!

      Lastdrehzahl an 12 Volt = 3300 U/Min .
      Maße (Gehäuse ohne Welle) : 54 x 99 mm
      Wellendurchmesser : 6 mm
      Gewicht ca. : 800 Gramm
      Abgabeleistung ca. : 100 Watt

      Leerlaufstrom ca 500 mA
      Durchschnittlicher Strom ca. 2,5 A

      Typischer Einsatz : Modelle bis 15 / 20 kg"

      Als Spannungsversorgung werde ich auf 12V gehen. Das Gewicht wird bei ca 13-15kg liegen.
      Im Modell sind zwei Motoren auf einen Versuch kommt es an. ;)
      Denke das es für die benötigten Geschwindigkeiten ausreichend ist.
      Theoretisch, kann ich praktisch alles..... :S

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      MAN KAT I 8x8

    • Hallo Jörg,
      Wo steckt denn hier der Fehlerteufel ?

      "... was zu den Motoren angegeben wurde:
      "Bühler Power Langsamläufer 12 Volt.
      Geeignet für Großmodelle mit Propellern bis 70 mm
      Lastdrehzahl an 12 Volt = 3300 U/Min .
      Maße (Gehäuse ohne Welle) : 54 x 99 mm
      Wellendurchmesser : 6 mm
      Gewicht ca. : 800 Gramm
      Abgabeleistung ca. : 100 Watt
      Leerlaufstrom ca 500 mA
      Durchschnittlicher Strom ca. 2,5 A"


      Ich habe in der Schule noch folgendes gelernt:
      Abgabeleistung = Aufnahmeleistung x Wirkungsgrad

      und der Wirkungsgrad war und ist immer kleiner 1 !

      Das gilt auch für DC Bühlermotoren !
      Eingangsleistung = Nennstrom x Nennspannung: 2,5 A x 12 V = 30 Watt.
      typischer Wirkungsgrad lt. Bühler Datenblatt ca. 0,7
      Damit ergibt sich die Abgabe- oder Wellenleistung zu: 0,7 x 30 W = 21W ( hier bei ca. 3.000 U/min.)

      Solltest du mir nachweisen können, dass deine Bühlermotoren bei 2,5 A an 12 V eine Abgabeleistung von 100 W erzielen, so wiege ich deine Motoren für dich mit Gold auf !!!!! :)

      Nur zum Vergleich:
      Mein geplantes Großmodell mit ca. 34 kg benötigt für eine maßstäbliche Geschw. von 6 km/h eine Wellenleistung von ca. 2 x 36 W.
      Meine diesbezüglichen vorab durchgeführten Versuche ergaben mit einem 1160g-24V-Dunkermotor GR 53x58 eine Wellenleistung von ca. 40W bei 2.375 U/min direkt gekuppelt auf einen 70 mm 4-Bl. Ms Prop. Dabei nahm der Motor einen Strom von 2,8A bei 19V auf.

      Solltest du dennoch für deine Versuche mit den 70er-Ms-Props bei deinen Bühlermotoren bleiben, empfehle ich dir dringend eine Strom und Temperaturüberwachung vorzunehmen. Am besten mit einem regelbaren 20A-Netzgerät die Spannung langsam schrittweise erhöhen. Ansonsten werden die Bühlermotoren schnell den Hitzetod wegen Überlastung sterben.

      p.s. manche Hersteller geben zur Verkaufsförderung gerne mal die max. Abgabeleistung an. Dieser AP ist aber nur für für KB von max. 30 sek erlaubt. Danach muß der Motor ca. 10 min. pausieren und wieder abkühlen.

      M.f.G.
      Jörg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaeptn Graubeer ()

    • Wie groß baust du denn nun, 1:15 oder 1:25?

      Wenn 1:15 glaube ich nicht, dass du mit der geplanten Verdrängung hinkommst.
      Meine Schätzung wäre: 16,31 dm x 4,2 dm x 0,97 dm x Völligkeitsgrad 40% = ca. 26 kg (Das wären 88 to für das Original).
      Für Halbgleiterfahrt brauchst du ca. 20-25 W/kg, also eine Gesamtantriebsleistung von ca. 600 W, oder 300 W pro Antrieb.
      Das deckt sich auch in etwa mit der Antriebsleistung des Originals, wenn man zur Näherung mal als einfache Faustformel Antriebsleistung / Masstab hoch 3 anwendet:
      1550 PS pro Antrieb = 1150 KW pro Antrieb / 15 hoch 3 = 340 W pro Antrieb.
      Das wäre für mich ein kräftiger BL an min 4S (25 A Stromaufnahme) mit ca 300 U/V. Ein Bleiakku wird den Strom nicht schaffen.

      In 1:25 kann man genau so rechnen, das wären dann ca. 5,5 kg Verdrängung und etwa 65 W pro Antrieb.

      Gruß
      Wolfgang
    • Sorry Jörg,
      wenn ich mich im Ton vergriffen haben sollte. War eigentlich nicht so ernst gemeint.
      Aber solche Angaben die physikalisch/technisch überhaupt nicht zusammen passen(wie z.B. Abgabeleistung größer als Eingangsleistung) sind für mich wie ein rotes Tuch.

      Zurück zu deinem Antriebsproblem. Wolfgang hat eben mit seiner Beispielrechnung meine Aussage vom 14.1.2015 Zitat" ..Allerdings bezweifle ich, ob deine Bühlermotoren tatsächlich eine Nennabgabeleistung von je 340 W haben, um dein 13 kg(?) schweres 1:15-Modell auf maßstäbliche 13 km/h zu beschleunigen." eigentlich schon bestätigt.
      Die Motorenwahl ergibt sich ausgehend von der Abgabeleistung mit 2 x 340 W für 13 km/h zunächst mit der Klärung der Betriebsspannung. Bei 24 V ist der Strom und damit die Wärmeverluste erheblich kleiner als bei 12 V.
      Der Strom ergäbe sich dann bei 340W : 0,75(=Motorwirkungsgrad) : 24V = 18,9 A je Motor.
      Die Drehzahl für diesen AP sollte so niedrig wie möglich sein. Damit der Prop möglichst groß gewählt werden kann. In meiner Moonraker arbeiten 2 Elt Max 50/20SE von Robbe an 24 V mit ca. 22 A bei ca. 18.000U/min direkt auf 2 47er Rennschrauben von Grp. Die Wellenleistung liegt damit bei ca. 2 x 400 W. Da deine Yacht breiter ist und mehr Tiefgang hat, würde sich die Geschw. etwa halbieren auf ca. 13 km/h.
      Vorteil von BL-Motoren bei gegeb. Leistung: kleinere Baugröße, geringes Gewicht.
      Nachteil: sehr schlechte Drehzahlregelung bei Teillast von weniger als 50% z.B.beim langsamen Manövrieren im Hafen.

      M.f.G.
      Jörg
    • Hallo Matthias,

      ich würde mich freuen, wenn ich deine Ausführungen zum technischen Fortschritt bei der Drehzahlsteuerung von BL-DC-Motoren im Teillastbereich des Modellbaus mit eigenen Augen bestätigen könnte.
      Denn bisher ist mir nur im industriellen Einsatz bekannt, das mit einem hohen technischen Aufwand eine sanfte Drehzahlsteuerung auch im Teillastbereich möglich ist. Allerdings liegen dann solche 4-Quadrantensteller preislich über 400,-€ für einen 100 W - Motor.

      M.f.G.
      Jörg