Schnellboot S-100 & Flak 38*FERTIG*

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    • Schnellboot S-100 & Flak 38*FERTIG*

      Sie tauchten im Rudel aus dem Morgennebel auf, starteten blitzartig
      ihren Angriff und waren genauso schnell wieder verschwunden, man nannte
      sie die Windhunde des Meeres.

      Aufgrund absoluter alliierter Materialüberlegenheit zu Wasser und in der Luft
      wurde der Krieg zur See ab 1944 immer härter. Das Revier der
      Schnellboote, der Ärmelkanal und auch die Ostsee, stand im Zeichen
      zunehmender Luftangriffe eines häufig auch zahlenmäßig überlegenen
      Gegners, der auch gezielt Jagd auf S-Boote machte.

      Daher zielten die Anstrengungen der S-Boot-Besatzungen erstrangig auf erhöhte Feuerkraft
      und - Geschwindigkeit sowie eine wirksamere Luftabwehr ab, die mit dem
      gefürchteten Flak-Vierling C 38 erheblich verbessert werden konnte.

      Die Bauwerft Friedrich Lürssen /Vegesack entwickelte zu Beginn des Krieges
      diesen schnellen, seetüchtigen Schnellboottyp, der selbst bei schwerer
      See Höchstfahrt erlaubte, glänzende Manövriereigenschaften besaß und bis
      zum Kriegsende ohne grundsätzliche Änderungen gebaut wurde.

      Die Schnellboote, auch S-Boote genannt, bewährten sich ganz allgemein im
      Geleit- und Sicherungsdienst, in der Seeaufklärung bei
      Minenunternehmungen und vor allem in der Bekämpfung von
      Überwassereinheiten und gegnerischen U-Booten. Sie operierten
      überwiegend an der niederländischen und französischen Küste, unter der
      englischen Küste und im Ärmelkanal sowie in der Nord- und Ostsee, wurden
      aber auch im Mittelmeer und im Schwarzen Meer eingesetzt. Die finale
      Version war der Typ S-100, der ab 1943 produziert wurde und als bestes
      Schnellboot seiner Zeit bezeichnet werden kann.


      Über 200 Exemplare kamen zum Einsatz.

      Quelle:Schiffe bauen ist besser als Schiffe versenken - Meine Modelle

      Baujahr/Zeitraum: 1942/43

      Herkunft: D

      Antriebsleistung: 7500 PS

      Motor: 3 Daimler-Benz MB 511-V Motoren

      Geschwindigkeit: 43,5 Knoten

      Länge: 34,94 m

      Gewicht: 110 t


      Bilder
      • s100.jpg

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      • s100-kl.jpg

        12,25 kB, 420×132, 675 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tomä1 ()

    • Was ich erzählen wollte. Letzte Woche viel mir auf das Teil 63 fehlt(auch möglich: evtl.verbummelt oder vom Staubsauger gefressen :D )

      Kurzum E-Mail an Revell. Anwort am nächsten Tag "Wird bearbeitet und dauert ca. 3 Wochen."(Kurzfassung) Ich bekam leichtes Augenzucken. Klingelt gestern nicht die Post und ein Päckchen für mich. Dachte schon was'n das. Und ich staunte nicht schlecht, war doch tatsächlich von Revell.

      Ich kann nur sagen Super Support von Revell und das ganze für 0€!!!!


      Das Boot ist jetzt soweit das ich morgen Lackieren kann muss nur noch abkleben.
      :wink:







    • Die Lackierarbeiten laufen. Hatte zuerst die Farbe zu dünn, wurde so draufgerotzt das ich Schleifen muss(600) Beim zweiten Durchgang wars besser.

      Das Schnellbootweiß hat einiges an Zeit gefordert bevor ich mit der Mischung zufrieden war(Weiß viel, Staubgrau, Tropfen Geschützgrau, Hellgrau+Schluck Grau).

      Die Feinarbeiten können bald beginnen :freu

      Ein schönes Bastel Wochenende :wink:





    • moin moin,

      hab eine Mixtur für dein Schnellbootweiß gefunden. Ich wusste, das ich das in einer Zeitung gelesen hatte.
      Gehen wir von einem Liter (1L) aus, den du anmischt:

      80% RAL 9010
      10% RAL 7001
      10% RAL 9001

      Dazu werden je angemischten Liter Farbe je 1/2 TL RAL 2002 und RAL 2003 gemischt. (TL=Teelöffel)
      Für kleinere Mengen muss man es entsprechend umrechnen.

      Durch diese Anmischung hat die Lackierung den Effekt, je nach Lichteinfall, grau, weiß oder gräulich zu schimmern. Der Lichteffekt ist aber auch abhänging von der Größe des Modells. Der Originalfarbton wirkt auf dem Modell zum Teil zu dunkel und sollte, je kleiner das Modell wird, mit Verdünnung gemischt werden.
      z.B.
      1:20 - 1:30 keine Verdünnung
      1:30 - 1:50 ca. 5-7% Verdünnung
      1:50 - 1:100 ca. 15-20% Verdünnung
      Das Mischungsverhältnis ist nur ein Anhaltspunkt und sollte je nach Gechmack geändert werden.

      Quelle: Schiffsmodell 3/2008 Seite 6-8
    • Das hintere Deck hat ein Washing erhalten. Die Reling ist jetzt weiß obwohl ich es vorher besser fand :grueb: Sollte man auch mal seine eigenen Ideen umsetzen und nicht Historisch exakt arbeiten? Das ist jetzt die Frage. "Auch ungewiss ist, wie aufgenommen es wird"... sagt Joda lol


    • Wenn auch kaum Interesse am Boot anliegt würde ich mich doch über die Antworten freuen. Sonst brauch ich kein Forum und schreib es in ein Buch, das ließt auch keiner:aerger:

      Ich weiß nicht so recht wie ich die Sicherungen der Torpedos darstelle. Hab es mit Teelicht Alu versucht. Kann ich das so nehmen?


      Gruß Tom :winken:




    • Kann man so machen. Ich würde es zweiteilig machen und oben einen Art Verschluss darstellen. Einfach die Enden eng einwickeln wie ne kleine Rolle.
      PS, Interesse an deinem Baubericht besteht (Zugriffe zZ 899), nur hat nicht jeder was beizutragen.

      Hier noch eine Seite mit netten Dioramen (nennt man das so in der Mehrzahl) Darunter auch mit zwei S-100.
      Diorama
      Gruß
      Guido

      „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
      Albert Einstein
    • :hello: Tom,

      ich habe den Bericht komntinuierlich verfolgt. Die Leute, die mixch kennen, wissen, dass ich selbst keine Schiffe der grauen Flotte baue.
      Aber ich sehe mir diese Exponate immer gern an, vor allem wenn sie so schön und akurat gebaut sind, wie Deine S100.
      Hierfür :resp: :appl: das Schnellboot sieht echt super aus.

      Also bitte weitere Berichte einstellen und weiterhin auch so gut bebildert. ;)
      Gruß aus Bottrop Peter Linde private HP private eMail eMail Modellbau