Norway 1/200

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    • Norway 1/200



      Geschichte

      Die Norway war ein Transatlantikliner, der später zum Kreuzfahrtschiff umgebaut wurde. Sie wurde am 25. Juli 1956 von der französischen Reederei Compagnie Générale Transatlantique als France in Auftrag gegeben und entstand auf der Werft Chantiers de l'Atlantique in St. Nazaire. Am 11. Mai 1960 lief die France vom Stapel und wurde am 6. Januar 1962 von der Werft abgeliefert. Nach einer Jungfernkreuzfahrt kam das Schiff ab dem 3. Februar 1962 auf der Nordatlantikroute zwischen Le Havre und New York City zum Einsatz. Im August 1979 wurde die France in Norway umbenannt und verließ Frankreich. Ziel war die damalige Hapag-Lloyd Werft (heute Lloyd Werft) in Bremerhaven. Auf der renommierten Werft sollte in neun Monaten aus einem überalterten Ozeanliner ein moderner Kreuzfahrt-Superliner entstehen – der erste seiner Art. Bis 1990 wurde die Norway mehrfach umgebaut. Am auffälligsten waren neben der Heckverbreiterung, gerne als "Flugzeugträgerdeck" bezeichnet, die 135 neuen Luxussuiten, die mittels Kränen an Bord gehievt wurden und die das Aussehen des Schiffes stark veränderten. Zahlreiche Beobachter reagierten entsetzt und verglichen die Norway mit einer wunderschönen Frau, die einen überaus hässlichen Hut trägt. Die Sky- und Sun-Deck-Suiten der Norway zählen noch heute zu den spektakulärsten je angebotenen Unterkünften auf See. Zum Teil verfügten sogar die Badezimmer über raumhohe Fensterfronten. Am Morgen des 25. Mai 2003 ereignete sich an Bord der Norway, die zu diesem Zeitpunkt nach Beendigung einer siebentägigen Kreuzfahrt im Hafen von Miami lag, eine schwere Kesselexplosion, bei der acht Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Viele weitere wurden verletzt. Die Norway wurde nach Bremerhaven geschleppt, wo sie repariert und im Oktober 2003 wieder in Fahrt gebracht werden sollte. Der Termin wurde später auf Frühling 2004, dann auf unbestimmte Zeit verschoben. Am 24. April 2006 wurde durch indische Medienberichte der Verkauf durch Star Cruises an ein indisches Abwrackunternehmen bekannt. Zur Überführung nach Alang, dem Zentrum der indischen Schiffsverwertungsindustrie, wurde das Schiff in Blue Lady umbenannt und bis 2008 zerlegt.



      Maße Original

      Länge: 315,53 m

      Breite: 33,81 m

      Tiefgang; 10,48 m

      Vermessung: 76.049 BRT



      Bausatz France

      Der Bausatz der France wird von New Maquettes im Maßstab 1/200 angeboten und muss in herkömmlicher Spantenbauweise gefertigt werden. Der Rumpf besteht aus Holz, die Beschlagteile aus Plastik und Messing. New Maquettes bietet zwei Baukästen an. Der eine beinhaltet den kompletten Rumpf, der andere die Aufbauten und Beschlagteile. Viele Kleinteile sind bereits vorgefertigt. Eine besondere Herausforderung sind sicherlich die mehr als 1.100 Bullaugen.

      Umbau zur Norway

      Für den geplanten Umbau zur Norway werde ich ebenfalls Holz und Plastik verwenden. Eine Besonderheit der Norway waren die auf dem Vorschiff platzierten Tenderboote mit einem Fassungsvermögen von je 450 Personen, die ebenfalls in "Heimarbeit" gebaut werden müssen.


      Geplanter Baubeginn

      September 2013
    • Wie schrecklich! Eine Ikone meiner Kindheit verschrottet ... :cry: ... gut ich kannte sie halt eher als SS France. Aber ich bin gespannt auf Deinen Bau! Standmodell oder RC?

      Mein persönlicher Favorit war damals ja die SS Michelangelo ... auch schon verschrottet ... und unter welchen Bedingungen!

      Gutes Gelingen!

      Cheers
      Martin
      Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.
      Albert Einstein
    • Ich kann mich noch daran erinnern, wie die Norway 1984 in Hamburg bei Blohm & Voss war.

      Die Michelangelo war auch ein sehr schönes Schiff - allerdings. Und auch das Schwesterschiff Raffaello hatte ja ein ähnliches Schicksal.

      Ich werde die Norway wohl als RC-Modell bauen, zumal der Bausatz die Möglichkeiten dazu gibt. Erfreulicherweise hat mir die Llyod-Werft die Baupläne der Norway zu Verfügung gestellt, so dass ich auch detaillierte Informationen zu den Umbauten habe.