SdKfz. 179 Berge-Panther Ausf.A 1:35

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    • SdKfz. 179 Berge-Panther Ausf.A 1:35

      Bergepanzerwagen Panther ( Bergepanther ) - ( SdKfz 179 )


      Während der ersten Kriegsjahre benutzte die Wehrmacht die 18-Tonner
      Sdkfz 9/1 und 9/2 Zugkraftwagen für die Bergung von liegengebliebenen
      oder beschädigten Panzern, aber mit dem Auftauchen der schweren Panzer
      wie Tiger und Panther waren diese Fahrzeuge nicht länger imstande, diese
      Schwerfahrzeuge zu bergen.

      Die einzige Art und Weise, wie sie effektiv
      genutzt werden konnten, war in komplizierten Zweier- bzw.
      Dreierschlepp-Anordnungen möglich, wobei der Kran des einen Fahrzeugs in
      Verbindung mit dem des anderen Fahrzeugs wirkte. Es war jedoch nicht
      immer möglich, zwei dieser großen Halbkettenfahrzeuge an bestimmte
      Stellen zu bringen, selbst wenn tatsächlich zwei zur Verfügung standen.

      Die Lösung des Problems der Bergung großer Fahrzeuge war die Entwicklung
      eines neuen schweren Bergungsfahrzeuges. Einige der ersten mit dem
      Tiger ausgerüsteten Einheiten nutzten ihre Geräte dahingehend um, dass
      sie im Turm anstelle der Hauptkanone Winden für Bergungszwecke
      einbauten, aber dies bedeutete den Verzicht auf einen wertvollen
      Kanonenpanzer, und die Tiger waren immer knapp. Schließlich wurde
      entschieden den Panzer Panther als Grundlage für das neue Fahrzeug zu
      nehmen.


      Das neue Fahrzeug erhielt die Bezeichnung Bergepanzerwagen Panther
      (Bergepanther) Ausf A (SdKfz 179) Die Ersten davon erschienen 1943 und
      waren Umbauten der frühen Modelle des Kanonenpanzers Panther. Bei dem
      Umbau wurden der Turm und die Kampfabteile vollständig entfernt und
      durch einen offenen Aufbau ersetzt, der eine große und kräftige Winde
      beherbergte. Um die Zugwirkung dieser Winde zu erhöhen hatte das
      Fahrzeug hinten einen großen Abstützsporn. Beim Einsatz wurde dieser
      Sporn auf den Boden abgesenkt; das Fahrzeug wendete, wobei sich de Sporn
      tief in die Erde versenkte um so die Stabilität zu erhöhen, wenn die
      Winde betätigt wurde und das Seil über die Rückseite des Fahrzeuges
      lief. Die Kombination aus Abstützsporn und Winde versetzte den
      Bergepanther in die Lage, selbst die schwersten Fahrzeuge zu bergen.

      Er trug ferner jegliche Art von weiterer Bergungsausrüstung
      einschließlich eines leichten Auslegerkrans auf der linken Seite für die
      Ausführung von Reparaturen.


      Es wurde Frühjahr 1944. bis die ersten Bergepanther bei den Truppen
      eintrafen. Die Umbauten wurden von der DEMAG in Berlin ausgeführt. Als
      der Krieg zu Ende ging, waren 297 Stück gebaut, aber nicht alle davon
      ausgerüstet worden. Aus Beschaffungsgründen wurden einige Fahrzeuge ohne
      den hinten anmontierten Sporn und der Fahrzeugwinde ausgeliefert,
      weswegen sie nicht viel mehr als bloße Zugmaschinen waren. Meist kamen
      sie als Trägerfahrzeuge für Munition und Proviant zum Einsatz.

      Die vollständig ausgestatteten Bergepanther erwiesen sich von unschätzbarem
      Wert und es überraschte nicht, dass sie auf mit dem Panther,
      Tiger und Königstiger ausgerüstete Einheiten konzentriert wurden. Im
      Einsatz hatten sie eine fünfköpfige Besatzung und die meisten behielten
      ihr 7.92-mm-Maschinengewehr auf der Vorderseite des Rumpfes. Viele waren
      auch mit einer 2-cm-Bordkanone bewaffnet, die sich nach vorn gerichtet
      auf dem offenen Aufbau auf einem Gestell befand, welches ermöglichte,
      sie entweder als Fliegerabwehrwaffe oder als Waffe gegen Bodenziele
      einzusetzen.

      Als er eingeführt wurde, war der Bergepanther im Vorteil gegenüber allen
      anderen Bergungsfahrzeugen. Auch wenn er ein Umbau eines vorhandenen
      Panzers war, so machten ihn doch die Kombination aus Winde,
      Abstützsporn und Gesamtausstattung zum besten Bergungsfahrzeug,
      das während des Zweiten Weltkrieges produziert wurde.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von tomä1 ()

    • SdKfz. 179 Bergepanther Ausf.A 1:35


      Endlich ist es so weit :) Ich beginne jetzt mit dem Modelbausatz von Italeri den ich hier von einem Mitglied günstig erworben hab. Danke nochma an dieser Stelle.

      Es ist die Bausatz Auflage von 2008 mit Fotoätzteilen und ca 250 Teile. Dazu kommen noch ein paar extra Teile aus der Feldwerkstatt zur Aufwertung.

      Entschieden hab ich mich für die Ausf.A.
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    • Hallo!

      Es darf gespachtelt werden :5: Ich hab bis jetzt 2 Stellen ausgemacht.
      Die Laufrollen sind lackiert und dürfen auf keinen Fall vor der Montage geklebt werden da es sich um ein Schachtellaufwerk handelt.

      :wink:
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    • Hallo!

      Es zieht sich :D

      Bei diesem Baussatz muss sehr viel nachgearbeitet und gespachtelt werden. Einige Teile an den Spritzlingen sind bereits ab Werk deformiert oder so schlecht gegossen das sie beim lösen zerbrechen. Ungewohnt von Italeri :motz:

      Hilft alles nichts, die Teile werden selbst hergestellt :grueb:
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    • :thx: Carsten

      Er ist doch noch gar nicht fertig. Aber schön das er Dir bis jetzt gefällt :)

      Für den Dioramenbau hab ich leider kein Platz im Moment wird aber bestimmt nachgeholt.

      Soweit so gut :D
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    • Erledigt: Halterungen für Ausrüstung, Werkzeuge etc.

      Nur noch die Ersatzkettenglieder dran dann kann ich das Oberteil lackieren. Am Auspuff hab ich zum ersten mal Asche mit in die Farbe gerührt (Rost, Silber, Schwarz) Kann ich die Esse so lassen???


      :wink:
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    • Ok, dann lass ich es so. Nur noch Ruß kommt drauf.

      Hab so viele Teile wie möglich angebracht die ich in einem Rutsch lackieren kann. Morgen gehts los :freu
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    • :moin:

      Der erste Anstrich ist getan. Wüstengelb von Tamiya.

      Ein paar Stellen hab ich noch freigelassen. Da kommen noch Ätzteile dran.


      Ohne Blitz sieht man den Farbunterschied schlecht. (Bild 2 mit Blitz)
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    • Hallo!


      News vom Bau: Ätzteile angebracht, Seilwinde fertiggestellt

      Der Innenausbau ist somit fast abgeschlossen nur noch etwas Abnutzung.

      Aber seht selbst...

      :wink:
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    • Es geht weiter mit den Ketten. Ich nehm die Vinylketten aus der Box. 1. Schicht Tamiya Gun Metal dann Rost Hobby Color stark verdünnt mit Wasser, trocknet gerade. Danach kommt matt klar drüber. Evtl. versuch ich mal verschiedene Pigmente. Am Heck schon leichte Verwitterung.


      :wink:
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    • Das Schachtellaufwerk ist montiert und zwar nicht wie es in der Anleitung steht, das ist falsch :motz:

      Premiere, Ketten mit Pigmenten Sand :)
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    • Jetzt hab ich die linke Kette aufgezogen. Vinylketten haben leider keinen Durchhang daher hab ich mir was überlegt. Perlenfaden transparent durch die Kette und um die Radachse gezogen. Man sieht es nicht und der Effekt ist gut. :wait-:
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    • Hallo :wink:

      Danke Christian!!! :)

      Es ist aber noch einiges zu tun. Washing, Abnutzung/Alterung, Rost, Ruß etc... Zuberhör kommt auch noch was dran. Seilwinde + Seil und, und, und...

      Obwohl der Bausatz nicht gut gegossen ist sind Detailreichtum für den Preis des Baussatzes unübertroffen.

      Ober und Unterteil sind noch nicht verbunden. Lässt sich so einfach besser bearbeiten.


      Entprechende Fotos zum aktuellen Stand.

      :=P
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    • Die Ausrüstung in vollem gange. Parallel dazu Lackierarbeiten. Benutze hier zum ersten mal Balsaholzbrettchen.
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