Eisenbahngeschütz "DORA" - 1/35 v. Soar Art

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    • Eisenbahngeschütz "DORA" - 1/35 v. Soar Art

      Eisenbahngeschütz "DORA"

      Maßstab: 1/35

      Hersteller: Soar Art Workshop / Metal Troops






      Es handelt sich hierbei um den größten, jemals in Serie gefertigten Spritzgussbausatz der Welt, besteht aus insgesamt mehr als 3000 Einzelteilen, dazu kommen Ätzteile, Schrauben und Federn sowie einige Aluminium-Gleise, welche hier jedoch nicht verwendet werden. Das Modell wird nach seiner Fertigstellung seinen Platz auf einem Diorama finden, auf dem unter anderem dann auch FLAK-Geschütze, LKWs, Kommandozelt und Personal zu finden sein werden. Es wird also ein ziemlich großes Projekt. Die Abmessungen der "Dora" selbst sind berets enorm, das Modell (inklusive der nicht verwendeten Gleisstücke) beträgt 200x30x59cm und hat ein ca. Gewicht von 29Kg!


      Es wird einige Änderungen / Verbesserungen an dem Modell geben, so werden die vier Transportwagons zerteilt und zu insgesamt 8 Wagons umgebaut. Mit den vorhandenen 10-achsigen Fahrzeugen wäre es unmöglich gewesen, die "Dora" überhaupt um Kurven zu bewegen. Weiterhin werden sämtliche Laufstege durch Metallgitter ersetzt, das Rohr wird entsprechend Recherchen gekürzt, die Puffer von RB Model kommen zum Einsatz anstatt der ebenfalls falschen Bausatzteile sowie einige Leitungen, Umbauten, und einiges mehr, das nach und nach einfließen wird.


      Im Moment befinde ich mich noch etwas in der Planungsphase, auf der Suche nach weiterem Bildmaterial, Informationen etc. Das wohl wichtigste Hilfsmittel neben der (guten) Bauanleitung ist jedoch das brilliante Buch "Deutsche Eisenbahngeschütze" von Gerhard Taube:



      Dieses Buch liefert nicht nur unwahrscheinlich detaillierte, geschichtliche Hintergründe, es birgt auch mehr (Schwarz/Weiß-) Fotos von der "Dora" und Ihrem Bruder "Schwerer Gustav" als alle anderen Quellen - es ist somit ein wohl unersetzlicher Begleiter beim Bau des Modells.

      Sobald es dann mit dem Bau beginnt, wird es hier regelmäßige Updates geben, da ich den Bau so gut wie möglich verfolgen möchte. So ein Projekt baut man ja schließlich nicht alle Tage.

      Wer mehr zu dem Modell, zur Geschichte oder zum Baubericht lesen möchte, schaue doch auch mal hier vorbei, hier gibts weitere Informationen, Bilder und Hintergründe!

      Ich hoffe, dass ich Euch hiermit ein interessantes, neues Projekt präsentieren kann und freue mich auf Eure Unterstützung! Habt jedoch Geduld mit mir, ich denke, dass sich dieser Bau über einen doch längeren Zeitraum erstrecken wird - sowohl mit als auch ohne Diorama :)

      Viele Grüße,
      Micha
    • Sämtliche Holzteile, die im Modell aus Kunststoff mit aufgegossener Holzstruktur bestehen, werden durch Balsaholz mit einer Stärke von 5mm ersetzt. Dies lässt sich sehr gut schneiden und in Form bringen. Anschließend wird es mit Ölfarben lasiert (wie bei der BR52), und nach dem Trocknen im selben Grau wie restliche "Dora" lackiert. Entweder mittels Haarspray-Methode oder Salz, wird das lasierte Holz wieder zum Vorschein kommen... Aufgrund der Größe war die Dora ja selten im Trockenen und doch eher die meiste Zeit der starken Witterung ausgesetzt.




      Weiterhin werden sämtliche Laufstege wie bereits angekündigt ersetzt. Im Bausatz bestehen diese nur aus Kunststoffteilen, auf denen wie beim Holz die Struktur aufgegossen wurde. Das Lochgitter wird entsprechend auf die benötigte Größe geschnitten, anschließend wird mit Kunststoffprofilen der Rahmen / die Verstrebungen darunter hergestellt.




      Da die Bausatzpuffer der Transportwagons zum einen sehr vereinfacht, vor allem aber auch falsch dargestellt sind (beide sind flach), habe ich mich für die gedrehten Puffer von RB Model entschieden. Diese bestehen aus gedrehten Metallallteilen, Ätzteilen sowie Federn, Schraube und Muttern:






      Weitere Bilder, stammen von RB Model direkt:





      LG
      Micha
    • Den Anfang des Projekts machen die Fahrgestelle. Im Bausatz sind hiervon vier je 10-Achsige Fahrgestelle enthalten. Um sich von den Abmessungen und Positionen der einzelnen Teile ein genaues Bild machen zu können, war der erste Schritt ein probehaftes Zusammenstecken eines Fahrgestells. Dieses besteht im Bausatz aus 4 Teilen: Zwei Seitenteilen, einem Deckel und einer Unterseite des Deckels. Diese wurden probehalber zusammengesteckt und mit Kreppband fixiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und beeindruckt schon aufgrund der Größe und des Eigengewichts.









      Aufgrund der enormen Größe / Länge dieser Fahrgestelle wäre es der "Dora" nachweislich nicht möglich gewesen, innerhalb der Schießkurve überhaupt eine Kurvenfahrt durchführen zu können. Man sieht diesen Fehler am fertigen Modell zwar nicht mehr, jedoch ist es dann nicht mehr möglich, die "Dora" in eine realistische Schießkurve zu stellen, da die Fahrgestelle die Kurve sonst nicht fahren könnten.

      Hierzu müssen also die vier Fahrgestelle zersägt werden, und entweder in der Mitte etwas Material entfernt werden, oder aber nur zuersägt und die Montagezapfen der Drehbrücke entsprechend weiter nach Außen versetzt werden. Ich habe mich für die erste Variante entschieden und in der Mitte Material entfernt.

      Als erstes jedoch wurden alle Teile markiert, um sie nachher auch entsprechend zuordnen zu können



      Nachdem sämtliche Teile durchnummeriert waren, wurde ausgehend von der Mitte jeweils mit Hilfe eines Klebebands zwei Sägekanten markiert, so dass insgesammt ca. 6mm Material in der Länge entfernt wurde. Dies ist später unter der Drehbrücke nicht mehr zu erkennen, schafft aber den nötigen Platz, um die Fahrgestelle entsrpechend in der Kurve zu platzieren.
      Es wurden dann aus allen vier Ober- und Unterteile realistische acht Fahrgestelle geschaffen. Die neu geschaffenen Endstücke erhalten nach der Montage der entsrpechend zersägten Seitenteile noch Abschlussplatten eingepasst, welche nach der Verklebung verspachtelt und verschliffen werden.

      Die Fahrgestelle werden anschließend, nach Einbau der Bremsanlagen, Elektromotoren und Rollen mit den Drehbrücken verschraubt.









      Hier die neuen Acht Fahrgestelle, nachdem die Unterteile und Oberteile zersägt und probehalber aneinander gesteckt wurden. Nebeneinander / Hintereinander gelegt zeigt sich schon, wie groß das Ganze nachher werden wird:







      Setzt man die zertrennten Fahrgestelle in die Drehbrücke ein, lässt sich bereits sehr schön eine Kurve stellen und man sieht, was die "Drecksarbeit" soweit schon gebracht hat. Links auf dem Bild mit Drehbrücke, rechts ohne:





      So, das wäre der erste Teil von ... - vielen? - :)

      Wer noch nicht genug hat von der Dora - auf meiner Seite world-in-scale.de - gibts noch weitere Bilder dazu und Hintergrundinformationen (Werbung in eigener Sache? - Nein nie und nimmer....) ;)

      Ich hoffe, es langweilt Euch nicht und freue mich auf viele Kommentare, Hinweise, Tips & Tricks sowie Kritiken und Anregungen!

      Bis demnächst...

      Micha
    • Heute gibt es ein kleines Update:

      Entsprechend der Ober- und Unterteile der Fahrgestelle wurden die Seitenteile zugesägt und angepasst. Hierzu wurden diese mittig durchtrennt und der mittlere senkrechte Steg zwischen zwei Achsen entfernt. Nach dem Verschleifen gibt es dann ein paar Detailbilder. Hier mal im Ganzen, die Oberteile, Unterteile sowie je zwei Seitenteile für acht Fahrgestelle - auf einem Haufen; jeweils nach Fahrgestell durchnummeriert (A-H) für acht Fahrgestelle aus je 4 zusammengehörenden Teilen.









      Als nächstes werden die TEile alle verschliffen und der Sägerest entfernt. Nach dem Zusammenbau der Bremsanlagen, der Achsen und nach dem Einbau der jeweiligen Bremsen / Achsen werden die vier Fahrgestellteile zusammengesetzt. Es folgt ein Einpassen einer neuen Rückwand an der Sägekante, einem Verspachteln und Verschleifen dieser Sägekante und Abschlussplatte.

      Bis demnächst,

      Micha
    • Als nächstes wurden sämtliche Teile des Fahrgestells von Grat gesäubert und verschliffen. Es sind doch einige Angüsse vorhanden, die aufwändig abgeschliffen werden müssen. Auch mussten die Sägekanten begradigt und verschliffen werden. Ein endgültiges Verschleifen der Sägekanten kann jedoch erst erfolgen, wenn die Endstücke eingepasst, verklebt und verspachtelt sind.



      Sämtliche Fahrgestelle wurden dann probehalber zusammengesetzt und Passproben durchgeführt, um spätere unliebsame Überraschungen vorzubeugen. Es passt alles sehr gut, keines der Teile macht den Eindruck, dass es verzogen sein könnte. Die Ober- und Unterteile werden nach der Montage der Bremsanlagen und dem Einbringen der Achsen je Fahrgestellseite mit 3 Schrauben zusammengehalten, dazu noch verklebt.

      Im folgenden nun einige Bilder der probehalber zusammengesteckten Fahrgestelle, vorläufig fertig verschliffen.













      Hier wird später die Bremsanlage verbaut:



      Die Sägekante:





      Und last but not least.... ein Berg von Teilen.... diese sind fast ausshließlich für die Fahrgestelle, Bremsanlagen etc. 29x vorhanden:



      Und diese Rahmen für die Achsen und Kleinteile, 20x vorhanden:



      Und noch 80 Rädchen:



      So, das wars für heute.... während ich Klebstoffversuche mache um endlich einen zu finden, der das ganze gut klebt wird weiter geschliffen... ;). Der Faller-Kleber hat zwar gehalten, aber nicht wie erhofft....

      ich hoffe, es wird nicht zu viel, das ich hier bringe... wenn doch - sagt es einfach ;)


      Bis demnächst,

      Micha
    • Als nächstes wurden die Bremsgestänge vormontiert. Hier habe ich mich jedoch vom Bauplan verabschiedet und sowohl das Bremsgestänge innen, als auch die Gestänge mit den Bremsbacken separat voneinander zusammengesetzt. Das inntere Bremsgestänge wurde dann an der Unterseite der Wagons befestigt. Nach dem Trocknen wurden dann erst die äußeren Bremsgestänge samt Bremsbacken angebracht. Die Bremsgestänge / Backen die jedoch am Ende (vor und hinter der letzten beiden Achsen) sitzen, wurden erst nach der Montage der Räder montiert, um besser diese besser ausrichten zu können.
      Nachdem das Bremsgestänge soweit montiert war, wurde die Unterseite mit der Oberseite des Fahrgestells verklebt, anschließend das erste Seitenteil angepasst und provisorisch befestigt. Die Räder samt Achsen wurden eingebaut. Anschleßend folgte die zweite Seitenwand des Fahrgestells.

      Hier sollte angemerkt werden, dass bis hierhin alles perfekt gepasst hat. Trotz der enormen Größe der Teile ist keines verzogen oder problematisch beim Einbau!

      Anschließend wurden die Seitenteile mittels Schrauben an den Oberteilen befestigt, so dass dann auch die inneren Bremsgestänge der zweiten Achse sowie die äußeren Bremsgestänge der äußersten Achse verbaut werden konnten. Es folgte noch die hintere Rückwand, welche ohne Kleinteile verbaut wurde, sowie eine scratch gebaute Rückwand an der Schnittkante. Sämtliche Kleinteile werden erst später verbaut.

      Die Bremsanlage beim Einbau:



      Die Achsen provisorisch in den Seitenteilen:



      Einige Bilder des montierten Fahrgestells ohne Kleinteile, Details und Aufbau im aktuellen Status:







      Von oben in der Totalen:



      Von unten in der Totalen (beachte die Schrauben):















      Als nächstes werden die Spalten, Unebenheiten etc. verspachtelt und anschließend verschliffen. Es folgt dann die identische Montage der 3 weitere "Hinterteile" der Fahrgestelle, die 1:1 zu diesem fertiggestellt werden. Daher wird es dann hiervon nur einzelne Bilder geben.
      Vom ersten der 4 folgenden Vorderteile gibt es dann wieder mehr Bilder!

      Anschließend werden sämtliche Kleinteile an den 8 Fahrgestellen angebracht, Puffer, Treppen, Hebel, Schilder, Schläuche und Drähte sowie Aufbauten (Holz, Geländer, Kisten, Drehteile,...)!


      Weitere Bilder gibts HIER.

      Ich hoffe, es gefällt soweit.

      Bis demnächst,

      Micha
    • Hallo zusammen,

      vom zweiten Wagon ist das Unterteil ebenfalls fertig gestellt.... viel gibt es hierzu gar nicht zu sagen, da er eigentlich 1:1 mit dem ersten identisch ist, ebenso mit den nächsten beiden folgenden.... erst die Vorderteile werden wieder (etwas) anders werden. Aber auch nur etwas, die Unterseite mit der Bremsanlage ist bei allen acht Wagon-Teilen identisch.

      Hier also die beiden ersten "Hinterteile" der Fahrgestelle:









      ... so, das wars für heute... jetzt folgt Fahrgestell-Hinterteil - Numero 3...

      LG
      Micha
    • es ging wieder ein Stückchen weiter voran mit den Wagons..... auf gut Deutsch - Wagon 3 - Hinterteil - ist fertig. Auch hier fehlen natürlich noch sämtliche Kleinteile und Aufbauten - nur das "Unterteil" ist fertig: Oberteil, Seitenteile, Achsen und Räder, Bremsgestänge, Vorder- und Rückwand. Spachtel- und Schleifarbeiten sind noch keine gemacht - folgen erst später wenn die acht Wagon-Unterteile fertig sind.

      So schaut das Terzett im Moment also aus:

      Erst 1:


      ... dann 2:


      ... dann 3:


      ... dann 4:
      ... hoppla - den vierten gibts ja noch nicht.....

      Tja, jetzt stehen nur noch fünfe aus - die vorderen vier mitgerechnet.

      Setzt man die Drehbrücke versuchshalber mal auf zwei Fahrgestelle (in diesem Fall hintere), dann erkennt man bereits, wie groß und wuchtig das ganze mal werden wird - und wie sie die Mühen mit dem Zersägen gelohnt haben - auch Kurven sind nun möglicher als vorher...:







      Vor allem hier erkennt man die Kurvenfähigkeit, Grenzen sind nun nur noch durch die Fahrgestellbreite und die Seitenteile der Drehbrücken gesetzt:




      So, das wars mal wieder... jetzt folgt Hinterteil von Wagon 4....
    • Es ging etwas weiter - und es ist das erste, äußere Fahrgestellteil zusammen gesetzt (muss gestehen - ich habe es vorgezogen und das 4. innere Fahrgestell eins nach hinten gestellt :)

      Die Rückwände weissen einige Sinkstellen auf, die es zu verspachtelt gilt. Nach deren Montage wurde das Fahrgestell verspachtelt und verschliffen und somit für die Montage der weiteren Kleinteile vorbereitet.

      Während an den Rückwänden der inneren Fahrgestelle nur einige wenige Kleinteile angebracht werden, erhalten die äußeren Wagons die komplette Anhängekupplung, sowie Kupplungsschläuche und jeweils die Elektromotoren, die für die finale Ausrichtung der „Dora“ in der Schießkurve zuständig waren. An den Fahrgestellen A werden auch die Kunststoffhalterungen für die Puffer entfernt, da diese, ebenso wie die gesamten Puffer durch gedrehte Metall- und Ätzteile von RB Model ersetzt werden. Diese Puffer sind, im Gegensatz zu den Bausatzteilen, in Form und Größe korrekt und bleiben dank einer innen angebrachten Feder und Mutter voll funktionsfähig. Es ist hierbei zu beachten, dass der gewölbte Puffer auf der linken, der flache Puffer auf der rechten Seite montiert wird.

      Hier einige Bilder des ersten, äußeren Fahrgestellteils inklusive der Puffer von RB Model, die einen hervorragenden Eindruck machen - optisch und mechanisch - top!



      Die Bremsanlage der äußeren Wagonteile mit den darunter liegenden Tanks:





















      Das wars auch schon wieder - es folgt nun noch ein weiteres inneres Fahrgestell sowie 3x das hier gezeigte, äußere Teil. Anschließend gehts an die Kleinteile, Aufbauten, Treppchen (werden aus Gitter gemacht), Leitern, Hebel, Geländer, .......


      Bis bald,

      Micha
    • Heute möchte ich Euch eine kleine Zwischenbilanz der Fahrgestelle bieten. Mittlerweile sind die 4 inneren Fahregstellteile fertiggestellt, verspachtelt und verschliffen, von den äußeren vier Fahrgestellen haben wir "Halbzeit" - es fehlen noch zwei.

      Hier mal ein paar Bilder der kleinen Fahrgestellsammlung:

      - Alle bisherigen 6 Fahrgestelle:



      - Die verspachtelten und verschliffenen inneren Wagonteile:



      - Die beiden äußeren Wagonteile:





      - Draufsicht auf die inneren und äußeren Teile im Vergleich:




      Ein Größenvergleich mit Männchen im selben Maßstab:



      Und ein Größenvergleich mit dem Fahrgestell des Mörser Karl im selben Maßstab:



      Das wars aber auch schon wieder, im Moment sind die Bauschritte doch eher identisch zu allen bisher gezeigten. Unterschiede gibt es dann erst in einiger Zeit zu begutachten, wenns an die Oberteile der Fahrgestelle, sowie an die weiteren Details gehen wird. Dies wird jedoch noch seine Zeit dauern..... - warum? --> Ich werde den Bau der "Dora" nach Fertigstellung der acht Fahrgestellunterteile unterbrechen (müssen), denn es steht ein Zwischenprojekt an, das ich termingerecht bauen muss. Im Auftrag werde ich mich zwischenzeitlich nun der "IJN Mikasa" von Hasegawa im Maßstab 1/350 samt dem Detailset von LionRoar widmen. Sobald die Mikasa dann vollendet ist, werde ich mit der "Dora" an unterbrochener Stelle fortfahren, bzw. wenn es die Zeit gestattet parallel die ein oder anderen "kleinen" Details der "Dora" ergänzen.

      LG
      Micha
    • Hallo zusammen,

      es ging nochmals ein Stückchen weiter bei der „Dora“…..

      Als erstes mal einige Bilder zum Umbau der „Rückwand“ (nennen wir es mal „Rückwand“…):


      Hier das original Bausatzteil. Beachte die dicken Haltebleche für die Puffer links und rechts:



      Und hier die selben Teile nach abtrennen dieser Haltebleche:



      Anschließend wurden die Rückwände in die Wagons eingeklebt, komplett verspachtelt und danach verschliffen:



      Nach der Montage der Ätzbleche und der gedrehten Teile für die Puffer sieht die Rückseite der Wagons dann so aus:



      …. Schaut doch viel besser aus, als mit den Bausatzteilen, oder?


      So, nachdem nun alle acht Wagonhälften soweit fertig gestellt sind, möchte ich Euch einen kleinen Überblick über den „Stand der Dinge“ nicht vorenthalten.

      Bei allen Wagons sind im Moment die Bremsanlagen, Achsen und Rollen, Seitenwände und Oberteile, scratch gebauten Rückwände, umgebauten Bausatzrückwände samt aller Details montiert. Alle Kleinteile und Details auf den Aussenseiten, auf den Oberteilen fehlen noch komplett.

      Hier mal also die fertigen „Basisteile“ der Wagons:

      - die vier inneren Wagonhälften:









      - die vier äußeren Wagonhälften:








      Und zum Abschluss – alle acht Wagons auf einen Streich…. Seht Ihr den „Kopflosen“ am Ende?



      Und hier noch ein letzter Größenvergleich – ein VW Käfer selben Maßstabs:




      Das ist also der aktuelle Stand bei der „Dora“… schauen wir mal, wie es weiter geht!

      Frage an Euch:
      Da die Wagons jeweils einen „Holzboden“ hatten, welchen ich aus einzelnen Balsaholzleisten herstellen werde, stellt sich mir die Farbe nach diesem Holz. Grundsätzlich dachte ich daran, die Leisten mit etwas dunklerer Ölfarbe zu lasieren.
      Nun aber – waren die Holzböden in Natura ebenfalls überlackiert in Grau? Oder blieben diese in Holzfarbe???? Wenn lackiert in Grau, würde ich dieses natürlich abgenutzt darstellen, so dass auf der Oberfläche, welche stark benutzt war, das Holz wieder zum Vorschein kommt… Aber war das lackiert????


      Viele Grüße,

      Micha
    • Hallo zusammen,

      wie angekündigt werde ich mich in nächster Zeit vornehmlich der Mikasa widmen, weshalb wir hier an dieser Stelle den Bau für einige Wochen mehr oder weniger unterbrechen werden.

      Einige erste Versuche zur Bemalung des Holz für den Bodenbelag auf den Wagons seht ihr nachfolgend.(hierzu heißt es in den kommenden Wochen ca. 150 3mm breite Balsaholzleisten zu schneiden....)





      Diese entstanden mittels Haarspray, Feile, Schleifpapier und Messer, sowie Ölfarben und abschließender Lackierung in Hellgrau (es handelt sich hierbei nicht um die spätere Farbe der "Dora"!!!)


      Als Abschluss nun eine kleine, abschließende Übersicht, die die wahre Größe des ganzen Modells verdeutlichen wird:









      So, an dieser Stelle - machen wir eine kleine Pause....!

      Bis demnächst,

      Micha
    • Hallo zusammen,

      und auch hier tut sich mal wieder etwas... auch wenns nur ein ganz, ganz kleines Update ist....!

      Aufgrund der zwar gut gemachten, aber denoch unrealistischen Holzmaserung der Kunststoff-"Holzlatten", welche den Boden der Wagons bilden, werden die Kunststoffteile durch Balsaholzlatten ersetzt.

      Hier erstmals zwei Bilder der Bausatzteile, dass Ihr wisst, wovon ich spreche:





      Diese Teile werde ich komplett weglassen, stattdessen alle Böden mit 3mm breiten Holzlatten nachbilden, welche ich aus 1mm starkem Balsaholz geschnitten habe (oder besser gesagt - gerade schneide). Wieviele "Latten" ich brauche, weiß ich noch nicht. Aber schauen wir mal.

      Hier den ersten, vorhandenen Berg:





      Und so schaut das im direkten Vergleich dann aus:









      Alle Löcher für Geländer etc. werden nachher ins Holz gebohrt, das Holz nach der Lackierung der Wagons aufgeklebt und lasiert mit dunkel brauner / grauer Ölfarbe. Ich habe mich (im Moment) gegen eine komplette Lackierung der Hölzer im selben Panzergrau wie restliche Dora entschieden, sondern werde das Holz nur lasieren. Ich denke, das wirkt besser. Oder doch lasieren, Grau lackieren und das Grau wieder teils abschleifen? - Ich weiß es noch nicht.... ! Was meint Ihr denn dazu????

      Bis zum nächsten Mal - ich schnippel weiter Leistchen.... :)

      LG
      Micha
    • Aufgrund der zwar gut dargestellten, jedoch trotzallem unrealistischen Maserung der Kunststoffteile des Bausatz werden sämtliche Latten auf den Wagons ersetzt durch Balsaholzleisten, welche als entsprechende "Latten" mit einer jeweiligen Breite von 3mm, zugeschnitten werden. Verwendung findet Balsaholz mit der Stärke 1mm, welches dem Original sehr nahe kommt.

      Um gerade Kanten zu erhalten, werden alle geschnittenen Leisten einzeln noch vor der Montage an den Längsseiten verschliffen. Anschließend werden die Leisten einzeln mit Pattex Kraftkleber auf den Fahrgestellen einzeln aufgeklebt. Als Abstandshalter dient eine eingelegte Kunststoffschiene, welche beim Aufkleben zwischen den Holzleisten den nötigen Abstand erzeugt. Die Löcher für weitere Teile werden auf die Holzleisten übertragen. Unter den Kurzen Leisten in der Wagonmitte musste mittels dünnem Kunststoffsheet unterlegt werden, um eine gleichmäßige Oberkante zu erhalten. Nach der Montage aller Leisten werden diese auf den Stirnseiten noch gleichmäßig verschliffen.

      Im Nachfolgenden sehen Sie einige Bilder, zu Beginn die nicht verwendeten Kunststoffteile des Bausatz, danach die fertig montierten Holzleisten auf dem Fahrgestell.

      Mit den Bausatzteilen:







      Komplettes Fahrgestell mit Holz:

















      Vor der Lackierung der der Wagons in Wehrmachtsgrau folgte ine Lasur der Holzleisten mit dunkelbrauner / dunkelgrauer Ölfarbe, worauf nach dem Trocknen an den stark beanspruchten Stelen mittels Salztechnik maskiert wird, um nach dem Lackieren das lasierte Holz wieder durchbkicken zu lassen.

      Bis zum nächsten Update....

      Micha
    • u]Die Aufgänge und weitere Kleinteile[/u]

      Auch die Trittstufen auf den Wagonteilen "A" sind im Original aus Holz, welches im Modell entsprechend der oben gezeigten Maserung wieder entspricht. Sämtlche Trittbretter sollten demnach ebenfalls ersetzt werden, wobei wieder das Balsaholz zum Einsatz kommt. Dieses wird entsrprechend der Größe zu- und die Ecken ausgeschnitten. Anschließend werden von den Bausatzteilen die "Halteleisten" samt Schraubenköpfen abgetrennt, plan geschliffen und auf der Unterseite auf die Holztritte aufgeklebt. Diese Treppen sind bei allen vier Wagons "A" identisch.







      An dieser Stelle werden nun auch diverse Kleinteile an den Außenseiten sowie "an Deck" montiert, auf welche ich nicht näher eingehen werde. Es handelt sich um Hebel, Handräder, Montageteile für die folgenden Drehbrücken etc.




      Die vier Drehbrücken

      Alle vier Drehbrücken, welche auf den Wagons A und B aufliegen, sind im Prinzip identisch, ausnahme bietet hierzu das Geländer, welches je nach Seite des Wagons bzw. vorn oder hinten unterschiedlich plaziert werden muss. Die Basis für die Drehbrücken bietet jeweils ein großes Basisteil, auf welches dann das knapp 30cm große Ätzteil aufgebracht werden muss. Hierbei ist besonders wichtig genau zu arbeiten, denn die Löcher in den Ätzteilen müssen genau auf den Löchern der Kunststoffteile liegen, um bei der Montage der Geländer die Ätzteile nicht zu verbiegen.








      Aus Acht mach Vier - Die Endmontage der kompletten Drehgestelle

      Nachdem bis hierher alle Wagons A und B sowie die Drehbrücken bis auf die Position der Geländer untereinander identsich waren, muss nach der Endmontage der einzelnen Drehgestellen zwischen den einzelnen Fahrgestellen unterschieden werden. Unterschiede gibt es in der Anzahl & Position der aufmontierten Kisten sowie weiterer Kleinteile.


      [u]Komplettes Fahrgestell, Positon vorne links[/u]

      Das erste komplette Fahrgestell, welchem wir uns widmen wird auf der vorderen, linken Seite positioniert werden. Hierzu muss bereits beachtet werden, dass zum einen die korrekte Drehbrücke mit dem korrekten Ätzteil verbunden wird (sonst passen die Löcher für die Geländer nicht mehr!), zum anderen müssen für die vorderen Wagons die Geländer an der Front über den Puffern montiert werden. Hierbei muss vorsichtig gearbeitet werden, um die feinen Teile links und rechts oben nicht zu beschädigen.

      Im Gegensatz zur Bauanleitung muss beachtet werden, dass die Transportkiste nicht (!) mittig, zwischen den Aufgängen auf die Drehbrücke montiert wird, da diese sonst bei Kurvenfahrten durch die Treppen beschädigt werden würde. Weiterhin befindet sich auf diesem Fahrgestell A eine weitere Kiste, die etwa 4mm niedriger ist, und vor der anderen Kiste montiert werden muss. Diese wird, da nicht dem Bausatz beiliegend, scratch gebaut. Sämtliche Kisten erhalten Griffe, welche ebenfalls nicht von Metal Troops eingeplant wurden.

      Die beiden vorderen Wagons (A) erhalten über den Puffern noch ein "Geländer", welches vorsichtig vom Spritzling abgetrennt werden muss, um die feinen Details nicht zu beschädigen (siehe von vorn gesehen, rechte Seite - muss noch korrigiert werden). Dieses Teil ist ebenfalls nur an den vorderen Wagons zu finden, an den hinteren befindet sich an dieser Stelle der Munitionsaufzug.

      Das Gestänge auf dem Deck muss ebenfalls nicht, wie in der Bauanleitung gezeigt, direkt an der Front des Fahrgestells montiert werden, sondern weiter hinten, auf Höhe der scratch gebauten Kiste. (liegt hier ebenfalls wie die Kisten nur auf)

      Weitere Unterschiede sind, wie korrekt im Bauplant dargestellt, die Anzahl und Position der Kisten auf den Drehbrücken, welche ebenfalls mit Griffen ausgestattet werden müssen.



















      Als nächstes wird die weiße Kiste verfeinert, verschliffen und detailliert, sämtliche Griffe angebracht und die Kisten auf der Drehbrücke montiert. Es folgt dann das zweite, vordere Fahrgestell.

      Und jetzt - Ihr seit wieder dran!

      Viele Grüße,
      Michael
    • Es hat sich ergeben, dass die, dem Bausatz beigefügten Geländer, allesamt zu hoch sind. Umgerechnet auf Maßstab 1/1 würden die Geländer beinahe Halshöhe erreichen, was somit äußerst unrealistisch wäre. Aus diesem Grund wurden alle Geländer direkt oberhalb der dickeren Halterung am Boden durchtrennt und um 1cm gekürzt. Hiermit erhalten die Geländer die korrekte Höhe. Also sägen wir ein wenig.... und das ist das Ergebnis - passt besser, oder?

      Ursprünglich:







      Nach dem Kürzen um 1cm:













      Die große Kiste auf der Drehbrücke wurde anschließend umgebaut. Auf den nachfolgenden ersten Bild seh erst ein Foto des Original, auf dem zweiten das entsprechende Bausatzteil. Nachfolgend dann die Änderungen. Es wurden die "Scharniere" (wenn man es so bezeichnen kann) entfernt und durch diverse Ätzteile aus der Restekiste ersetzt sowie Griffe angebracht. Selbes geschieht mit der scratch gebauten zusätzlichen Kiste.













      Die weiße Kiste wird als nächstes der schwarzen angepasst, anschließend werden beide detailliert.

      Viele Grüße,
      Micha
    • Hallo zusammen,

      an dieser Stelle gibt es als Update einen kleinen Zwischenbericht - das Fahrgestell auf der linken, vorderen Seite ist soweit mal fertig gestellt. Weitere Details folgen später, ebenfalls die Lackierung und die Fertigstellung des Holz.

      Bzgl. der Schienen hat sich eine eigentlich tolle Idee zerschlagen - Schienensystem von Trumpeter - ein Versuch hat leider ergeben, dass die Trumpeterschienen um ca. 0,5mm zu schmal sind, bzw. die Spurweite der "Dora" entsprechend zu groß ist - trotz selbem Maßstab. Jetzt heißt es weitere Alternativen zu suchen.... Mist!

      Naja - jetzt erstmals das erste, fertige Fahrgestell. Als kleine Werbung in eigener Sache - noch mehr Bilder gibts auf meiner Website!

      Das Fahrgestell, vorne, linke Seite:
























      Viele Grüße,
      Micha
    • An dieser Stelle gibt es einen kleinen Nachtrag - denn beim letzten Abschnitt wurde etwas übersehen, das es noch zu berichtigen gilt:

      Auf dem letzten, Originalfoto ist eindeutig zu erkennen, dass das Geländer an der Kiste unterbrochen ist, die Kiste entsprechend ganz am Rand steht. Hierzu musste die Kiste nochmals entfernt werden, das Geländer am inneren Pfosten abgetrennt, entsrpechend auf der linken Seite gekürzt und eine weitere Stütze samt Unterteil gebaut und anschließend verschliffen werden.

      Historisch korrekt geändert sieht dies dann so aus:





    • Dieses Fahrgestell ist im Grunde identisch mit dem linken, vorderen Fahrgestell. Abgesehen von der Position der Geländer (spiegelverkehrt) gibt es ausschließlich eine unterschiedliche Anordnung der Kisten auf der Drehbrücke (es gibt nur die längliche, in Fahrtrichtung montierte), sowie auf dem Holzdeck findet sich nur eine kleine Kiste, die im Bausatz überhaupt nicht vorgesehen war.

      Während die längliche Kiste ausschließlich zwei Griffe erhielt, musste die kleine vordere komplett neu aus Kunststoffplatten aufgebaut werden, die Scharniere entstanden aus Ätzteilen.

      Das Geländer wird hier auf der Drehbrücke durchgehend sein und nicht wie beim linken Fahrgestell unterbrochen.

      Im Folgenden die beiden Kisten, sowie die Basis des Fahrgestells, noch ohne Geländer:







    • Hallo zusammen,

      es hat einige kleinen Fortschritte gegeben bei der "Dora".... :

      Das zweite, vordere Fahrgestell ist soweit fertig gestellt. Die Hauptunterschiede (oder besser: die einzigen Unterschiede) liegen einzig in der Anzahl, Anordnung und Größe der darauf plazierten Kisten. Alles andere ist identisch, Unterschiede gibts dann erst bei den hinteren Fahrgesttellen, auf denen die Munitionsaufzüge später dann ihren Platz finden werden.

      Weiterhin wurde das Geländer auf dem linken Fahrgestell angepasst an die Position der Kisten.

      Im Folgenden also einige Bilder erstmals des linken Fahrgestell mit korrektem Geländer:



      Und hir das rechte Fahrgestell mit den beiden einzigen Kisten, dem durchgehenden Geländer. Die Kiste wurde entsprechend der linken Seite scratch gebaut:










      Als kleine "Zusammenfassung" gibts nun noch die beiden vorderen Fahrgestelle nebeneinander, in etwa der Position, wie sie später ihren Platz finden werden. Man erkennt sehr gut die unterschiedlichen Kisten und deren Positionen.















      Ich hoffe, es gefällt Euch bisher!