..im Polareis -U-Boot der Skipjack-Klasse im Eiseinsatz

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • ..im Polareis -U-Boot der Skipjack-Klasse im Eiseinsatz

      Hallo Zusammen :wink: ,
      nachdem ich beim Bau meiner 1/72er Revell- Skipjack fleissig im Netz nach Infos und Vorlagen gefahndet hatte, habe ich mehrfach Bilder von Atom-U-Booten im Polareis gesehen. Auch schwirrte noch der alte Hollywood-Schinken "Eisstation Zebra" im Hinterkopf herum... :grueb: Das hat mich dazu annimiert, ein kleines Diorama dazu in Angriff zu nehmen. Auch wenn fast alle Bilder U-Boote der Los Angeles-Klasse zeigen, so könnte durchaus auch schon ein "Skipjack"-Boot im Eis aufgetaucht sein... ;)
      Nach Recherchen käme hierfür am ehesten die USS Shark in Frage, welche 1980 als Teil der Atlantikflotte im Nordatlantik bis an den nördlichen Polarkreis operierte.
      Nachdem Revell mir dankenswerterweise die Turmteile als Ersatzteile gesponsert hat, konnte ich nun mit dem Umbau beginnen.
      Zunächst wurden auf der rechten Turmseite die Türen mit einem Skalpell ausgeschnitten. Gleiches gilt für den offenen Fahrstand auf dem Turmdach.. :D

      Gruß Egon :wink:
      Bilder
      • k-Polareis 01.JPG

        119,05 kB, 1.447×992, 220 mal angesehen
      • k-Polareis 02.JPG

        68,28 kB, 1.220×742, 191 mal angesehen
    • Hallo Egon,

      coole Idee und den Film habe ich auch noch im Gedächtnis. Für die Unterwasseraufnahmen im Film hat ein Modell der Skate-Klasse hergehalten.

      Allerdings habe ich leichte Zweifel, ob die Skipjack-Klasse an sich bedingt oder voll arktistauglich war ... damit meine ich das durchbrechen einer gewissen Eisdeckenstärke. Die Boote ohne Tiefenruder am Turm konnten das (USS Nautilus, Skate-Klasse). Bei der Skipjack-Klasse bin ich nicht sicher. Die Sturgeons konnten ihre Tiefenruder senkrecht stellen und waren damit voll arktistauglich. Die Permit-Klasse und die Los-Angeles-Klasse waren nur bedingt arktistauglich, die Los-Angeles-Klasse war erst ab der "Flight III" oder auch I688 (Improved 688 ) ohne Tiefenruder am Turm wieder voll arktistauglich. So zumindest der Tenor der Literatur den ich gelesen habe. Es gibt natürlich sog. "Submarine Pools" in der Arktis, dort ist das Eis nur ganz dünn und belastet die nicht senkrecht stellbaren Tiefenruder nicht so stark oder sie sind teilweise eisfrei. Aber es wäre dann halt ein cooler "Whif"-Bau (What if? - Was wäre wenn?).

      Wie willst Du das mit dem Rumpf machen? Einfach ein Stück Rohr im Eis, oder lässt Du nur den Turm raus schauen?

      Cheers
      Martin
      Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.
      Albert Einstein
    • Aus Platzgründen wird später nur der Turm aus dem Eis ragen. Im Netz hatte ich ein U-Bootfoto gefunden, wo die Tiefenruder am Turm senkrecht gestellt worden waren, um heile durch das Eis zu brechen. Inwieweit die Skipjacks das in der Realität auch konnten, weiß ich jedoch nicht. Ich unterstelle einfach mal....

      Gruß

      Egon
    • Die Sturgeon-Klasse war so ziemlich die einzige von den Atomzigarren, deren Turm hoch genug war um die vorderen Tiefenruder senkrecht zu drehen. Die Permits hatten in fast allen Belangen mit ihrem viel zu kleinen Turm zu kämpfen: Zu wenig Ausfahrgeräte, zu wenig Rundumsicht in aufgetauchtem Zustand und in Periskoptiefe nicht sehr gut auf Tiefe zu halten, weil man durch den kurzen Turm verstärkt der Dünung ausgestetz war. Die Flight I und II der Los Angeles Klasse hatten einen "Kompromiss-Turm", der kleiner war als der von den Sturgeons aber größer als die Permits. Man hatte bei der Los Angeles Klasse den Turm wieder leicht verkleinert um den Widerstand zu reduzieren und damit die Geschwindigkeit auf einem "komfortablen" Niveau zu halten.

      Cheers
      Martin
      Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.
      Albert Einstein
    • So, es geht mal wieder ein kleines Stück weiter. :) Das Turmdach wurde geöffnet. Weiter muss im Innenbereich (Markierung) noch ausgesägt werden. Die Teile habe ich dann mal zur Probe zusammengestellt, um festzustellen, ob der Radius der Tiefenruder für das Hochkantstellen beim Eisdurchbruch reichen würde :fg: . Passt! ;)

      Gruß Egon :wink:
      Bilder
      • k-Polareis 04.JPG

        109,27 kB, 1.632×1.224, 101 mal angesehen
      • k-Polareis 05.JPG

        82,53 kB, 816×612, 91 mal angesehen
      • k-Polareis 06.JPG

        120,24 kB, 1.014×935, 89 mal angesehen
      • k-Polareis 07.JPG

        98,51 kB, 947×1.048, 101 mal angesehen
    • Da man durch die beiden geöffneten Türen später auch ein kleines Bißchen des Innenturmes sehen kann, mußte auch eine Inneneinrichtung her :rolleyes: . Als grober Anhaltspunkte diente eine Schnittzeichnung auf Wikipedia... Ansonsten ist es schwer, Details über das Innenleben eines Ato-U-Boot-Turmes aufzutreiben.
      So wurden "Wände" eingezogen, um die Schrägsicht in das Turminnere zu blockieren. Allzuviel kann man später zwar nicht erkennen, aber, wie die Probe zeigt, man sieht halt was...
      Für die Tiefe des Turmausgucks habe ich schon mal einen Matrosenanwärter Platz nehmen lassen.... :D

      Gruß Egon :wink:
      Bilder
      • k-Polareis 08.JPG

        63,14 kB, 1.518×1.224, 98 mal angesehen
      • k-Polareis 09.JPG

        61,8 kB, 1.150×1.188, 91 mal angesehen
      • k-Polareis 10.JPG

        20,46 kB, 925×873, 94 mal angesehen
      • k-Polareis 11.JPG

        47,03 kB, 1.632×1.224, 94 mal angesehen
      • k-Polareis 12.JPG

        33,68 kB, 1.068×1.172, 77 mal angesehen
      • k-Polareis 13.JPG

        22,7 kB, 974×632, 82 mal angesehen
      • k-Polareis 14.JPG

        39,52 kB, 1.244×976, 93 mal angesehen
    • Nachdem die Innensektion bemalt wurde -Superdetaillierung ist diesmal nicht nötig, man sieht ja eh kaum was davon.... ;) - wurden die Turmhälften zusammengeklebt. Auf allen im Netz gefundenen Fotos der aufgetauchten Boote war ein Großteil der Ausfahrgerätschaften eingefahren :grueb:
      Habe daher das Schnorchelende neu scratch gebaut, um die entsprechende Öffnung zu verschließen. Es muss aber noch angepasst und gerundet werden. Weitere eingefahrene Antennen etc. müssen auch entsprechend angepasst werden..... :D
      Nach "Eis" habe ich zwischenzeitlich auch schon mal -bei dem Wetter- Ausschau gehalten... :ha:

      Gruß Egon :wink:
      Bilder
      • k-Polareis 15.JPG

        65,93 kB, 916×950, 90 mal angesehen
      • k-Polareis 16.JPG

        24,88 kB, 1.064×1.046, 83 mal angesehen
      • k-Polareis 17.JPG

        67,87 kB, 1.632×1.224, 90 mal angesehen
      • k-Polareis 18.JPG

        55,25 kB, 1.632×1.224, 92 mal angesehen
    • Die Turmaufbauten sind weiter gebastelt worden :) . Die Tiefenruder habe ich auch mittlerweile festgeklebt. Die beiden geöffneten Türen wurden scratch aus Plastikresten, Pappe und überzähligen Ätzteilhandrädern konstruiert. Im Nachinein war das Ankleben der oberen Türe vielleicht doch keine so gute Idee, da dort noch ein Matrose "vorbeigeklebt" werden soll... Hmm :grueb:
      Im Augenblick suche ich noch Infos über das Radargerät des U-Bootes, da es mir für das Diorama zu klobig aussieht....

      Gruß Egon :wink:
      Bilder
      • k-Polareis 19.JPG

        57,82 kB, 1.632×1.224, 80 mal angesehen
      • k-Polareis 20.JPG

        22,76 kB, 574×832, 92 mal angesehen
      • k-Polareis 21.JPG

        37,67 kB, 1.038×1.224, 99 mal angesehen
      • k-Polareis 22.JPG

        22,29 kB, 684×966, 71 mal angesehen
      • k-Polareis 23.JPG

        54,57 kB, 1.062×1.536, 100 mal angesehen
    • Für die Dioramabasis habe ich einen alten Bilderrahmen vom Flohmarkt ausgewählt. Auf den obersten Rand wurde ein Brettchen aus Hartfaserplatte geklebt ;). Das ist erheblich preiswerter als ein Vollholzsockel und sieht mind. genauso gut aus,,,, :D
      Als Nächstes folgte eine Stellprobe mit Plexiglasteilen. Der Turm erhielt nach einer Glanzlackbasis die Turmnummern und wurde anschließend wieder mattiert. Erste "Eisschollen" zeigen schon in etwa den späteren Verlauf an. Der Zwischenraum wurde schwarz (Bootsdeck) lackiert...

      Gruß Egon :wink:
      Bilder
      • k-Polareis 26.JPG

        125,92 kB, 1.203×1.036, 99 mal angesehen
      • k-Polareis 27.JPG

        87,13 kB, 1.302×1.131, 94 mal angesehen
      • k-Polareis 28.JPG

        57,97 kB, 816×612, 98 mal angesehen
      • k-Polareis 29.JPG

        52,4 kB, 816×612, 96 mal angesehen
    • Nach einer längeren Hitzepause gibt's mal wieder was zu berichten :) :
      Da die Acrylreste für das Polaraeis nicht so ganz ausreichten, habe ich die verbliebenen Freiflächen am Rand aufgespachtelt und anschließend mit der Airbrush schon mal mit weiß überlackiert. Sieht man später unter der geplanten Schneedecke eh nicht mehr ;) .
      Mit Ölfarben (weiß, blau und dunkelbraun) erfolgte die Alterung des Turmes. Erst wurden Punkte aufgetragen und dann mit viel Verdünner miteinander verwischt...

      Gruß Egon
      Bilder
      • k-Polareis 30.JPG

        99,36 kB, 1.246×1.158, 101 mal angesehen
      • k-Polareis 31.JPG

        99,22 kB, 1.354×1.072, 101 mal angesehen
      • k-Polareis 32.JPG

        96,12 kB, 1.632×1.224, 92 mal angesehen
      • k-Polareis 33.JPG

        102,21 kB, 1.632×1.224, 87 mal angesehen
      • k-Polareis 34.JPG

        116,23 kB, 1.530×1.083, 87 mal angesehen
      • k-Polareis 35.JPG

        111,4 kB, 1.632×1.224, 96 mal angesehen
    • So, der Turm ist aufgeklebt. Nun muss der Eisspalt verschlossen werden :) . Zunächst habe ich zwei Lagen Gießharz aus dem Modellbahnzubehör eingefüllt. Nachdem der "Wasserstand" :fg: hoch genug war, gab es noch eine abschließende Gießharzschicht, in welche ich dann "Eisstücke" aus Acryl hineingelegt habe. Nun muss da Zeug erst mal durchtrocknen bevor es weiter gehen kann...
      Auch wenn die Eisschollen noch recht spärlich wirken, so wird dies später nach Aufbringen einer "Schneeschicht" hoffentlich einen anderen Effekt zeigen.

      Gruß Egon :wink:
      Bilder
      • k-Polareis 36.JPG

        97,34 kB, 1.286×870, 90 mal angesehen
      • k-Polareis 37.JPG

        44,16 kB, 796×479, 88 mal angesehen
      • k-Polareis 38.JPG

        43,89 kB, 713×595, 110 mal angesehen
      • k-Polareis 39.JPG

        65,2 kB, 816×612, 100 mal angesehen
      • k-Polareis 40.JPG

        52,06 kB, 816×612, 102 mal angesehen
    • Das ist zwar kein Polizeimodell, aber ich denke, es kommt trotzdem kommendes Jahr mit zur Imo :D . Läuft dann unter der Überschrift "Wir bauen auch ab und zu mal was Anderes...." ;)
      Für den Schnee werde ich vor. Natron nehmen, muss aber noch mal bei Bastelkumpels um Hilfe anfragen, die mit Winter mehr Erfahrungen haben. :grueb: Weiss aber, das's geht...

      Gruss Egon :wink:
    • Katastrophe! 8o Nach schon ca. 4Tagen Trocknungszeit, war das "Gießharzwasser" immer noch nicht durchgetrocknet. Nur die Oberfläche schien trocken :( . Beim Transport ist dann überraschend Harz ausgelaufen. Vermutlich war das Mischungsverhältnis nicht hundertprozentig :grueb: . Lasse jetzt noch eine Woche vor sich hin trocknen und hoffe, dass es doch noch komplett aushärtet. Wenn nicht, hat jemand eine kreative Idee? :wait-:

      Gruss Egon :wink:
    • Für alle, die meinen, ich hätte schon aufgegeben :rolleyes: bin zwar nahe dran, aber....
      Nachdem der Sch... :schimpf: immer noch nicht durchgetrocknet war, habe ich die Platte mal hochkant gestellt und versuche nun, das "Wasser" abfließen zu lassen :rolleyes: . Hoffentlich klappt's :wait-: !
      Danach gibt es einen Neuversuch, die Wanne voll zu kriegen. Mal sehn, ob es dann endlich "gefriert"...

      Gruß Egon
      Bilder
      • k-k-Polareis 41.JPG

        42,92 kB, 533×612, 103 mal angesehen
      • k-k-Polareis 42.JPG

        53,21 kB, 612×816, 90 mal angesehen