Eisenbahngeschütz "DORA" - 1/35 v. Soar Art

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Die hinteren Drehgestelle samt Zwischenträger, Kisten etc. sind ebenfalls fertig gestellt. Auf den hinteren Drehgestellen gibt es nur jeweils eine einzelne Kiste auf dem Zwischenträger, das Heck des Drehgestells bleibt leer - hier wird der Munitionsaufzug später angebracht werden.

      Im Folgenden nun einige Bilder der beiden hinteren Fahrgestelle - Unterschiede zu den vorderen gibt es nur anhand einiger fehlender Details auf der Holzverlattung, sowie weniger Kisten auf den Zwischenträgern:





























      Die Lackierung der Drehgestelle samt Zwischenbrücke erfolgt erst, wenn auch sämtliche anderen Teile zusammengesetzt sind, so dass keinerlei Farbunterschiede bei der mehrmaligen Anmischung der Farbe entstehen können.

      ---------------------------------
      Ein erstes Fazit:
      Die Drehgestelle der "Dora" sind an dieser Stelle fertig gestellt. Die Lackierung folgt am Ende, wenn auch alle anderen Komponenten lackierfertig montiert sind.

      Sämtliche Teile der Drehgestelle haben einwandfrei gepasst, Spachtelarbeiten waren nur an einzelnen Stellen nötig, bzw. an Stellen, an welchen Umbauten und Modifikationen durchgeführt wurden. Das Ersetzen der Plastik-Holzteile durch Balsaholz wertet das Modell enorm auf und ist auf jeden Fall zu empfehlen. Ebenso die Puffer aus Messing, welche die in Form und Größe falsch dargestellten Kunststoffteile ersetzen.
    • Die Unter- und Oberlafette, Schießgerüste und Schildzapfenlager

      Auf den bisher montierten Drehgestellen bzw. der darauf montierten Zwischenträger liegen die beiden Unterlafetten auf. Dies sind enorme Träger, welche seitlich mit Laufstegen ausgestattet sind, und die Basis für den weiteren Geschützaufbau bilden. Auf den Unterlafetten aufbauend befinden sich die Oberlafetten (auch Hauptträger genannt), sowie darauf das Schießgerüst mit dem Schildzapfenlager, in welchem das Geschützrohr befestigt ist.

      Von nun an widmen wir uns nun dem Zusammenbau dieser Komponenten mitsamt sämtlicher, seitlich angebrachten Laufstegen, diverser Handräder, neu hinzuzufügenden Leitungen sowie auch einigen weiteren Kleinteilen, welche auf Originalaufnahmen erkennbar, im Modell zur Vereinfachung jedoch außen vor gelassen wurden.

      Die Hauptänderungen beinhalten den kompletten Neuaufbau sämtlicher Laufstege aus Kunststoffprofilen und neuen Gittermaterial. Leider sind die Bausatzteile komplett aus Kunststoff gefertigt, anstatt wie auf den Zwischenträgern originalgetreu aus Gittermaterial (Ätzteilen).

      Den Anfang machen die beiden oberen Komponenten, bestehend aus einem Teil des Schildzapfenlagers sowie des Schießgerüsts, welche in je Seite einem Teil zusammengefasst sind und nach der Vormontage mit der Unter- und Oberlafette verschraubt werden.

      Schießgerüst & Schildzapfenlager:



      Anschließend folgt die Vormontage der Unterlafetten sowie den Hauptträgern, welche ebenfalls in je Seite ein Teil zusammengefasst sind. Das Anbringen sämtlicher Kleinteile, Laufstege und weiterer Modifikationen wird weitestgehend erst nach der Montage von Unter- und Oberlafette mit den oben genannten Schießgerüsten und Schildzapfenlagern erfolgen.

      Unterlafette & Oberlafette (Hauptträger):




      Als nächstes folgt hier also der Bau der oberen Teile der Hauptträger, dann die unteren Teile woraufhin diese Komponenten dann zusammengesetzt und anschließend weiter detailliert werden.

      Bis bald an dieser Stelle,

      Micha
    • egonnen werden soll mit dem Korrigieren eines kleinen, aber doch relevanten Fehlers an der Rohrwiege. Hier befanden sich im Original zwei runde Wartungsluken an der Front, welche jeweils durch diverse Schraubenköpfe befestigt war. Diese Luke ist im Bausatz nur angedeutet und als eine (durch eine Naht geteilte) runde Erhebung dargestellt (siehe links).

      Diese Luke wurde mittels Kreisschneider aus einer Kunststoffplatte ausgeschnitten, verschliffen und bündig auf die angegossene Erhebung aufgeklebt. Weiterhin erhielt die Luke noch acht Muttern, welche aus einem Kunststoffprofil zugeschnitten und aufgeklebt wurden und anschließend noch auf gleiche Größe geschliffen werden.













      Ich hoffe, es gefällt Euch soweit!

      Viele Grüße,
      Micha
    • Nachdem die Luke nach der Montage nochmals verschliffen wurde, werden an dem Schildzapfenlager die Details angebracht: Diverse Leitungen, Rohre, Handräder etc. Auf der Innenseite des Geschützes befinden sich einige, leider schlecht plazierte Auswurfmarken, die es zu entfernen gilt - dem Dremel sei dank an dieser Stelle. Nachfolgend wurden die Treppe am oberen Teil angebracht.

      Leider sei an dieser Stelle auch anzumerken, dass es hier einiges zu verspachtel galt, das in diesem Preissekment nicht zu erwarten sein sollte. Diverse Passprobleme bei den großen Teilen mit eingeschlossen.

      Auf den Folgenden Bildern sind die Details montiert und verspachtelt, jedoch noch nicht verschliffen.

















      Als nächstes werden die ersten Laufstege aus Lochgitter und Evergreenprofilen neu gebaut und angebracht. Auch fehlen noch die diversen Handräder und - natürlich - ein Verschleifen der gespachtelten Stellen.

      Ich hoffe, es gefällt Euch soweit.

      LG
      Micha
    • Neuaufbau der seitlichen Laufstege:

      Im Modell sind die seitlichen Laufstege alle als durchgehende Kunststoffteile vorhanden, was der Realität leider absolut nicht entspricht. Beim Originalgeschütz bestanden sämtliche Laufstege aus Lochgitter (Lochblech) mit Trägern darunter. Diesen, wohl einen der gröberen Fehler des Kits gilt es nun auszumerzen und die Laufstege neu aufzubauen. Als Schwierigkeit bei den Laufstegen seitlich der Rohrwiege gilt zusätzlich die gleichzeitige Verkürzung der Geländer, welche als Stützen die beiden übereinander liegenden Laufstege verbinden.






      Verkürzung der Geländer:

      Als erstes galt es, das Geländer der seitlichen Verstrebung für den oberen Laufsteg zu verkürzen. Auch hier mussten insgesamt 1cm in der Höhe abgetrennt werden. Den Hauptunterschied zu den Geländern auf den unteren Drehbrücken (siehe Teil 1) besteht wohl darin, dass diese Geländer hier zwei-zügig sind, weshalb eine Verkürzung aller senkrechten Teile um 1cm nicht ausgereicht hätte. Aus diesem grund wurden alle senkrechten Stangen des vorhandene Geländers unterhalb der unteren waagrechten Stange abgetrennt und um 0,5cm gekürzt. Gleichzeitig wurde dies am oberen teil identisch durchgeführt (senkrechte Stangen unter der oberen Waagrechten abgetrennt, 0,5cm entfernt). Wiederverklebt wurde das Geländer von oben nach unten, also erst das abgetrennte obere Teil mit der obersten waagrechten Stange verklebt, anschließend mit dem unteren Geländerteil verbunden. Zur Hilfe dabei auf eine ebene Platte mittels Tape justiert.










      Die Laufstege:

      Die neuen Laufstege wurden aus Aluminiumlochblech zugeschnitten und anschließend mit Evergreen-Profilen umrahmt, wobei der Teil natürlich frei bleiben muss, an dem das Gitter mit dem Geländer verbunden werden muss. Auf der Innenseite wurden die Ausschnitte angebracht, welche für die Montage an der Rohrwiege notwendig sind (für Leitungen etc.), anschließend wurden die aufgeklebten Plastikprofile verspachtelt.








      Montage der Laufstege am Geländer:

      Die fertig aufgebauten Laufstege wurden anschließend am umgebauten Geländer angebracht und die Übergänge erstmals verspachtelt und verschliffen. Anschließend wurden an der Rohrwiege die Montagelöcher angepasst, welche die Bausatzteile halten sollten. Die neu aufgebauten Laufstege samt deren Geländer wurden mit neu angebrachten Zapfen somit für die Montage an der Rohrwiege vorbereitet. Anschließend wurden an der Unterseite der neuen Laufstege noch Querstreben angebracht, welche das Gitter halten sollten.












      Montage der Laufstege an der Rohrwiege:

      Die Laufstege samt Geländer wurden anschließend mit den neu angebrachten Montagezapfen auf der Seite der Rohrwiege angebracht und verklebt.

      Beim Anblick der fertigen Teile sieht man nun den großen Unterschied zu den eigentlichen Bausatzteilen, so dass sich dieser Aufwand (mal wieder) gelohnt hat:













      Ich hoffe, Euch gefällt das Update - jetzt folgt die zweite Seite... :)

      LG
      Micha
    • Das fertige Schießgerüst nach sämtlichen Umbauten:










      Vergleich des Schießgerüst lt. Bausatz - nach Komplettumbau:


      Im Folgenden einige Bilder der Rohrwiege, wie sie von Soar Art Workshop im Bausatz vorgesehen war, sowie Bilder der fertigen Rohrwiege nach sämtlichen Umbauten.











      Als nächstes folgt das identische Gegenstück auf der anderen Seite, weshalb neue Fotos erst kommen werden, wenn das zweite Teil fertig gestellt ist. Anschließend folgen die größten Teile des Bausatz - die fast 1m langen Ober-/Unterlafetten samt aller Details.

      Viele Grüße,
      Micha
    • Die Oberlafette & Unterlafette

      Der erste Schritte beim Zusammenbau und Umbau der Oberlafette / Unterlafette beinhaltet den Einbau der Schildzapfenlager / Schießgerüste in die Ober-/Unterlafette. Hierzu werden diese durch oben sich befindenden Öffnungen in die Lafetten eingeführt und dort mit der Rückwand der Lafetten verschraubt. Dies hat den gravierenden Vorteil, dass die Verbindung extrem stabil wird, wodurch das Gewicht des weiteren Aufbaus problemlos getragen werden kann. Ein Nachteil ist jedoch, dass die (bei mir) bereits fertig gestellten Schießgerüste an dieser Stelle bereits eingebaut werden müssen, bevor die Detaillierung der Lafetten durchgeführt werden kann.

      Die (Nach-)Detaillierung der Lafetten beinhaltet neben diversen Ventilen, Leitungen, Rohren und weiteren Kleinteilen auch weitere Laufstege, die analog zu den Schießgerüsten neu aufgebaut werden müssen. Sämtliche Geländer müssen auch hier um 0,5cm gekürzt werden.


      Bilder des eingebauten Schießgerüsts in die Ober-/Unterlafette:

      Im Nachfolgenden nun einige Bilder der eingebauten Schießgerüste in die erste Ober-/ Unterlafette, vor der weiteren Detaillierung. Eine Figur im selben Maßstab zum Größenvergleich ist vorhanden. Bei den Lafetten handelt es sich um die beiden größten Teile des Bausatz (und wahrscheinlich auch um die größten Teile eines Spritzgussmodells überhaupt) - jede Lafette ist knapp über 1m lang!





















      Für all die Freunde weiterer Größenvergleiche - Erinnert Euch an die Fahrgestelle.... die Ober-/ Unterlafette ist fast doppelt so lang wie jedes Fahrgestell.... und beachtet, wie groß das Schießgerüst ist auf der Lafette... und wie groß es alleine gewirkt hat :)

      Ich hoffe, es gefällt soweit und verzeiht, die langsamen Forschritte, allerdings muss ich mir hier etwas Zeit lassen, da die endgültige Montage samt Diorama erst im kommenden Jahr stattfinden kann - nach unserem Umzug, denn ansonsten wirds beim Umzug doch problematisch... :)

      LG
      Micha
    • Ein kleines Update.... auch wenn es hier im Moment eher langsam voran geht. Dies liegt allerdings nicht daran, dass die Lust an der "Dora" verloren gegagen wäre - nein im Gegenteil. Es mangelt einfach im Moment an Zeit, dazu kommt aufgrund des anstehenden Umzugs die Angst, etwas kaputt zu machen, wenn noch mehr kleine Details ran kommen. Daher bleibt die "Dora" in nächster Zeit eher etwas an zweiter Stelle.

      Nichts desto trotz ein paar wenige Bilder, zu einem heutigen Update:

      Die Hauptlafette wurde mit dem Schildzapfenlager verbunden, die Rückseite der Hauptlafette angebracht. Diese wird mit insgesamt fast 20 Schrauben befestigt - Akkuschrauber sei dank, dies war richtige Arbeit. Hier ist zu beachten, dass das kleine Teil auf dem ersten Bild nicht vergessen wird, denn hier werden später weitere Teile fest angeschraubt.

      Hier also das besagte Teil:



      Und hier ein Anblick der Kombination aus Hauptlafette und Schildzapfenlager - einfach nur gigantisch würde ich sagen, oder?



      Als nächstes folgen dann die Laufstege der Haupflafette, welche analog zu den des Schildzapfenlagers aus Gitter neu aufgebaut werden.

      Laufsteg des Bausatz:



      Bis dahin ... es geht bald weiter... versprochen :)

      LG
      Micha
    • Hallo zusammen,

      möchte Euch heute mal kurz über den aktuellen Stand und die nächste Zeit hier informieren.

      Da wir zum 01.04. aus unserer Wohnung ausziehen werden, wird bis dahin die "Bastelzeit" doch relativ gering ausfallen. Anschließend werden wir ja für einige Zeit "unterkommen" müssen bei meinen Eltern, bevor dann Anfang Juni (04.) eine Hochzeit ansteht, und wir dann im Sommer / Herbst in unser Haus umziehen werden.
      In dieser Zeit wird die Dora etwas pausieren müssen. Zumindest wird es keine großen Schritte geben können, da mir neben Zeit (erst Umzug, dann Hausbau, dann wieder Umzug) auch der PLatz für das Großprojekt in dieser Zeit fehlt. Einige Kleinigkeiten (Geländer, ...) werden folgen, aber der große Zusammenbau, Lackierung, Diorama ... wird nun einige Zeit hinten anstehen müssen.

      ==> Spätestens im Herbst, wenn wir in unser Haus gezogen und der Bastelkeller (17m² reines Bastelparadies) eingerichtet ist, geht es mit "Dora" und Diorama dazu im großen Stile weiter. Bis dahin folgen kleinere Updates von Zeit zu Zeit.

      Ich hoffe, Ihr seit dann alle noch fleißig dabei und schaut öfters mal rein.... Bis dahin möchte ich mich auch schon entschuldigen, falls ich doch mal etwas kürzer treten muss in den nächsten Wochen.

      Als nächstes Projekt werde ich mich der BR86 widmen.... diese benötigt weniger Platz

      LG
      Micha
    • Hallo zusammen,

      da ich mich seit einigen Tagen auch glücklicher Besitzer der "kleinen Dora" nennen darf, möchte ich an dieser Stelle mal einen kleinen Größenvergleich zwischen den beiden Bausätzen zeigen - alleine der Karton ist schon ein enormer Unterschied - obwohl auch die "kleine Dora" noch beachtliche 111cm lang werden wird!

      Von der Detaillierung steht die kleine dem großen in nichts nach, im Gegenteil - einige Fehler sind hier ausgeräumt worden. Auch die Laufstege sind beim kleinen Bruder aus Ätzteilen zu bauen - interessanterweise aber leider nicht alle - dies verstehe wer will.....







      LG

      Micha