REIMAHG, Diesmal der korrekte Bunker!

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    • REIMAHG, Diesmal der korrekte Bunker!

      Hallo Gemeinde!
      Ich habe euch ja schon von meinem Großprojekt erzählt. Nach Rücksprache mit dem Auftraggeber freue ich mich, euch dieses Projekt zeigen zu dürfen. :D
      Worum geht es? Um nicht mehr und nicht weniger als um den Nachbau des Bunkers 0 auf dem ehemaligen REIMAHG Gelände bei Kahla in Thüringen. Dieser Bunker gehörte zu einer Reihe von Bunkern am Walpersberg, die 1944 errichtet wurden. Zur selben Zeit wurden in den Walpersberg Stollen getrieben, um die Montage der Me 262 und Horten bombensicher durchführen zu können. Die Bunker waren ursprünglich nur als Übergang gedacht. Besagter Bunker 0 hatte eine Länge von gut 100 Meter bei einer Breite von ca. 43 Metern.
      Nach dem Krieg wurden die Bunker von den Soviets gesprengt, so das es nur wenig Bildmaterial gibt. Anhand dieses Bildmaterials bat mich der Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V. ein Diorama dieses Bunkers in 1:72 nachzubauen, nachdem sie von meinem Dio "Eine der letzten Me-262 wird gebaut" recht angetan waren. Wer mehr über den Verein wissen will, die haben auch eine Webseite. Walpersberg. com
      Nun aber zum Bau. Ich verwende dafür 4mm Pappelsperrholzplatten. Da der Bunker 1,37 Meter lang, 45 cm tief, und 23 cm hoch wird, ist ne Menge Holz von Nöten. Das Modell wird so original- und masstabsgetreu wie möglich gebaut. Um auch einen Blick in den Bunker zu ermöglichen, werden einzelne Segmente rausgeschnitten, und eine komplette Inneneinrichtung eingebaut. Höchstwahrscheinlich aber ohne Figuren, da der Bunker so dargestellt werden soll, wie er sich bei der Befreiung durch die Amis im April 45 präsentierte.
      Hier mal drei Bilder der schon grob erstellten Bunkerwände. Es fehlen natürlich noch Fenster etc. Auch sind die einzelnen Elemente nur mit Klebeband verbunden, um einmal eine Ansicht der Größe zu ermöglichen. Zum Vergleich habe ich auch eine Figur in 1:72 dazugestellt.







      Zur Zeit bin ich am Fenster ausschneiden (über 80 Stück), und Fensterahmen giessen. Sowie es wieder was Interessantes zu sehen gibt, geht es hier weiter.

      Gruß
      Jürgen
      Alle elektrischen Geräte funktionieren intern mit Rauch. Wenn er entweicht, sind sie defekt.

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    • Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!

      Endlich gibt es mal wieder ein kleines Update.
      Da ich ja alle Teile von Hand fertigen muß, geht es natürlich nur recht schleppend vorwärts. Ich bitte euch also um Geduld. Der Arbeitsaufwand ist doch beachtlich, so das ich mich entschieden habe, alle anderen Baustellen (Me-262, B-17 Bombergalerie, und B-24 Liberator) für den Moment auf Eis zu legen. Nun aber zu den Fortschritten. Nach viel Sägerei, und stumpfen Sägeblättern sind jetzt endlich die ganzen Fenster und Türenausschnitte gemacht.





      Auch die Produktion der Fensterrahmen ist angelaufen.





      Und hier zum Größenvergleich eine Bunkerseite (Geschossaufbau) mit der obligatorischen 1:72 Figur.



      Desweiteren habe ich die Stützpfeiler für die Bunkeraussenseite zugeschnitten. Da ich ja noch reichlich zu sägen habe, habe ich mir kurzentschlossen eine Bandsäge zugelegt. Für alle, die öfters mal mit Holz oder Polyplatten zu tun haben, kann ich die Anschaffung nur empfehlen. Habe mir die kleine Bandsäge BS 205 von Atika gekauft, da sie zum einen nicht sehr groß ist, und zum anderen billig (92 EURO). Nach kurzer Eingewöhnungszeit kommt man super damit zurecht. :D



      Weiter geht es mit dem Treppenhaus. Hier besteht die Schwierigkeit ein, sagen wir mal, funktionales Innenleben zu bewerkstelligen. Anhand der Fensterreihen sieht man ja schon, daß das Treppenhaus über vier Etagen geht.



      Wie es in Wirklichkeit Innen mal ausgesehen hat, weiß ich leider nicht, also ist Kreativität angesagt. Nach vielen Überlegungen und Stellproben habe ich mich entschlossen, pro Etage zwei Treppen einzubauen. Hier zwei der Treppen und die Etagendecken. Auch diese Treppen sind wieder Handarbeit. Gefertigt habe ich sie aus den Ausschnitten der Fenster, da die von der Größe und Stärke ziehmlich genau hinhauen.



      So, daß soll es erstmal wieder gewesen sein. Sowie ich das Treppenhaus halbwegs ferig habe, gibts wieder ein Update.

      Gruß
      Jürgen
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    • Update Treppenhaus!

      Wie versprochen habe ich heute für euch ein Update des Treppenhauses. Das Ganze gestaltete sich schwieriger als gedacht, da es ja keine Bilder vom Inneren dieses Gebäudeteils gibt, und auch die Fotos von Aussen nicht unbedingt viel hergeben. Also habe ich meiner Kreativität freien Lauf gelassen. Aber seht selbst. Auf Grund der Fensterreihen an der Front blieb eigentlich nur ein zweizügiges Treppenhaus mit vier Podesten übrig. Nachdem ich aus Holzresten acht Treppen und vier Podeste (Etagendecken) geschnitzt habe, folgten noch die Treppengeländer. Die habe ich aus dem Kupferdraht einer NYFAZ-Leitung gelötet.

      das Geländer


      die Etagen mit erstem Geländer


      Da man später auch in das Treppenhaus sehen kann, wurde einTeil der Aussenfront weggeschnitten.

      Aussenfront Rohbau


      Einpassen der Treppen


      Nach Fertigstellung der Treppen wurden die Fensterahmen eingeklebt, und das gesamte Gebäudeteil mit Grau grundiert. Nachdem die Grundierung getrocknet war, wurde der innere Gebäudeteil in Beige nachlackiert.





      Nahansicht


      Das Treppenhaus von hinten


      Selbstverständlich ist das nur erst mal der Rohbau. Auf die Aussenseite wird noch eine dünne Schicht Gips aufmodeliert, um die einzelnen "Verschalungsspuren" im Beton darzustellen. Farbe wirds auch noch geben, und natürlich ein paar Fensterscheiben. Inwieweit noch Licht gelegt wird, klärt sich hoffentlich am Mittwoch, wenn ich beim Verein bin.

      Gruß
      Jürgen
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    • Moin, Moin!
      Nachdem der eine oder andere Modellbaukollege (zu Recht) den Abstand zwischen Treppe und Wand bemängelt hat, bin ich nochmal tätig geworden. Ich habe durch einsetzen einer 7 mm Leiste die Etagen ein wenig vergrößert, und natürlich damit auch zwangsweise die Seitenwände verbreitert. Auch wurde ich gebeten, mal eine 1:72 Figur ins Treppenhaus zu stellen, um einen besseren Eindruck der Dimensionen zu erhalten. Eh jetzt noch Fragen wegen der Höhe Boden/Fensterunterkante kommen, das ist so korrekt. Die Fenster gingen tatsächlich fast bis zum Boden. Habe es anhand der Originalfotos berechnet und umgesetzt.
      Bitte vergesst nicht, das es sich immer noch um den Rohbau handelt. Ich stelle die Bilder ja auch rein, um objektive Hinweise und Verbesserungsvorschläge von euch zu erhalten. ;)





      Desweiteren habe ich die oberen Etagen grob auf dem Bunkerdach (natürlich noch ohne Bunker darunter! Soweit bin ich noch lange nicht!) fixiert, und die ersten Fenster eingesetzt. Die Ausschnitte werden natürlich noch überarbeitet. Das passiert aber erst mit der Erstellung der "Betonoberfläche". Dazu gleich mal eine Frage an unsere Bunker und Dioramaexperten. Wie, oder womit könnte man am besten die Abdrücke der Schalungsbretter darstellen? Die Wände werden entweder mit Gips oder Ansatzbinder überzogen. Bin für jeden Tipp dankbar.





      Wie unschwer zu erkennen ist, hat sich an der Form des Bunkers etwas gewaltig verändert! Auf den ersten Bildern war ja noch eine gerade Bunkerfront zu sehen. Das ist aber falsch. Durch ein Luftbild wurde deutlich, das der Bunker geschwungen war. Das macht leider den Bau nicht gerade einfacher. :(
      Jetzt bin ich erstmal gespannt, was mein "Auftraggeber" morgen zum jetzigen Stand sagt. Treffe mich mit ihm direkt auf dem REIMAHG-Gelände. :D

      Gruß
      Jürgen
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    • Die Manschaftsstuben

      Moin, Moin!
      Nachdem ich letzten Mittwoch am Walpersberg war, und meine bisherige Planung die vollste Zustimmung seitens des Vereins gefunden hat, kann es weiter gehen. Heute zeige ich euch mal eine Mannschaftsstube, wie sie vielleicht auf dem Bunker0 ausgesehen haben könnte. Habe mich nach Rücksprache für eine 8 Mann Belegung entschieden. Insgesamt werden später 3 Stuben Einblick gewähren. Hier nun die erste Stube zur Ansicht.





      Wie schon auf den vorigen Bildern zu sehen ist, sind die Bettgestelle aus Kupferdraht gelötet. Auf eines der Gestelle habe ich schon mal einen Boden geklebt, und versucht, etwas Bettzeug zu basteln. Das Kopfkissen, und die Decke bestehen aus einem Papiertaschentuch, das ich eingefärbt habe. Das Ganze darf ich jetzt noch 23 mal machen. :(



      Kommen wir zum (vorläufigen) Rest der Einrichtung. An beiden Wänden wird je ein Spind mit vier Türen eingebaut, von denen einer schon fertig ist. Gebaut habe ich ihn aus einem Holzblock, in den ich die Türen eingraviert habe. Die Tür zum Flur ist ein Stück aufgeklebter Polystreifen, den ich auf Holz getrimmt habe. Der Türrahmen wiederum ist aus schmalen Holzleisten gefertigt, während Klinke und Scharniere aus Sheets erstellt wurden. Da es ja auch Licht geben wird, habe ich schon mal eine "Leitung" zur Decke gezogen und mit einem Lichtschalter versehen. Das Bild vom GRÖFAZ wurde bewußt angebracht, da ich sicher bin, das der Knilch in jeder Militäreinrichtung und Stube zu hängen hatte.



      So, demnächst geht's dann weiter!

      Jürgen
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    • Hallo @ALL!
      Nachdem ich einen dezenten Hinweis bezüglich § 86a StGB bekommen habe, habe die Bilder in denen AH zu sehen ist, geändert und im Baubericht ersetzt. Das man in diesem Staat jetzt selbst für ein Museumsexponat nicht mal mehr historisch korrekt arbeiten darf, macht mich langsam stinksauer!!!!!! Für ein Modell, das auf irgendwelchen Modellbauausstellungen gezeigt wird, sehe ich das ein, aber in diesem Fall absolut nicht!

      Gruß
      Jürgen
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    • Kleines Update!

      Nachdem verschiedentlich berechtigterweise die Maße der Türen bemängelt wurden, habe ich selbige einfach noch mal gebaut. Ich denke mal, so haut's besser hin.
      Um auch der leidigen Diskussion verbotener Zeichen und Bilder zu entgehen, wurde A.H. entfernt, und durch eine Uhr und einen Hinweis zur Vorsicht ersetzt. Jetzt wissen die Jungs wenigstens was die Uhr geschlagen hat. :D





      Gruß
      Jürgen
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    • Und weiter geht's!

      Da ich jetzt die "Mauern" für die oberen Etagen verklebt habe, und etwas warten muß, bis alles gut durchgetrocknet ist, habe ich mal mit der Beleuchtung angefangen. Im Bunker und in den Räumen wurden laut Bildmaterial halbkugelförmige Lampenschirme aus Blech verwendet. Würde ich nur 2 oder 3 davon brauchen, wäre es ja kein Problem, die irgendwie aus Poly zu formen, oder aus dem Handel zu kaufen. Aber da ich ca. 70 solcher Lampen brauche, mußte eine andere Lösung gefunden werden, die sowohl einfach, als auch bezahlbar ist. Nach reichlicher Grübelei hatte ich die Idee. Man nehme einfach halbrunde Nietköpfe, wie sie zum Beispiel bei Gürteln verwendet werden. Also habe ich einhundert 8mm Nietköpfe bestellt und umgearbeitet. Hier mal der Werdegang zum Lampenschirm:



      In diese Nietköpfe wurden entsprechende Löcher gebohrt und eine LED gesteckt. Wenn alle Lampen gebohrt sind, werden die Schirme noch Schwarz lackiert.

      Und so sähe das dann in etwa mit Licht aus.



      Gruß
      Jürgen
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    • Vielleicht täuscht es auf dwem Bild ein wenig ... ich würde jedoch richtig schön warmweisse LED nutzen statt solcher mit einem bläulichem Licht /("Xenon-Licht").
      Schiff-, Flug-, Auto-, Motorrad- und LKW-Modellbau
      ...Alles ausser Verbrenner und U-Booten...
      Homepage: rc-scalers.de
      Mitglied im VzBbA = Verein zur Bekämpfung blödsinniger Abkürzungen
      -Px
    • Moin Zengi,
      Da kommen dann zwar diffus leuchtende LEDs rein, die den Effekt etwas mildern, aber das mit dem kalten Licht wird so bleiben. Warum? Die Beleuchtung in der sogenannten Taktstraße war auf hohe Lichtausbeute ausgelegt, und da kommt nun mal nur Kaltweiss in Frage. Auf einem alten Foto kann man das ganz gut erkennen. Das haben mir übrigens die Leute vom Walpersberg auch bestätigt. :thumbup:

      Gruß
      Jürgen
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    • Erichs, oder vielmehr Jürgens Lampenladen.

      So, bevor ich mich in den wohlverdienten Weihnachtsstress begebe, noch ein kleines Update. :D
      Im vorigen Post hatte ich euch ja schon den Werdegang des Lampenschirms gezeigt. Mittlerweile habe ich 95 von der Sorte gebaut, und lackiert. Daher ja auch die Überschrift. :D





      Frohes Fest allen Mitstreitern!

      Jürgen
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    • Der Konferenzsaal

      Über die Feiertage habe ich zwischendurch noch Zeit gefunden, den sogenannten Konferenzsaal zu bauen. Dieser Saal war vermutlich auf der linken Seite des Bunkers untergebracht. Da er ja auch für Großveranstaltungen und als Kinosaal gedacht war, habe ich ihn über beide Etagen gehen lassen. Die linke Seite habe ich auch auf Grund der großen Fenster gewählt.
      Zuerst eine Totale von oben und die Decke mit acht Lampen





      Die Bänke sind einfach aus einer Rechteckleiste geschnitten, und holzbraun angemalt. Da man später eigentlich nur noch durch die Fenster, bzw. den Ausschnitt in den Saal gucken kann, habe ich die Lackierung der Bänke mit dem Pinsel gemacht. Dadurch ergibt sich eine leichte (wenn auch grobe) Holzstruktur. So sieht der Saal dann einmal ohne, und einmal mit aufgesetzter Decke und eingeschalteter Beleuchtung aus.





      Und zum Schluß noch zwei Detailaufnahmen. Einmal das Rednerpult. Natürlich mit Mikrofon.



      Und dann noch die Rückwand mit dem Gustloff Logo. Selbstverständlich gibt es an der Rückwand auch zwei Lautsprecher.



      So, das soll es für den Moment mal wieder sein.

      Jürgen
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    • Letztes Update 2014

      Heute kann ich euch zum Jahresabschluss noch ein größers Update präsentieren. Nachdem die oberen Etagen soweit im Rohbau fertig sind, geht es an die eigentliche Bestimmung des Bunkers, die Montagehalle. In die Vorderfront wurden wieder zwei "Schaulöcher" geschnitten, um Einblick in die Halle zu gewähren. Zwar werden auch die seitlichen Rolltore im geöffneten Zustand dargestellt, aber die vorderen Ausschnitte ermöglichen doch einen besseren Einblick in den Bunker! Aber erst mal noch einen Gesamteindruck vom Bunker. Er ist wirklich ein beeindruckender "Klopper"!





      Wie zu sehen ist, sind auf der linken Seite schon mal die Aussenpfeiler grob ausgerichtet, und das Treppenhaus (ohne Treppenaufgang) angelehnt.





      Da der Bunker ja eine Wandstärke von ca. drei Metern hatte, mußte das, bedingt durch die Ausschnitte auch im Modell wiedergegeben werden. Dazu wurde eine zweite Wand im Abstand von 3,6 cm eingeklebt, was dann eine korrekte Wandstärke von 4,2 cm ergibt. Ausserdem wurden die Schrägen an der Bunkeraussenwand eingeklebt, und die Pfeiler zugeschnitten, und an ihrer endgültigen Position angebracht.





      Die einzelnen Wände werden dann natürlich noch verfüllt, um eine geschlossene Oberfläche zu erhalten!

      Kommen wir zum letzten Teil dieses Updates. Da ja auch die Bunkerdecke 3 Meter maß, wurden die inneren Wände etwas niedriger gesetzt, und die Bunkerdecke grob eingepasst.



      Nachdem auch die Bunkerrückwand, bei der die beiden Stolleneingänge (Fachbegriff wäre Mundloch) ausgeschnitten wurden, an ihrem Platz war, ergibt sich jetzt beim Blick in den Bunker dieser Stand.



      Das soll es für dieses Jahr erst mal gewesen sein.

      Guten Rutsch!

      Jürgen
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    • Die Bunkerdecke

      So, zum neuen Jahr ein neues Update! :D
      Habe mich nun um die Bunkerdecke gekümmert. Die Decke wird später in den Bunker eingelegt und verklebt. Zuerst habe ich die Stellen für Beleuchtung, Verkabelung und Schiene für die Laufkatze festgelegt.



      Nun ging es an die Oberflächengestaltung der Decke. Soweit ich das den Originalfotos entnehmen kann, hatte die Decke eine Spritzbetonschicht aufgetragen. Zuerst habe ich es auf einem Probestück mit Gips versucht, aber schon beim trocknen gabs die ersten Risse. Fällt also flach. Nächster Versuch mit richtigem Beton. Sah sehr gut aus, aber sobald sich das Holz ein wenig gebogen hat (Biegung händisch oder schnelle Trocknung), gabs wieder Risse, bzw. kleinere Abplatzer. Also auch nichts. X(
      Dann die einfache wie geniale Idee! Acryl aus der Kartusche! Billig, trocknet schnell und ist sehr ergiebig. Und was am wichtigsten ist, das Acryl ist dehnbar! Nach dem Auftragen auf die Bunkerdecke habe ich gleich in das frische Acryl mit den Fingerspitzen Unebenheiten "einmodeliert" und das Ganze mit gesiebten Beton bestreut. Nach dem Trocknen den losen Beton abgepinselt und die Fläche mit Betonfarbe RAL 7023 überlackiert.









      Jetzt wurden die Lampen, Leitungen etc. angebaut.









      Die Schiene ist wieder aus dem H0-Eisenbahnbereich, nur, das ich diesmal zwei Schienen übereinander gelötet habe.





      Nach einlegen der Decke im Bunker und Stromanschluss sieht es jetzt so aus. Wie man erkennen kann haben die Stolleneingänge auch schon ihr Gewölbe, und die hinteren Pfeiler stehen auch schon. Die müssen natürlich noch einen Abschluss zu Decke bekommen.





      Und so sieht die Decke beim Blick durch eines der Rolltore aus.





      Dann bis zum nächsten Update.

      Jürgen
      Alle elektrischen Geräte funktionieren intern mit Rauch. Wenn er entweicht, sind sie defekt.
    • Kleines Update gefällig???

      Fangen wir mal mit den beiden Stolleneingängen an. Hier habe ich die Maurerkelle geschwungen, und die Eingänge mit Ziegelsteinen verkleidet. Ausserdem wurde die anderen Enden der Stollen mit einer Platte (auch wieder Spritzbeton) verschlossen.





      In den vorigen Posts konntet ihr ja schon den Aufbau der vorderen Bunkerwand sehen. Die Schauöffnungen wurden jetzt mit Holzleisten (wegen der Rundungen) verkleidet und mit Acryl verspachtelt. Jetzt sieht man die 3 Meter Stärke der Bunkerwand doch schon viel besser :D !





      Zum Abschluss noch eine kleine "Stellprobe" mit zwei Me's. Die Me's habe ich von einer Bauanleitung im richtigen Maßstab abkopiert und etwas farblich bearbeitet.





      Ich finde, langsam kann man sich die gewaltigen Ausmaße dieses Bunkers immer besser vorstellen.

      Gruß
      Jürgen
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    • Wow, es wird ... und jetzt werden die Fragen, beantwortet, die ich mir anfangs zwischendurch mal gestellt habe. Nur eine Frage. Du hast den Tunnelbogen "verklinkert" respektive "aus Backsteinen gebaut" aber die Tunneldecke ist wie Spritzbeton. Lässt Du das so (ich denke im Endzustand wird da wohl eh Niemand drunterschauen können) oder kommt da auch noch eine Verklinkerung an die Decke?

      Aber ein echt interessantes und wie es scheint aufwändiges Projekt. :thumbup:
      Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.
      Albert Einstein
    • Hi Urban Warrior,
      Zu Deiner Frage. Die Stolleneingänge waren wirklich aus Backstein, und gingen nur bis zur Bunkerdecke! Ist auf dem Bild, daß mir vorliegt sehr gut zu sehen. Selbes gilt bei diesem Bunker auch für den Stollen selbst, der nur einen Spritzbeton aufgetragen hatte. Es gab bei anderen Untertageverlagerungen allerdings auch die Variante, daß der Stolleneingang incl. des Stollens gemauert waren. Zum zweiten Teil Deiner Frage. Im Endzustand wird man schon ne ganze Menge sehen ^^ .
      Warte mal das Rollout ab, Du wirst hoffentlich staunen :D .

      Gruß
      Jürgen
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    • Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!

      Erst einmal Danke, daß ihr soviel Geduld mit diesem Baubericht aufbringt. Ich würde euch ja auch immer gerne etwas mehr zeigen, da es sich aber nun mal nicht um einen Bausatz handelt, müssen alle Teile von Hand hergestellt werden. Und das braucht nun mal seine Zeit. Habe spaßeshalber mal grob überschlagen, wieviele Stunden ich schon reingesteckt habe, und bin bald vom Hocker gefallen. 220 Stunden! Und das ist nur der Rohbau!
      Aber nun zum heutigen Update.
      Im letzten Bericht konntet ihr ja schon die Pfeiler sehen. Was da noch fehlte, war der Abschluß zur Bunkerdecke.









      Wie man vielleicht auf dem vorigen Bild erkennen kann, habe ich auch schon angefangen den Hallenboden mit Beton auszustatten. Das läuft nach dem selben Schema, wie bei der Decke, nur das diesmal keine "Spuren" eingearbeitet werden.

      Kommen wir zum zweiten Teil dieses Updates. Dieser Bauabschnitt hat mich doch etwas Nerven gekostet. Es geht um die Rolltore und deren Führung an den Kopfseiten des Bunkers. Leider ist das nicht so einfach, wie bei dem "Uschi-Bunker" Hier mal ein Ausschnitt eines Originalfotos:



      Wie unschwer zu erkennen ist, besteht dieser Teil aus trapezförmigem Bunkerdeckenabschluß, angesetztem L-Profil (was eigentlich schon fast ein U-Profil ist, da es auf der Bunkerwand aufsitzt) für die Rolltorhalterungen, und als ob das nicht schon reicht, ist das L-Profil oben auch noch um 45° abgeschrägt. Aber mit einigen Leisten und viel Geduld habe ich meiner Meinung nach das Problem ganz gut in den Griff bekommen, wie ihr an den nächsten Bildern erkennen könnt.









      Die Rolltore sind aus Poly, und werden noch weiter bearbeitet. Das kommt aber erst in Phase Zwei. Jetzt das Ganze noch für die andere Seite, und dann ist der Rohbau des Bunkers endlich soweit abgeschlossen! Das ganze Drumherum (Berg, Straße, Bäume etc.) kommt erst zum Schluß, wenn der Bunker selber fertig ist. Die nächste Zeit wird erstmal für die Betonoptik und das "verheiraten" von Ober und Unterteil draufgehen. Davon wird es allerdings nicht soviele Bilder geben, da es sich ja um immer wiederkehrende Arbeitsschritte handelt. Spannend wird es zwischenzeitlich eigentlich nur dann, wenn die beiden Me's und diverses Zubehör gebaut werden, und ihren Platz im Bunker finden.

      Bis dann!

      Jürgen
      Alle elektrischen Geräte funktionieren intern mit Rauch. Wenn er entweicht, sind sie defekt.