Arbeitsschiff einer Meeresbiologischen Station

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    • Arbeitsschiff einer Meeresbiologischen Station

      Da sich keiner traut den Anfang zu machen... :wait-:
      Habe heute angefangen den Plan zu zerschneiden und die Papierspanten auf 4mm Platten aufgeklebt.
      Ich werde das erste Modell in 1:20 bauen, das bekomme ich jetzt besser verstaut, bevor ich mit dem großen beginne.

      Hier mal zum anfüttern das erste Foto des Forumprojektes...

    • Neustart des Projektes in 1:15

      So nachdem der erste Versuch ja wegen dem Fehlerhaften Plan in die Hose gegangen ist, knüpfe ich einfach mal hier an und berichte über den neuen. :)
      Der Spantensatz ist anfang der Woche bei mir eingetroffen und lag bis heute rum. Gebaut wird das Modell in 1:15, denn auch in dem Maßstab wird es den Satz nur geben.



      Gruß

      Matthias
    • So auch bei mir geht es weiter, aber diesmal ohne Bilder. ;)
      Ich habe mir heute Schablonen für die Rumpfunterseite aus Papier erstellt und werde die morgen aus FSH aussägen, in der Zwischenzeit erfolgt weiter die Beplankung der Rumpfseitenwände.
      Als Antrieb werde ich 2 Bühler Starmax einsetzen und dazu werde ich mir 2 "Volksregler" besorgen.
      Ruder werde ich 2 Beckerruder einsetzen und als Propse habe ich mir 40er 5-Blat Typ C ausgesucht.
      :=P
      Gruß

      Matthias
    • Hey und hallo.

      Das sieht gut aus. Ich möchte aber auch gleichzeitig anfragen, warum du den Spantensatz nun hast fräsen lassen (schriebst ja, dass du den zugesandt bekommen hast). Wo lagen denn genau die Fehler?

      Die Volksregler sind eine wirklich gute und günstige Wahl. Davon habe sich selbst einen und den damals für ein Querstrahlruder bei einer großen 1,8m-Yacht benutzt. Der Regler hat zwar nur einen Sanft-Anlauf, dafür funktioniert er aber einwandfrei. Habe ich bis heute nicht bereut und würde den auch immer wieder kaufen, zumal es ein Bausatz ist ;).

      Wozu hast du eigentlich die Pinwandnadeln teilweise eingesteckt? Fixieren der Stringer-Position?
      Ich hab damals bei meiner Riva mit Stecknadeln gearbeitet. Das tut aber nach 20-30 Nadeln echt arg in den Fingerspitzen weh. Jetzt - für meinen aktuellen Nurflügel - verwende ich Modellbau-Pins. Die kosten aber auch etwas - so um die 6€/50Stck. Lohnt sich aber - sind gut zu handhaben... ;)

      Rumpfboden: Du fertigst dir ja Papierschablonen für den Rumpfboden an. Meine Frage ist, ob das die Rundungen denn überhaupt zulassen?!? Auch wenn ich mit Schiffsmodellbau groß geworden bin - aber was ist FSH? Kann ich immo leider nicht zuordnen... :wait-:
      Welche Materialstärke siehst du denn für den Rumpf vor und möchtest du den später noch von außen verstärken oder nur lackieren? Wenn ja - womit?

      Ich freue mich wirklich sehr auf deine Antworten. Ist wirklich immer schön, wenn Leute noch selbst bauen und keine Bausätze kaufen... :=P


      MFG - Maik
    • Das sieht gut aus. Ich möchte aber auch gleichzeitig anfragen, warum du den Spantensatz nun hast fräsen lassen (schriebst ja, dass du den zugesandt bekommen hast). Wo lagen denn genau die Fehler?


      Auch der erste Spantsatz wurde gefräst, Es gab aber ein paar fehler in der Zeichnung welche nun korrigiert sind. Ein gefräster Spanntensatz erspart einem nunmal das Sägen ;)

      Wozu hast du eigentlich die Pinwandnadeln teilweise eingesteckt?


      Die Nadeln halten die aufgeleimten Teile an Position bis der Leim trocken ist.

      Rumpfboden: Du fertigst dir ja Papierschablonen für den Rumpfboden an. Meine Frage ist, ob das die Rundungen denn überhaupt zulassen?!?


      Der Rumpfboden hat keine so starke Rundungen das es dort Probleme geben könnte. Erst im vorderen drittel/Bugbereich wird es kniffelig, da nutzt man dann halt Planken. Ich denke mal das Matthias auch so arbeiten wird (siehe mein FoMo-Thread)

      Welche Materialstärke siehst du denn für den Rumpf vor und möchtest du den später noch von außen verstärken oder nur lackieren? Wenn ja - womit?


      1,5- 2mm FSH ist gut und ausreichend. Da hier nicht zig Lackschichten eines homogenen G4/G8 oder vergleichbar draufkommen, sondern im Vergleich dazu relativ dünne Decklackschichten, ist es unumgänglich im nachhinein zu laminieren mit Harz und Matte. Nur so schafft man eine dauerhafte Rißüberbückung welche sich ansonsten im Lack abzeichnen würde.
    • Hallo und vielen, lieben Dank für die Antworten.

      FSH = Flugzeugsperrholz... Hm - näää, da wär ich nicht drauf gekommen ;).

      Der erste Satz war auch gefräst? Uiii - ich ging von Handarbeit oder Dekuppieren aus, da oben stand, dass die ausgesägt sind... Is aber net schlimm.

      2mm Flugsperrholz - darunter sollte es wohl auch nicht sein. Wobei - meine Yacht damals war mit 2mm Balsa beplankt und anschließend mit 2 Lagen 80g/qm Glas belegt. Das hielt bombig und wog fast nix. Ist ne echt gute Alternative ;). Einziger Nachteil: Du kannst auf dem Rumpfboden nicht wirklich viel aufkleben, ohne es großflächig zu fixieren.

      Meine Riva hatte 10 Spanten - alle mit der Laubsäge aus 6 und 8mm Pappelsperrholz ausgeschnitten. Dann liegt derzeit noch ein Seitenraddampfer - die Robert E.Lee - im Keller und wartet auf Wiedererweckung. Die hat 30 Spanten - die aber dekuppiert. Macht keinen Spaß :wach:


      Danke euch noch mal. Find das Projekt echt klasse und bleib da am Ball. Freue mich auf weitere Fotos.
    • Der erste Spantensatz ist bei mir von Hand ausgesägt gewesen, da ich aber von Natur aus faul bin, habe ich den fräsen lassn.
      Der Rumpfboden wird in einem Stück verleimt, hier habe ich ine Papierschablone entsprechend ausgeschnitten und die Rundung am Bug bekommt man auch ohne Probleme hin, hierfür
      nutze ich dann 1,5mm FSH, der Rest wird mit 10x3 Abachi Leisten beplankt. Lamonat ist eh Pflicht wie Chris schon geschrieben hat.
      Gruß

      Matthias
    • Aaah, OK. Danke.
      Abachi ... ich hab bislang immer nur mit Balsa gearbeitet.
      Abachi soll etwas biegsamer sein. Welche Vorteile hat es gegenüber Balsa?

      Ich weiß nicht, wie du später die Laminatschicht aufträgst. Bei mir hat es sich als sehr gut erwiesen, das Holz 30-40min vorher mit stark verdünntem Epoxyd zu behandelt...

      Naja - notorisch faul... ;) Bin ich eigentlich auch - im Haushalt :D. Spaß. Nervend finde ich immer die Arbeitsschritte, die sich so ewig lange hinziehen, wie z.B. das Beplanken der Seiten. Ziehst du die Seitenplanken eigentlich von hinten nach vorn in einem Stück durch oder teilst bzw. schäftest du die Seitenwände? Also z.B. den hinteren, geraden Bereich mit einer kompletten Platte, dann vorn nur die Leisten ansetzen?


      MFG - Maik
    • Schick :D

      Vieleicht auch ein bisserl moderner gehalten (das jetzt nur nen Schnellschuß, müßte man mal verfeinern wenn es interessiert) von den Scheiben her und den Aufbau etwas nach vorne gerückt. Natürlich den Salon achtern verlängern ;)
      Bilder
      • FoMoTrawler1.JPG

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