Aus Maris II (robbe) wird die Klaashahn

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    • Aus Maris II (robbe) wird die Klaashahn

      Auf der Suche nach einer neuen Beschäfftigung stieß ich auf folgenden Artikel aus der Modellwerft 01/2009. lesen. Das Modell schien mir von der Größe als "Mal eben unter den Arm klemmen und zum See fahren" geeignet. Also machte ich mich auf die Suche und fand in der Bucht eine Auktion, nach dessern Beendigung ich den Baukasten incl. Beschlagsatz mein Eigen nennen konnte.
      Das gesteckte Ziel war das Modell nach Bauplan mal eben zu bauen und schnellstmöglich seinem nassen Element zu übergeben. Soweit die Theorie.

      Fortsetzung und Bilder folgen

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    • Aus Maris II (robbe) wird die Klaashahn

      Durch den Artikel in der Modellwerft machte ich mich auf die Suche nach weiteren Informationen, die ich sowohl hier im Forum als auch an folgenden Stellen fand:

      Forum

      Werft

      Schiffsspotter.de

      Die Bauanleitung ist hier zu finden

      Die in der Modellwerft und in der Bauanleitung beschriebenen Schritte stimmen in der Reihenfolge. Den Hinweis, dass die Frästeile nachbearbeitet werden müssen, kann ich nur bestätigen. Da das Modell fast fertig ist (einige Aufnahmen nach der Lackierung), beschränke ich mich auf die von mir gemachten Änderungen (Nachlese). Das Modell wird in Anlehnung an das Original gebaut

      Schiffsständer:
      Der Schiffsständer wurde früh der Entsorgung zugeführt und durch einen kleinen Holzständer ersetzt. Grund ist der aus meiner Sicht unsichere Stand beim Transport.

      Rumpf mit Antrieb:
      Der Rumpf wurde laut Anleitung vorbereitet. Die Bodenplatte eingeklebt (ohne Motorspant) und der Platz für die Rudermaschine vorbereitet. Das mitgelieferte Stevenrohr mit Welle (2 mm) wurde gegen ein Stevenrohr mit Welle 4 mm getauscht. Die Kunststoffschraube wurde gegen eine aus Messing ersetzt (30 mm). Bereits in dieser Phase wurde ich animiert, die Bergerampe am Heck funktionsfähig zu bauen. Also das Heck aufgeschnitten und als Schräge mit Treppe angepasst. Dazu kam dann eine 2te Rudermaschine, welche später mittels Bowdenzug die Bergerampe bewegen soll. Links und rechts im Heckbereich der Rampe wurden je ein 2 mm Messingrohr zur Führung der Rampe verklebt. Da der Bug durch einen Bugfender geschützt wird, wurde die Spitze abgesägt und angepasst. Zusätzlich wurden die Abgasrohre am Heck angedeutet und die Ankerklüse gebohrt. Die Schulterfender bekamen zusätzlich Halterungen für die Spannschrauben verpaßt.

      Der mitgelieferter Motor wurde durch einen Brushless Motor 280W 7,4 - 14,8V 18A ersetzt.
      Auf dem mitgeliefertem Deck wurden die Luken angedeutet (sollte man am Heck funktionsfähig gestallten).
      Bilder
      • Gesamt_01.jpg

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      • Bug_01.jpg

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      • Heck_01.jpg

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      • Schulterfender_01.jpg

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      • Innen_01.JPG

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      Rumpf und Deck Lackierung:
      Nachdem der Rumpf und das Deck vorbereitet waren, konnte die Lackierung stattfinden (Dank an Schmiddy).

      Unterwasserschiff Revell matt 36 (Kaminrot)
      Fender Revell seidenmatt 330 (Feuerrot)
      Fender über der KWL Revell 90 (Silber)
      Überwasserschiff Pastellorange
      Deck Laubgrün RAL6002

      Um den Decksbelag nachzubilden (Antirutschbeschichtung) wurde nach der ersten Lage Farbe das gesamte Deck mit feinem Mehl bestreut. Nach der Trockenphase wurden Reste mit einem Pinsel entfernt und eine zweite Schicht aufgetragen.

      Rumpf und Fender wurden mit Gebrauchsspuren versehen.

      Deck Vorschiff:
      Die Reling an beiden Seiten des Bugs wurde dem Original nachempfunden. Da eine Ankerwinde auf dem Vorschiff steht, wurde auch ein passender Anker gebaut. Die Winde werde ich evtl. noch einmal entfernen, da die Größe und Form nicht paßt. Als nächstes wurden die beiden Lotsenbrücken angepaßt. Laut Bauplan sind die Lüfter gleichzeitig Stützen. Diese stehen aber frei auf dem Vorschiff. Unter der linken Lotsenbrücke wurde die Halterung für den vorderen Rettungsring aus Alu gefertigt.
      Entsprechend dem Vorbild wurden die Stufen und die Standfläche grün und mit einer Antirutschmatte versehen (Fliegengitter aus Kunststoff). Für die Beleuchtung kommen 2 LEDs zum Einsatz. Die beiden Außenspiegel wurden montiert. Die links und rechts auf dem Deck vorhandenen Fenderklampen wurden aus 0,8 mm Messingdraht gebogen, angebohrt und verklebt.
      Bilder
      • Farbgebung_01.jpg

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      • Bug_02.JPG

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      • Bug_03.JPG

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      Heckbereich:
      Für den an Steuerbord befindlichen Rettungsring wurde eine Halterung gebaut. Die Rettungsinsel bekam eine dem Original nachempfundene Befestigung.
      Links und rechts wurden die Hydrauliktürme erstellt. Um dem Original näher zu kommen, wurden die Einfüllstutzen für das Hydraulik Öl angedeutet, Lüftungsschlitze nachempfunden, Haltestangen angebracht, Suchscheinwerfer installiert, auf den Innenseiten die Hydraulikstempel angedeutet und die Halterungen für die Festmacher eingeklebt.
      Aus einer 1,5 mm ABS Platte wurde die Grundplatte erstellt. Den senkrechten Abschluss bildet ein Rahmen aus 2 x 2 mm ABS, welcher mit einem Gitter aus 0,5 mm ABS Streifen belegt wurde. Zwei aus 2 x 2 mm ABS bestehende Streben verstärken die Plattform von unten und dienen gleichzeitig als Kufen der Plattform. Zwischen den Streben wird die Plattform zusätzlich mit einem 2 mm Messingdraht fixiert, welcher in die Hülsen eingeführt ist. Die Grundplatte wurde grün lackiert und bekam eine Antirutschmatte. Der Rest wurde Pastellorange lackiert. Wie am Original wurde oberhalb der Hydrauliktürme eine Verbindungsstange eingeklebt und die Wasserseite mit Seilen gesichert. Die Reling wurde aus 3 Seilen(Takelgarn) nachgebildet, welches vorher in Silbergrau getaucht wurde. Die Rampe reicht entgegen dem Original nicht bis auf das Wasser (Nachträgler Umbau Heck)
      Bilder
      • Heck_04.JPG

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      • Heck_05.JPG

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      Deckshaus mit Mast:
      Nach dem Ausschneiden aller Fenster und Türen, wurden die Öffnungen im Dach geschlossen und die Position des Radars neu bestimmt. Die Notausstiegsöffnung wurde angedeutet. Links und rechts wurden die Nischen ausgeschnitten und mit Inhalt gefüllt. Die rechte Nische der Klaashahn unterscheidet sich gegenüber den Nischen der anderen 4 Boote und ist im geschlossenen Zustand dargestellt. In Fahrtrichtung links wurde die Zuluft für die Fremdheizung nachgebildet. Haltestangen wurden an den entsprechenden Positionen angebracht und die Luke zum Maschinenraum aufgewertet. Die Fremdheizung wurde dem Original nachempfunden. Der Dachabschluss wurde heckseitig aufgeklebt und der Dachlüfter neu gebaut. Fensterrahmen und Tür wurden auf der CNC-Fräse erstellt. Die für die Lifebelt-Schiene notwendigen Halterungen wurden aus 2x2 mm ABS erstellt. Nach der Lackierung wurde die Lifebelt-Schiene angebracht (Alu 0,2 mm) und der Bootshaken und die Rettungsstange gefertigt, Scheibenwischer nachgebildet. Es fehlt die Gangbordbeleuchtung.

      Der Mast wurde entgegen dem Original (Innen hohl) aus dem Bausatz erstellt und die Halterungen für Beleuchtung gefertigt. Dazu kamen die in diesem Bauzustand notwendigen Antennenaufnahmen und Antennen. Die im Bausatz fehlerhaft beschriebene Mastbeleuchtung wurde korrigiert und die restliche nautische Beleuchtung verkabelt. Auf der Rückseite des Mastes habe ich einen 2 mm Schrumpfschlauch aufgeklebt und die Kabel am Mastträger nach Innen geführt. Auch die Masthalterung wurde modifiziert. Zum Abschluß wurde die Notfunkboje rechts am Mastträger befestigt.

      Damit es im Deckshaus nicht so leer aussieht, habe ich noch eine Inneneinrichtung gebaut. Diese ist zum Teil aus Karton und mit Lack überzogen.

      Mit dem Anbringen der Bundesflagge und der Flagge Lotsbetrieb GmbH Mecklenburg- Vorpommern ist das Lotsenboot einsatzbereit.
      Bilder
      • Deckshaus_01.JPG

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    • Aus Maris II (robbe) wird die Klaashahn

      dem nassen Element übergeben:
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