"A" - Sigma SF99

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    • Hallo zusammen,

      ich glaube es ist mal an der Zeit, die gute nochmal auszugraben.

      Vor gut einem Jahr wurde ich angeschrieben, ob ich mir nicht vorstellen könnte, dass Modell auf eine Ausstellung zu geben.

      Das ganze lief nun vor sich bis Anfang diesen Jahres - und siehe da - "A" geht Ende Juni bis Mai nächstes Jahr auf Reise nach Leipzig und Bonn.

      Da es ein paar Bereiche gibt, an denen die Zeit bisschen genagt hat und die Qualität mir für eine Ausstelung nicht reicht, hab mich mich dazu entschieden das Modell aufzuhübschen.
      Dies soll in 2 Schritten erfolgen.

      Schritt 1 ist der "Minimalumfang" bestehend aus neuen Pools, neuem Mast, nachlackieren des Rumpfes (aufgemalte Bullaugen sind einfach nicht schick) und einem neuen Holzdeck. Der Umfang ist relativ überschaubar und schon weitgehend abgeschlossen. Vieles der kleinen Bauteile muss nur noch lackiert und montiert werden (neuer Mast, Radare, Pools). Das Holzdeck ist schon ausgetauscht.

      Der Vorteil dieses mal ... ich habe die Unterstützung von einem Freund und Kollegen, der einen 3d Drucker sein Eigen nennt. Perfekt um Bauteile anzufertigen, die besonders akurat sein müssen.

      Anbei die Bilder, teilweise links die alten Bauteile - rechts die 3d gedruckten :)
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      Grüße :wink:
    • Kommen wir zu Schritt 2 ...

      Wer den Bau damals mitverfolgt hat, hat bestimmt gelesen, dass ich bei den Fenstern in den Aufbauten an die Grenzen kam mit meinen Mitteln. Damals hab ich sie aus der fertigen Form ausgeschnitten mit dem Dremel - dann aus dunkelgrauer Folie und schwarzem Tape versucht einigermaßen schön nachzubilden. Das hat damals gereicht und war für mich das Maximum mögliche ohne Maschinen, Drucker usw. und mit dem Willen, die Scheiben transparent zu machen zwecks evtl. Beleuchtung.

      Ein paar Seiten vorher kann jeder sehen, wie viel Mühe es gebraucht hat ...

      Schritt 2 ist nun, die kompletten Aufbauten sauber nachzubauen - vorher konstruiert am Rechner, inkl. den Ausschnitten für die umlaufenden Fenster und die Fenster selbst - als eigenständige Bauteile - in transparent. Ob diese transparent bleiben oder schwarz lackiert/foliert werden, um eine Einsicht zu verhindern, bleinbt noch abzuwarten. Grundsätzlich geht es um saubere Scheiben und Konturen - die so bisher nicht vorhanden waren.

      Das ganze ist soweit fortgeschritten, dass die Daten schon im Druck sind. Ich bin zuversichtlich, dass das Modell Ende Juni mit Schritt 2 weg geht.

      Halte euch natürlich auf dem Laufenden. Die alten Aufbauten werden natürlich aufgehoben - egal welcher Stand im Juni mitgegeben wird.

      Anbei die Bilder.

      Liebe Grüße
      Seb
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      Grüße :wink:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ö.T. ()

    • Danke Carsten :)

      Denke auch, dass es nur eine Aufwertung werden kann - auch wenn der "handmade" Charakter etwas verloren geht.

      Mittlerweile sind die ersten Teile der Aufbauten da und zusammen gebaut und die Decks grob fertig :)

      Die letzten zwei Bilder zeigen den Vergleich zwischen alt und neu.
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      Grüße :wink:
    • Moin Sebastian,

      der neue Aufbau sieht klasse aus. Und was den "handmade" Faktor angeht, ich denke da man sollte neuen Technologien und Fertigungsmethoden eine Chance geben. Letztendlich sind es ja auch nur rohe Einzelteile, die händisch weiterverarbeitet werden müssen. Bald wird das ein fester Bestandteil des Modellbaus sein, speziell für solche, ich nenne sie mal "organischen" Formen.
      Es brauch halt etwas Zeit sich vollständig zu etablieren, aber wenn man bedenkt, dass z.B. gefräste Teile heute im Modellbau selbstverständlich sind und diese Fertigung niemand in Frage stellt, dann wird 3D Druck vermutlich bald ebenfalls Standard sein.
      Diese Diskussion wird zwar im Moment überall heftig geführt, aber 3D Druck ist nicht mehr wegzudenken - und ganz ehrlich, selbst ohne CNC wer Sägt im Zeitalter von elektrischen Sägen noch mit der Laubsäge...

      Gruß Niels
      In Bau: Scarab 38 KV • Sunseeker Manhattan 48 • Bayliner Arriva • Schubboot Huckingen • Vitruvius Exploereryacht
      In Planung: Princess 56 Fly • Sunseeker Sportfisher 37 • Van Dutch 30 • Sunseeker Camargue 55 • Draco Zircon 3400
      Fertig: Hansajolle • bretonischer Fischkutter
    • Hallo Sebastian,

      erst einmal zu Deinem Böötchen, sieht sehr spannend aus das Ganze. Und die gedruckten Bauteile sehen auch Klasse aus! :thumbup: :thumbup:

      Den Ausführungen von Niels kann ich mich nur anschließen. Der 3D- Druck steigt immer weiter in den Modellbau ein. Unzählige Web-Sites mit Druckvorlagen, eigene Kreationen und Ideen die auf diese Art und Weise verwirklicht werden können. Und "handmade" Charakter bleibt bestehen, denn auch die gedruckten Bauteile müssen bearbeitet und letztendlich passgenau zusammengesetzt werden.

      Grüße Dirk
      Der Weg ist das Ziel! Aber man kann sich ja auch mal verlaufen! 8)
    • Hey zusammen,

      schön, dass ihr das so seht. Im Großen und Ganzen bin ich ähnlicher Meinung - auch wenn das Arbeiten und beplanken eines Rumpfes in Spantbauweise schon was schönes ist :D

      Aber schließlich sitze ich ja auch die Tage teils lange um die Daten zum Druck fertig zu bauen am Rechner. Hinzu kommt, dass mir derzeit auch jegliche Möglichkeit fehlt, die klassischen Bauweisen umzusetzen. Kein Werkraum, kein Platz für Dreck ... In der Wohnung schon gar nicht oder nur kaum und in geringem Umfang. Ein Raum, in dem sowas mal liegen bleiben kann, fehlt. Und Dreck im Wohnzimmer ist ein NoGo. Der 3d Druck ermöglicht es, trotzdem schnell und sauber zu Ergebnissen zu kommen. Ja, ich muss noch mit Sprühspachtel ran ... und schleifen ... aber der Umfang ist einfach überschaubar und auf dem Balkon machbar.

      Perspektivisch überlege ich, mir selbst einen 3d Drucker zu holen - der Reiz eigene Yacht Designs in CAD zu bauen und auf dem Teich zu haben, oder zumindest als Modell umzusetzen, gefällt mir sehr!

      Grüße
      Seb
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      Grüße :wink:
    • Hallo zusammen am Pfingstsonntag ...

      endlich finde ich für euch die Zeit, neues zum Fortschritt und aufarbeiten des Modells zu zeigen.

      Muss gestehen, es ist sehr viel passiert und die Arbeiten sind im Prinzip abgeschlossen. Es gibt noch ein Thema, aber das kommt ganz zum Schluss, wo ich um eure Meinung bitte.

      Aber vorne angefangen ...

      Nachdem alle Bauteile der Aufbauten da waren, erfolgte die Montage und das grundieren/spachteln. Das typische ... auch wenn die Teile aus dem Drucker kommen, musste etwas nachgearbeiten werden.
      Da der Rumpf am Übergang nicht 100 Prozent synchron ist, musste ich auf einer Seite mit Polysterol aufdicken. Dies war kein Problem - da das PS gleichzeitig für eine glatte Fläche gesorgt hat. Verpachteln und schleifen war anschließend auch kein Problem. Es folgten die üblichen Schritte mit grundieren, nachspachteln usw ... dann der kleine Schock.

      Ihr könnt es auf einem der Bilder sehen - das 3d gedruckte Dach hatte sich nach oben gewölbt ! Mir und meinem Kollegen, der die Bauteile gedruckt hat - unverständlich. Wir hatten dann die Vermutung, dass es am Sprühspachtel lag. Vielleicht in Verbindung mit den warmen Temperaturen auf dem Balkon ... Es gab zwar keine direkte Sonne, aber wer weiß. Lief dann darauf hinaus, dass der vordere Teil wieder demontiert wurde und ein Neuaufbau aus PS und Balsaholz stattgefunden hat - was zum Glück relativ schnell getan war - aber trotzdem ein Wochenende gekostet hat, die Aufbauten wieder plan und lackierfertig zu bekommen. Es ist natürlich leider nicht zu 100 Prozent so perfekt, wie es durch den Druck in dem Bereich gewesen wäre ... aber nochmal bei null angfangen inkl. neu drucken und dem Risiko, dass es wieder so kommt, war zeitlich nicht drin.
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    • Weiter ging es mit allen anderen Bauteilen, die zusammen zu setzen und zu lackieren waren.

      Schornsteine, Mast, Pools ... ich schreib dazu jetzt nicht viel, denn dazu lief das alles auch zu problemlos und kann sich vorgestellt werden. Aber alleine für diese Bauteile hat sich das neu machen gelohnt.
      Letztendlich ging es an die Detail. Säulen auf den Decks, Antennen, Radare, Kamine ... und ganz wichtig und der eigentliche Hauptgrund für den Nauaufbau - die Fenster. Auch da hat der Druck extrem gut geholfen. Die Bauteile der Fensterbänder sind mit minimalen Offset gedruckt und etwas nachgeschliffen worden. Schwarze hochglänzende Folie und schwarz mattes Tape tun das übrige. Allein auch dafür hat sich der Aufwand gelohnt - kein Vergleich zu vorher, wenn man ein paar Beiträge zurück schaut ...

      Auch ein ordentlicher Aufsteller kam nun endlich dazu. Dieser wird mit auf die Ausstellung gehen. Das Modell wird komplett in einer Vitrine stehen.Sobald es zurück kommt, wird es auch bei mir einen anderen Platz bekommen, wo es so stehen kann wie gerade auf dem Tisch bei mir.

      Falls ihr noch Detailshots möchtet, sagt Bescheid - ansonsten würde ich es jetzt erstmal dabei belassen.
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      Grüße :wink:
    • Nun zur Frage ...

      Wenn ihr euch den Rumpf anseht, werdet ihr fest stellen, dass an den Seiten neben den aufgemalten Bullaugen auch das Tape der Klappen am Heck weg ist (bis auf die eine direkt am Heck).

      Ich überlege, es clean zu lassen, oder doch wieder etwas sichtbares hin zu machen.

      Dabei sehe ich zwei Möglichkeiten ... entweder ganz dünnes Polysterol (vorher weiß lackiert) oder silberes 1mm Tape. Die Klappen aus PS sind schlon lackiert und fertig ... könnte sie anbauen. Gleichzeitig trage ich dann aber Material auf, wo eigentlich eine ebene Fläche ist. Dafür wirkt es im Gegensatz zu Tape sauberer. In beiden Fällen würde auch die hintere Klappe neu angedeutet werden. Dort das Tape zu entfernen würde bedeuten, den Rand des Tapes zu sehen, weil sich der Lack in den Jahren minimalst verfärbt hat (deshalb sind die Seiten auch nachgenebelt im Bereich des Übergangs zu den Aufbauten).

      Ich tendiere zu Tape ... ;)
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      Grüße :wink:
    • Hallo Sebastian,
      das mit den Verformungen hatte ich auch schon mal. Bei mir lag es an dem übermäßigen Gebrauch eines zu preiswerten Füllers.
      Zu Deiner Frage: ich würde das Tape entfernen und es "clean" lassen. Die Verfärbungen lassen sich bestimmt heraus polieren.

      Gruß
      Frank
      Ich weiss, dass die Stimmen in meinem Kopf nicht real sind...
      Aber manchmal haben sie RICHTIG GEILE IDEEN!!!