Eine kleine Geschichte der Boeing B-17 / Teil 1

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    • Eine kleine Geschichte der Boeing B-17 / Teil 1

      Nun geht es langsam los!

      Allgemeine Info.
      Wie ja schon in der Bausatzvorstellung "Bombergalerie" geschrieben, werde ich die vier wichtigsten B-17 Bomber im Maßstab 1:72 bauen. Es werden die Typen B, D, F und G. Da es ja wieder mal ein sehr umfangreiches Projekt wird, werde ich jedem Typ einen eigenen Baubericht spendieren, erkennbar am "Anhängsel" im Titel (Teil 1 usw.). Wenn ein Modell fertig ist, wird es jeweils ein kurzes Rollout geben. Sowie alle Modelle gebaut sind, gibt es dann noch mal ein etwas umfassenderes Rollout. Dazu aber mehr, wenn es soweit ist. Diesmal werde ich bewust auf"Spielereien" ala drehende Motoren etc. verzichten! Nun aber zum Baubericht (Hinweise und Tipps sind willkommen).

      B-17B

      Dieses Modell ist von Academy, und weist schon sehr schöne Details, wie z.Bsp. versenkte Panellines auf. Nun war aber gerade die B-17 ein regelrechtes Nietenschwein. Was nun? Gott sei Dank hat der Zubehörmarkt da ein wunderbares Werkzeug.





      Mit diesem Tool von Trumpeter ist es möglich in gleichmäßigem Abstand Nietenreihen zu imitieren. Jetzt werden bestimmt einige aufschreien, und sagen: "Die B-17 hatte aber erhabene und nicht versenkte Nieten!", aber ich denke mal. bei diesem Maßstab wird das nicht allzusehr ins Gewicht fallen.
      Als erstes habe ich mit einem spitzen Bleistift die Panellines nachgezogen, um sie besser sehen zu können.



      Danach ging es dann mit dem Tool entlang dieser Linien.





      Ihr seht schon, da gibt's ne Menge zu "nieten"! Jetzt bin ich allerdings am Überlegen, ob ich, wie im Original auch auf den freien Bereichen der Tragfläche noch Nieten setze. Was meint ihr? Würde das wirken, oder wäre es doch zu viel des Guten?

      Gruß
      Jürgen
      Alle elektrischen Geräte funktionieren intern mit Rauch. Wenn er entweicht, sind sie defekt.
    • So, nachdem ich die Tragflächen soweit "genietet" habe, habe ich mich mal des Fahrwerksschachts angenommen. Academy hat da nichts vorgesehen, was eigentlich schade ist, da man, gerade, wenn das Fahrwerk ausgefahren ist, das eine oder andere Teil im Schacht sehen würde. Gott sei Dank hat Revell da vorbildliche Arbeit geleistet, sodas ich es mir nicht verkneifen konnte, das eine oder andere Teil zu kopieren. Dazu habe ich mal Oyumaru ausprobiert. Für alle, die das Zeug nicht kennen, Oyumaru ist eine Art Silikonmasse, mit der man ganz simpel Gussformen erstellen kann. Oyumaru wird in kochendes Wasser gelegt, bis es sich kneten läßt, dann aus dem Wasserbad nehmen, etwas abtrocknen (keine Angst, ist nicht heiß), und auf das Objekt seiner Begierde drücken. Nun warten, bis das Oyumaru ausgekühlt ist, und von der Vorlage trennen. Jetzt kann man Resin oder Polyester in die Form gießen, und schon ist die Kopie fertig. Wenn man die Form nicht mehr braucht, einfach in heißes Wasser geben, und was neues abformen. :thumbsup:
      Da ich ja zwei B-17 von Academy habe, habe ich natürlich auch zwei Kopien von den Teilen gegossen. Dann noch schnell Schwarz grundiert









      Selbstverständlich müssen die Teile noch an die Platzverhältnisse in den Academy-Bausätzen angepasst werden!

      Nach dem Einbau alles mit Interior Green lackiert.
      Hier mal der erste Fahrwerksschacht (ich hoffe, man kann ein wenig erkennen):







      Nachdem das Grün getrocknet ist wurde der Hydrauliktank geschwärzt, und andere Teile mit Aluminium etwas hervorgehoben.
      Hier mal der Tank zur Ansicht:







      Genauso werde ich übrigens auch mit dem Funkraum verfahren, da selbiger bei Academy nur rudimentär vorhanden ist, obwohl das ein Bereich mit ziehmlich guter Einsicht ist.
      Nächster Bauschritt wird das Fertigstellen der Tragflächen mit Nieten sein (die für die Flächen). Dazu muß ich aber erst noch ein paar Details raussuchen, und mir ein neues Rad für den Nietenroller schleifen, da der Nietenabstand ein völlig anderer ist.

      Gruß
      Jürgen
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    • Hier mal ein kleines Update.
      Als erstes noch ein Bild vom Fahrwerksschacht, auf dem man die "Innereien" ein wenig besser sieht.



      Und jetzt noch der Rest der Nieterei auf der ersten Tragfläche. Mehr will ich da aber nicht machen, sonst wird es zu unreal.



      Dann bis zum nächsten Update.

      Jürgen
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    • Update der Innensektionen!

      Endlich bin ich mit den Innensektionen durch. Dadurch, daß einiges nicht so gut verarbeitet war, und auch noch der Funkraum gebaut werden mußte, hat sich das alles ein wenig hingezogen. Vieles wird man vermutlich später nur ahnen können, aber es ist auf jeden Fall vorhanden. Leider gibt es recht wenige Innenaufnahmen der B-17B (was auch auf die D zutreffen wird), wodurch Improvisation gefragt war. Den Funkraum habe ich so ähnlich wie bei einer B-17B eingerichtet. Ich denke mal, damit kann man leben.





















      Nicht wundern wegen der gelben Bomben, aber bis Ende 1941 waren die tatsächlich noch gelb! Ist also historisch so korrekt!

      Gruß
      Jürgen
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    • Moin Thomas,
      liegt an den Aufnahmen! Habe ich gestern Abend schnell mit ner einfachen Digicam gemacht. Was die Bomben angeht, darf ich mich mal zitieren:

      Nicht wundern wegen der gelben Bomben, aber bis Ende 1941 waren die tatsächlich noch gelb! Ist also historisch so korrekt!


      Gruß
      Jürgen
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    • Eine B-17B wird "flügge"!

      Wie ja schon die Überschrift verrät, hat die B-17 ihre Flügel verpasst bekommen. Mit Ach und Krach ist es mir gelungen, die beiden Rumpfhälften miteinander zu verheiraten. Man merkt halt doch, das es ein älterer Bausatz ist. Es gab schon ein wenig zu schleifen und zu spachteln, aber jetzt bin ich soweit ganz zufrieden mit dem Ergebnis (und vorgewarnt, was mich bei der D erwartet). Auch das anbringen der Tragflächen ist nicht ganz ohne, da die Plastikzungen an den Flügeln dünner sind, als die Ausschnitte im Rumpf. Also ist da kein richtiger Halt vorhanden, wodurch man gezwungen ist, die Teile in verschiedenen Ebenen abzustützen und gleichzeitig anzudrücken. Dennoch bleiben recht große Spalten an den Übergängen die einiges an Nacharbeit erfordern werden. Jetzt aber mal ein paar Bilder vom jetzigen Stand.











      Sowie die Spachtelarbeiten erledigt sind, gehts an die restlichen Anbauteile.

      Gruß
      Jürgen
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nasenbaer ()

    • Zeit für ein weiteres Update!

      Nach dem Bemalen der Motoren wurden diese an die Motorgondeln geklebt.





      Auch die Cockpithaube hat ihren Platz gefunden. Die B-17B hatte auf dem Cockpitdach zusätzlich noch einen kleinen "Ausguck". Academy sieht diese Haube mittig vor, was aber falsch ist! Sie befand sich auf der Copilotenseite!
      Leider habe ich keine Lackiermaske für die B-17B gefunden, sodas ich die Verglasung freihändig lackieren durfte. Aber ich denke mal, das geht so. Den vorderen Holm ziehe ich aber noch mal nach! Jetzt bin ich froh, daß ich doch ein wenig mehr Zeit für die "Innereien" aufgewendet habe, denn man sieht durch die Scheiben mehr, als ich erwartet habe.





      Nun noch ein Bild von der Bugsektion, und eins in der Halbtotale.





      So, daß war es wieder mal für den Moment.

      Gruß
      Jürgen
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