J.Kinder 72ft /GraupnerSJ

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    • Hallo Christian und Christoph,

      das Problem der Kontaktkorrosion ist mir natürlich auch bekannt. Und in meinem ersten U-Boot werden z.T. auch Goldkontaktsteckverbindungen, wegen der Tauwasserbildung, zum Einsatz kommen.
      Aber in meinen übrigen Schiffen habe ich dieses Problem nicht oder nur in vernachlässigbar geringem Maße.
      Dafür habe ich schon 2 Boote gesehen, die wegen einer ausgeleierten Steckverbindung (mit + ohne Gold) einen Wackelkontakt und in dessen Folge einen Kabelbrand mitten auf dem Wasser hatten. Wer einmal eine Steckverbindung gesehen hat, welche zu einer unförmigen "Ginsengwurzel" verschmolzen war, weiß wovon ich berichte.

      Die auf dem letzten Bild gezeigten Motoren sind zwar von Außen nahezu baugleich mit den original verbauten Typen, aber es handelt sich tatsächlich um die 700BB Turbo 12V.

      M.f.G.
      Jörg
    • Kaeptn Graubeer schrieb:

      Hallo Christian und Christoph,

      .....

      Die auf dem letzten Bild gezeigten Motoren sind zwar von Außen nahezu baugleich mit den original verbauten Typen, aber es handelt sich tatsächlich um die 700BB Turbo 12V.

      M.f.G.
      Jörg


      Sehr schön :ok:
      Gruß Christoph

      Und die See wird allen neue Hoffnung bringen, so wie der Schlaf die Träume bringt daheim.
      -Christoph Columbus-



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      MTFE
      seawolf*yachting
    • Hallo Christoph,

      in der Annahme, dass du mir noch ein Mal gestattest, Bilder von meinem Umbau in deinem Thread zu zeigen, möchte ich dir und euch eine fertige Lösung zeigen, was man aus einer Standard RTR-Graupner-Yacht machen kann:


      Dieser Umbau ist ein Kompromiß aus dem was technisch möglich ist, und dem, was der Kunde bereit war zu zahlen.
      1. Paket Antrieb, mit je 2x : neuer 45er-Prop., Kupplung, 3-fach gelagerte Wellenanlage und 90W-Motor an 12V mit 10A,
      2. Paket Licht mit: nautischer Beleuchtung, Decksbeleuchtung, Fernlichtscheinwerfer,
      3. Paket Sound mit: Aux-FM-MP3-Hifi-Anlage(D-Klasseverstärker 4 x 25W)+FB+sep. einstellb.Höhen, Bässe, Lautst. , davon nur 1 x 25W in Betrieb an 100mm-30W-Lsp,
      4. Paket Energie mit: 13,2V LiFePO 8Ah + Hilfsenergie für Sound 13,2V LiFePO 4Ah.
      5. Paket Steuerung mit: 6-K 2,4GHz Anlage.

      Und das Beste kam zum Schluß: Ein überglücklich zufrieden lächelnder Schiffs-Modellkollege nach Einweisung bei Übergabe. :juh:

      M.f.G.
      Jörg
    • Natürlich darfst du hier weiter posten ... es geht ja vielmehr um das Graupner Modell und nicht um einen detailliert vorgestellten Eigenbau mit vielen Bauschritten ;) :ok:

      Ich würde jetzt gerne sagen toll super prima goil ... das wäre aber gelogen. Es wirkt auf mich ein wenig so wie ne hop hop Lösung ... Kabel auf der Fly nicht in die Verkleidungen gezogen und einfach mit Kabelkanälen abgedeckt, die LEDs passen in ihrer Bauform und Verarbeitung leider nicht so ganz, die Rettungsringe haben da nix zu suchen, die Lüsterklemmen, Antenne auf der Fly (kein 2,4 ?) ....

      ...kurz gesagt, es trifft nicht meinen Geschmack.

      Und warum ich das überhaupt schreibe und riskiere evtl. das Maximum an Geschick des Bastlers in Frage zu stellen .. was ich ansonsten nie tun würde, ist das ich mir sicher bin, es ist nicht das was du wirklich hättest tun und umsetzen können. Da waren meine Erwartungen jetzt um einiges größer.
      Es schaut nach lieblosigkeit und wie bereits erwähnt hop hop aus :no: SORRY .. aus der Sicht eines Yachties ein absolutes NoGo.

      Da gefällt sie mir unbebastelt besser.

      Aber warten wir erstmal ab wie ich es zur gegeben Zeit umsetzen werde :=P
      Gruß Christoph

      Und die See wird allen neue Hoffnung bringen, so wie der Schlaf die Träume bringt daheim.
      -Christoph Columbus-



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      seawolf*yachting
    • Hallo Christoph,
      Zitat: .."das ich mir sicher bin, es ist nicht das was du wirklich hättest tun und umsetzen können .."

      Da muß ich dir zustimmen, wenn es allein nach mir gegangen wäre, hätte ich einiges anders gemacht (und aus Zeitgründen auch noch nicht fertig).
      Aber des Kunden Wille ist sein Himmelreich und als Auftraggeber ist er König.
      Wenn meine präferierten Vorschläge, die mit Verlaub doch "etwas" anders aussahen, auch angenommen worden wären, gäbe es z.B. keine Kabelkanäle, die Beleuchtung wäre flächenbündig mit dem Untergrund wie aus einem Guß, "echte" transparente Verglasung mit Tönungsfolie, etc. ...

      Und nun bin ich mal gespannt, was du aus deiner Yacht zauberst.

      p.s.
      Vielen Dank an alle für die Geburtstagsglückwünsche :) .

      M.f.G.
      Jörg
    • Hallo Jörg,
      Wie wird den der Lifepo geladen? über die Buchsen? werden die Akkus im Boot gelagert?
      Liefepo hab ich schon einige hochgehen sehen ;)
      Warum eigentlich keinen Lipo´s?
      Das mit der Lüsterklemme am Antriebsakku finde ich sehr gewagt!

      Daten aus dem graupner Katalog:
      Speed 700 BB Turbo 12V:
      Lehrlaufstromaufnahme: 2A
      Stromaufnahme Max bei Maximalem Wirkungsgrad: 12,5A
      Blockierstrom !: 43A

      Pmax=U x I das ergiebt Pmax= 12V x 12,5A
      Pmax=150W Leistung Also hast du eine Maximale Wellenleistung von 112,5W laut Graupner liegt der Maximale Wirkungsgrad bei 75% h=0,75 (eigentliche Bezeichnung des Wirkungsgrad)

      Davon hast du 2 verbaut oder... und beide gehen auf einen Akku?
      Mal im Erst Du hast eine Stromaufnahme im Idealfall von 1,8A (von Dir Gemessen) bis hin zur Stromaufnahme beim Max. Wirkungsgrad von 12,5A, das mal 2 macht am Akku irgendwas zwischen 3,6A bis hin zu 25A
      Im Blockier fall bist du dann sogar mit 86A! dabei.
      Also sollte den schrauben, mal besser nichts in die Quere kommen...
      Dazu kommt das der Lifepo nicht so schnell in die Knie geht...

      Schöne Grüße aus Duisburg
      Andreas

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von andi 83 ()

    • Hallo Andreas,

      die LIFePOs verbleiben im Boot und werden über die Buchsen geladen. Zusätzlich muß natürlich das Balancerkabel separat mit angeschlossen werden.

      "Liefepo hab ich schon einige hochgehen sehen ..Warum eigentlich keinen Lipo´s? "

      Antwort: Hier unterliegst du höchstwahrscheinlich einer Verwechslung von LiPo mit LiFePO.
      LiPo = Lihiumpolymer Akkus haben als Kathodenmaterial LiCoO2 (=LithiumCobalt(di)Oxid). Bei LIFePOs dagegen besteht die Kathode aus Lithiumeisenphosphat. Hier ist der Sauerstoff stärker gebunden als beim LiCo-DiOxid.
      Und Zitat aus Wiki:" .. im Gegensatz zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Zellen mit Lithium-Cobalt(III)-Oxid (LiCoO2) wird kein Sauerstoff freigesetzt. Dieser kann bei anderen Typen von Lithium-Ionen-Akkumulatoren zum thermischen Durchgehen führen, was unter ungünstigen Bedingungen zum Entflammen der Zelle führt. Bei Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren ist dies weniger wahrscheinlich."
      Quellen: de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator,
      und akku-abc.de/lifepo-akku.php,

      In beiden Quellenangaben ist der Hinweis zu finden dass LiFePOs kein "thermisches Durchgehen" aufweisen, d.h. keine Selbstentzündung durch freigesetzten Sauerstoff. Im Gegenteil, LiFePOs gelten darüberhinaus als Eigensicher, und dass trotz gleicher Hochstromeigenschaften wie LiPos.
      Die von mir eingesetzte Type ist ein 4 Zeller mit 8,4Ah und einer Belastungsrate von 30C. D.h. der Akku kann, ohne Schaden zu nehmen, wiederholt mehrere Minuten lang einen Strom von über 250 A abgeben. Dagegen kommen die Motoren im Blockierfall nur auf 2 x 45A = 90A.

      Zusätzlich verwende ich als Sicherungselement einen Drehzahlsteller (Aeronaut Multi-Mos mc 25) mit reversibler Überstromsicherung. Diese spricht bei ca. 110% des Dauernennstromwertes von 25A, also bei ca. 28 A ab ca 10sek an. Der Steller regelt dann die Motorspannung auf ca. 50% oder mehr herunter, bis der Nennwert erreicht oder unterschritten wird. Für Kavallierstarts u.a. steht somit kurzzeitig weit mehr als 25 A zur Verfügung.

      Die Lüsterklemmen sind für Querschnitte bis 4,5 mm² zugelassen. Dies entspricht einer Dauerbelastbarkeit von ca. 36 A. Sie sind selbstreinigend beim Anziehen der Klemmschraube, sehr wartungsfreundlich, berührungssicher, bieten durch ihre Bauweise die Möglichkeit einer schnellen Schraubbefestigung und eine einfache Parallelverdrahtung bei geringem Übergangswiderstand.

      Deine Recherche zu den Motoren ist korrekt. Meine Angabe mit ca 90W bei 12V und 10A liegt am unteren Toleranzbereich.
      Wenn man das Maximum bei ca. 12,5A mit 75% ansetzt, so kann man mit annähernd 73% bei +- 2A (=10 ..15A) um das Maximum herum rechnen.
      Ich habe bewußt den niedrigeren Wert mit dem 45er Prop angesetzt, damit bei der Probefahrt und dem Test für die Höchstgeschw. noch "Luft" nach oben bleibt, um mit einem größeren Prop (47,5er oder 50er D) falls notwendig, auf jeden Fall die geforderte max. Geschw. erreichen zu können.

      M.f.G.
      Jörg
    • Hallo Jörg,

      nein, bei den Hochgegangenen Zellen handelte es ich wirklich um LiFePO´s das ist einem Kollegen beim Laden passiert!
      Es rauchte plötzlich extrem und stank... wenn das in einem Modell passiert wär hätte man das Modell nicht mehr ohne Nasen klammer in der Wohnung lagern können...
      Weil den Geruch bekommt man nicht mehr aus dem Modell...
      Ich habe gelernt wenn es möglich ist Akkus außerhalb der Modelle Laden und Lagern!

      hier mal ein überladener LiFePO ;)

      Was die Lüsterklemmen angeht sie sahen für mich auf den ersten Blick nach 2,5 mm2 aus!
      Ich stelle mir bei solchen Fotos ohne Beschreibung immer vor das es ja Leute gibt die nur mitlesen und so was sehen und dann es nachbauen... (eine lüsterklemme kostet einen Bruchteil von den gängigen steck Systemen)
      Und sich dann wundern hm warum brennt es in meinem Modell!

      Grüße aus Duisburg
      Andreas
    • Andi: LiIo und LiFePo sind meines Wissens zwei verschiedene Hausnummern... Wobei in dem Video wissen sie demnach nicht so richtig was sie zerstören... da stehen beide Bezeichnungen.

      Abgesehen davon bringt man jeden Akku zum Knallen... mir sind die ach so sicheren NiCd (21 Stk an der Zahl) mal gehörig um die Ohren geflogen... Die Störung war allerdings VOR den Akkus
      Schiff-, Flug-, Auto-, Motorrad- und LKW-Modellbau
      ...Alles ausser Verbrenner und U-Booten...
      Homepage: rc-scalers.de
      Mitglied im VzBbA = Verein zur Bekämpfung blödsinniger Abkürzungen
      -Px

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zengi ()

    • Hallo Andreas,

      bei dem Akku mit der Bezeichnung: WB-LYP160 AHA, in deinem Youtube-link handelt es sich definitiv um einen LiIo-Akku. Und nicht um einen LiFePO . Hier der Hersteller:
      en.winston-battery.com/index.php/products/power-battery

      Außerdem geht es in dem Video um einen gezielten Kurzschluß. Und nach über 3 minuten gab es erste Rauchzeichen.
      Daher habe ich in dem vorgestellten Yachtmodell auch eine Überstromsicherung in Form des Aeronaut-Drehzahlstellers eingebaut. Und die spricht bei ca. 28 A an und regelt die Motorspannung nach ca. 10 sek soweit herunter, bis der max. zulässige Strom von ca. 25A wieder eingehalten wird.

      M.f.G.
      Jörg
    • Hallo Carsten,

      gut, ja und ja.
      Die Fensterstreben wurden von innen mit PVC-L-Profilen verstärkt. Die Fenster ausgefräst und neu mit 0,8mm "verglast".
      Zusätzlich wurde ein BS installiert. Die Ruderflächen verdoppelt. Und die 700 BB Turbo 12V treiben 50er 3-Blatt Kunstst.-Props von Robbe an. Max. Geschw. ca. 11 km/h. Mind. Fahrzeit mit 12 Ah 4s LiFe ca. 30 min. Min. Wendekreis o. BS ca. 1,5 Bootslängen. Max. Krängungswinkel mit 8,5 kg ca. 50°.
      Die Farbkombi wurde vom Eigner in Anlehnung eines Kinder-Orig.Entwurfs ausgewählt.

      M.f.G. Jörg
    • Sehr schöne Ausführung in Weiss :)

      Die Entwürfe von Herrn Kinder haben für mich das gewisse Etwas (und ich hab Einiges von ihm gesehen). Sie zeigen die Schönheit des Yachtbaues als Verbindung von den 70er Jahren bis zur Neuzeit ohne komplett abzuheben.
      MfG, Ernst



      Im Bau: Sunseeker Predator 56' im Massstab 1:15